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Öffentliche Vorlagen zum DOC im Internet herunterladbar

Heute will Oberbürgermeisterin Beate Wilding auf einer Pressekonferenz das Ergebnis der Verhandlungen mit dem Investor McArthurGlen vorstellen. Außerdem möchte sie die durch die Grundstücksveräußerung erforderlich werdenden städtischen Ersatzmaßnahmen erläutern. Sie betreffen im Wesentlichen  die Verlagerung der Sportanlagen, der Kirmes, der Freiwilligen Feuerwehr Lennep, der Katholischen Grundschule Am Stadion, sowie die von Festzelten und Brauchtumsfesten. Sigrid Burkhart, Leiterin des Zentraldienstes Stadtentwicklung, Wirtschaft und Liegenschaften, sowie Arnd Zimmermann, Leiter des Zentraldienstes Verwaltungssteuerung und Informationstechnologie, werden das Gespräch begleiten. Bereits seit gestern, 18 Uhr, finden interessierte Bürgerinnen und Bürger alle diesbezüglichen öffentlichen Vorlagen zur  Ratssitzung Ende November als pdf-Dateien im Internetportal der Stadt Remscheid zum Download: http://www.remscheid.de/Remscheid_Tourismus/stadtentwicklung/146380100000109194.php. Diese Seite erreicht man über den DOC-Button, der auf der Startseite im mittleren Navigationsbereich liegt.

Es ist folgende Beratungsabfolge vorgesehen:

05.12.2013

Bezirksvertretung Lennep
17.00 Uhr, GGS Freiherr-vom-Stein (Aula), Hardtstr. 2

05.12.2013 Gemeinsame Sitzung
der Bezirksvertretungen Alt-Remscheid, Süd und Lüttringhausen
17.00 Uhr, Rathaus Remscheid, Großer Sitzungssaal, Theodor-Heuss-Platz 1

10.12.2013

Gemeinsame Sitzung der Ausschüsse
für Bauen und Denkmalpflege und für Schule und Sport

16.30 Uhr, Rathaus Remscheid, Großer Sitzungssaal, Theodor-Heuss-Platz 1
10.12.2013

Haupt- und Finanzausschuss
18.30 Uhr, Rathaus Remscheid, Kleiner Sitzungssaal, Theodor-Heuss-Platz 1

12.12.2013

Rat der Stadt
16.15 Uhr, Rathaus Remscheid, Großer Sitzungssaal, Theodor-Heuss-Platz 1

Hier die Links zu den einzelnen Dokumenten. Es dauert eine Zeit, sie herunterzuladen, denn sie sind  mit Grafiken gespickt und daher sehr v9oluminös:

Drucksache 14/3703 - Grundsatzbeschluss zum DOC Remscheid
Drucksache 14/3704 - Umbau/Anpassung der Verkehrsanlagen
Drucksache 14/3705 - Verlagerung der Sportanlagen
Drucksache 14/3706 - Verlagerung der Kirmes
Drucksache 14/3707 - Verlagerung der Freiwilligen Feuerwehr
Drucksache 14/3708 - Verlagerung der Katholischen Grundschule
Drucksache 14/3709 - Verlagerung von Festzelt und Brauchtumsfesten
Drucksache 14/3710 - Verlagerung von Baulasten
Drucksache 14/3711 - Entwidmung von Straßenflächen

Für die Planungen zur Ansiedlung eines Designer-Outlet-Centers im Bereich Röntgen-Stadion, Jahnplatz und Kirmesplatz in Remscheid-Lennep und für die hiermit im unmittelbaren Zusammenhang stehenden Teilprojekten wird der folgende finanzielle Rahmen festgelegt:

  • Erlöse aus Grundstücksgeschäften 15.000.000 €
  • Hauptprojekt Designer-Outlet-Center 1.050.000 €
  • Verlagerung der Sportanlagen (gerundet) 10.610.000 €
  • Verlagerung der Kirmes 5.000 €
  • Verlagerung der Freiwilligen Feuerwehr 1.080.000 €
  • Verlagerung der Katholischen Grundschule 1.310.000 €
  • Verlagerung von Festzelt und Brauchtumsfesten 143.000 €
  • Verlagerung von Baulasten 19.500 €
  • Entwidmung von Straßenflächen 5.000 €
  • Preissteigerung (5 % zu Pos. 3, 5, 6) 650.000 €
    Gesamtaufwand 14.872.500 €

