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Fremdenfeindlichkeit in der Sportszene nicht erkennbar

Berichte in den Medien über vermehrte fremdenfeindliche Vorfälle bei Fußballspielen von Seiten der Spieler, Schieds- und Linienrichter sowie der Fans veranlassten den Sportausschuss im Dezember vorigen Jahres auf Antrag der CDU-Ratsfraktion, die Verwaltung überprüfen zu lassen, ob Fremdenfeindlichkeit auch bei Sportveranstaltungen in Remscheid, insbesondere bei Fußballspielen, auffällig war oder ist. Zugleich war damals auch nach präventiven Maßnahmen gefragt worden. Zur heutigen Sitzung des Sportausschusses im Rathaus Lüttringhausen hat Beigeordneter Dr. Christian Henkelmann nun den schriftlichen Bericht über ein Gespräch vorgelegt, das die Verwaltung in der mit dem örtlichen Fußballkreis, dem Sportbund und weiteren Sportexperten geführt hat. Danach sei  festzuhalten, „dass sich seit den extremen Vorfällen im Frühjahr 2004 die Situation auf den Sport­anlagen - durch verschiedene Runde Tische" des Fußballkreises als auch der Aktiven selbst - deutlich beruhigt habe. Und: „Vorfälle, die das Thema Fremdenfeindlichkeit als Motiv für Auseinandersetzungen nahe legen, sind derzeit in der Remscheider Sportszene nicht bekannt und nicht erkennbar."

Eingeräumt wurde in dem Gespräch von den Vertretern der Sportvereine, dass durch den verstärkten Zulauf im Nachwuchs­bereich nach der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 Probleme im Betreuungssystem der Fußball­vereine entstanden seien. Es sei für die Vereine schwierig gewesen, ausreichend sportfachlich und charakterlich qualifi­zierte Trainer und Betreuer bereitzustellen, die „unerwünschten Entwicklungen bei jugendlichen Spielern“ hätten entgegen wirken können. Zitat aus der Verwaltungsvorlage: „Hierbei ist auch festzuhalten, dass im Umfeld der Meisterschaftsspiele die Auslöser für Spielstörungen oftmals sogar von dem Verhalten der Betreuer und der Trainer, sowie den Zuschauern, aus­gehen.“ Als weiteres Problem wurde benannt, dass in den Spielen der Kreisklasse C grundsätzlich keine Schiedsrichter des Fußballkreises anwesend sind und die jeweilige Gastmannschaft einen Laienschiedsrichter stellen muss. Dabei werde oftmals die Kompetenz der Laienschiedsrichter (Spielentscheidungen und Spielleitung) in Frage gestellt. Ohne „ordentlichen“ Schiedsrichter gelangen aber keine Meldungen von Ausschreitungen an den Fußballkreis 14, so dass die Sportsgerichtsbarkeit nicht greifen kann. In den vergangenen zwei Jahren veranlassten nach Angaben der Verwaltung einige Male Auseinandersetzungen bei Fußballspielen den jeweiligen Platzwart dazu, die Polizei zur Unterstützung eines Spielabbruchs anzufordern.

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