Der Umbau bzw. die Anpassung der Verkehrsanlagen ist nach Angaben der Stadt separat zu betrachten:

  • Gesamtkosten Knotenpunkt Ringstraße/Rader Straße 2.630.000 €
  • Gesamtkosten Knotenpunkt Trecknase 2.330.000 €
  • Weitere Knotenpunkte und Straßenabschnitte 3.470.000 €
  • Erwartete Fördermittel 2.385.500 €
  • Erwartete Kostenbeteiligung Land NRW 750.000 €
  • Vom Investor zu finanzieren 4.010.000 €
    Verbleibender Eigenanteil Stadt Remscheid 1.284.500 €

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Kommentare

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Bettina Stamm am :

Passt alles - Preis, Kosten, Gutachten, Verkehr etc. Die Beeinträchtigungen auf das Schutzgut Mensch und Umwelt können wahrscheinlich erst nach der Abstimmung im Rat beurteilt werden. Beeindruckend, dass die Kosten der Verlagerung der Sportanlagen aber bereits jetzt schon auf den Cent genau mit 10.605.836,28 € beziffert werden können. Auch in dieser Hinsicht wurden alle Erwartungen erfüllt! Gibt es eigentlich auch schon Planungen und Gutachten wie und wohin der alltägliche und zusätzliche Bauverkehr während der Umbauphase umgeleitet wird? Jede Verzögerung kostet Geld! Ich hoffe nur, dass irgend jemand diesem Größenwahn endlich ein Ende bereitet.

Frank Rössler am :

Ich habe den Eindruck gewonnen, liebe Frau Stamm, dass Sie an einer ergebnisoffenen kritischen Diskussion von Anfang an nicht interessiert waren und und sind. Wohin wollen Sie den Bauverkehr während der Realisationsphase umleiten? Er wird in jedem Fall Ihr persönliches Wohnumfeld tangieren und beeinträchtigen. Ich kenne keine Baustellen im "Flüstermodus". Der letzte Satz Ihres Beitrages desmakiert. Verhinderung des Projektes um jeden Preis!

Bettina Stamm am :

Andersherum, lieber Herr Rössler - Durchziehen des Projektes um jeden Preis - koste es was es wolle, betrifft es Sie und Ihr persönliches Wohnumfeld ja nicht. Ich habe wiederum aus Ihren letzten Kommentaren den Eindruck gewonnen, dass auch Sie der Projektverantwortlichen nicht zutrauen, ein Projekt in dieser Größenordnung umzusetzen. Wenn schon die Öffentlichkeitsarbeit nicht ohne externe Hilfe zu bewältigen ist, bin ich davon überzeugt, dass bereits die Verlagerungsmaßnahmen ein unzumutbares Chaos erzeugen werden, ganz abgesehen von dem finanziellen Fiasko die das ganze Projekt mit sich führen wird. Diese Befürchtung hat mir bisher weder eine ergebnisoffene oder besser ergebnislose, kritische Diskussion, noch die Informationsoffensive nehmen können.

Frank Rössler am :

Was die selbstgewählte Projektverantwortlichkeit der Oberbürgermeisterin betrifft, haben Sie uneingeschränkt Recht. Selbst härteste Kritik kann der Selbstüberschätzung der OB nicht beikommen. Oftmals ist das frühe Eingeständnis, daß man überfordert ist, ein Zeichen von Stärke. Diese Einsicht fehlt unserer OB in ungewöhnlich hartnäckiger Qualität. Leider. Dass ich dieses Projekt als "große" Chance für Remscheid ansehe, den nachvollziehbaren und belegbaren Niedergang dieser Stadt nicht nur aufzuhalten, sondern sogar umzukehren, ist von mir immer mit offenem Visier kommuniziert worden. Leider habe ich für die Betroffenen dieses Projektes, zu denen Sie und auch sehr alte Freunde gehören, keine zufriedenstellende Lösung. Leider.

Wolfgang Schmitz am :

Frank Rössler hat recht, Sie wollen überhaupt keine Diskussion. Nur dagegen sein und alles niedermachen. Warum haben Sie diesen Artikel nicht schon vorgestern geschrieben, Fakten sind Ihnen doch eh egal und Ihre Meinung zu allem steht doch fest.

Bettina Stamm am :

Lieber Herr Schmitz, kurz zusammengefasst: Befürworter argumentieren, diskutieren, entscheiden nach Fakten, Gegner machen alles nieder und wollen keine Diskussion. Ihrem Kommentar ist zu entnehmen, dass auch Ihre Meinung bereits fest steht. Definieren Sie doch bitte „Niedermachen“ und in welcher Form ich mich in diesem Forum als Gegner äußern darf. Was haben Sie denn erwartet, was diese Informationsoffensive auslösen wird? Einen Freudentaumel oder dass alle Kritiker nun verstummen? Bis auf den Kaufpreis und die Veröffentlichung der Kosten bringen diese 600 Seiten weder neue Erkenntnisse noch Antworten auf offene Fragen. Ganz im Gegenteil. Ehrlich gesagt, mich interessiert als direkt betroffene Anwohnerin und Mutter die zu erwartende Schadstoff- und Lärmbelastung und nicht die Novellierung der Trinkwasserverordnung von 2001. Ich kann bei einem solchen Projekt nun mal nur dafür oder dagegen sein, da es kein bisschen oder vielleicht gibt. Ebenso wie Sie habe ich mir aus vorliegenden, verfügbaren Fakten eine Meinung gebildet, bzw. darüber hinaus Dinge in Frage gestellt. Im Grunde hat die Stadt Remscheid sich ihre DOC-Kritiker „selbst geboren“. Nur ein Beispiel: ein Gutachten zum Standort Blume, in dem im Ergebnis festgehalten wurde, „dass innerhalb des vorhandenen erschlossenen Siedlungsbereiches der Stadt Remscheid keine qualitativ und planungsrechtlich geeigneten Alternativflächen in erforderlicher Größe zur Verfügung stehen“. Ein paar Monate später sind plötzlich Flächen da. Wenn es für Sie keine Bedenken, Fragen oder Kritik zum Thema DOC gibt, dann freut mich das für Sie. Mich überzeugt das jedenfalls nicht.

Hans Gerd Göbert am :

Liebe Frau Stamm, wer dem Wahnsinn ein Ende bereiten kann? Das können nur noch Sie selbst und Ihre Mitstreiter, und ich denke, dass wissen Sie genau. Sie müssen nur den richtigen Zeitpunkt abpassen. Gestern musste ich übrigens um 16.30 Uhr in die Diepmannsbachstraße. Bereits auf Höhe Jägerwald bemerkte ich, dass sich an der Trecknase Richtung Ringstraße ein Stau gebildet hatte, der sich dort fortsetzte. Ich entschloss mich, über die Kölner Straße weiter durch Lennep zu fahren. Reine Fahrtzeit: 22 Minuten! An einem Wochentag ohne Regen, ohne Schnee und Eis, ohne Unfall, aber auch ohne DOC. Dieses hat nichts mit "Verhinderung des Projektes um jeden Preis" zu tun. Das ist die bittere Realität im Jahre 2013,lange bevor dort der erste Spatenstich erfolgt. Die Prognosen sagen bis dahin noch eine weitere Zunahme des Gesamtverkehrs voraus. Zu der Zeichnung mit der so genannten "Ertüchtigung" der A1-Anschlußstelle Remscheid sage ich besser nichts, weil es in die Kategorie Witze fallen würde. Was sagt eigentlich der Bund und das Land, speziell der Landesbetrieb Straßen NRW als Baulastträger der Fernstraßen zr Ertüchtigung? Zu der von Rat und Verwaltung ehemals angestrebten Verwendung der Übeschüsse aus dem Projekt zur dringend notwendigen Haushaltkonsolidierung (wenn nicht das Hauptziel des Prokjektes, welches gestern offenbar schon beerdigt wurde) sage ich derzeit besser auch nicht mehr. Bereits jetzt erinnert aber alles schon an das Märchen vom Hans im Glück.

H. J. Schmied am :

Als Befürworter des DOC schüttelt es einem schon über die Cent-genaue Berechnung. Dass es Baulärm geben wird , ist verständlich u. auch hinnehmbar - wie auf jeder Baustelle. Nur kann ich aus der Kosten-Nutzenrechnung KEINEN Gewinn für die Stadtkasse erkennen. Denn der städt. (Zusatz) Finanzbedarf wird wie bei JEDER öffentlichen Finanzierungsplanung mindestens das DOPPELTE betragen. Und WER kauft/verkauft schon etwas ohne Aussicht auf Profit? Wer hält denn für diese Finanzspielchen seinen Kopf in die Schlinge - wenn es schief gehen wird? Wetten der Steuerzahler?! Denn die Stadtplaner bestimmt nicht. Die bekommen nicht mal (finanziell) die Schlaglöcher auf den Strassen gestopft.

Bernd Burchardt am :

Fast alle Remscheiderinnen und Remscheider, die ich kenne, beklagen, dass diese Stadt eine tote Stadt ist. Eine zweite Stadt in Deutschland, die aufgrund ihrer Monostruktur ebenfalls als tot bezeichnet wird, ist Wolfsburg. Vergangenes Wochenende hatte ich das Vergnügen, diese Stadt zu besuchen. Das erste, was mir auffiel, als ich das Bahnhofsgebäude verließ, war ein großes Kino. Davon träume ich in Remscheid. Mein nächster Blick zeigte mir ein Disigner Outlet Center. Ich war erstaunt. Obwohl dieses Center nicht zu den optisch wirklich schönen zählt (Roermond und Parmersdorf haben meiner Meinung nach mehr Flair) war ich über das Angebot erfreut. Ich habe mich dann gedanklich in die Zukunft versetzt, in der großen, großen Hoffnung, ein solches Angebot auch in Remscheid einmal vorzufinden und dem Wunsch, der Investor möge noch ein Multiplexkino hinzufügen. Dann bräuchte ich mich bei der Frage, aus welcher Stadt ich komme, nicht mehr zu schämen. Was meine Kleidung betrifft, bräuchte ich nicht mehr darauf hinzuweisen, dass alles was ich trage, nicht in Remscheid gekauft wurde, weil es diese Dinge dort nicht gibt. Dennoch habe Verständnis für eine kritische Betrachtungsweise, was die Planung und den Bau eines DOCs in Lennep angeht. Ich wünschte mir jedoch mehr konstruktive Kritik. Den zahlreichen ablehnenden Stellungnahmen entnehme ich häufig aber weniger Kritik als mehr Fundmentalopposition mit dem Ziel einer totalen Ablehnung. Diese Art der Negativkritik wird beispielsweise deutlich in Statements, dass man das DOC an keinem Standort in Remscheid möchte (weder Blume noch Lennep) oder die Glaubwürdigkeit der sachverständigen Gutachter von vornherein in Abrede gestellt wird. Machen wir doch unseren Vertretern im Rat und auch in der Verwaltung Mut, durch mutige Entscheidungen Remscheid in eine positivere Zukunft zu lenken. Dabei können und müssen wir berechtigte Kritiker ernst und auf dem Weg mitnehmen. Permanentnörglern, von denen es auch hier Forum einige gibt, finden wir in allen Gegenden dieser Welt. Ich glaube nicht, dass man sie braucht. Ich bin aber davon überzeugt, dass gerade diese Personen in 15 Jahren froh sind, hier zu leben, in einer Stadt in der dann etwas los ist. Dann waren sie "schon immer dafür" und sind erfreut, dass ihre Kinder der Stadt nicht den Rücken gekehrt haben, weil es hier nichts gibt. Und wenn sich dies alles nicht realisieren lässt..... kaufe ich weiter in fremden Städten und schaue mir dort auch die neuesten Filme an. Bitte, es erwarte aber niemand von mir, dass ich diese Stadt während Urlaubsaufenthalten an schönen Orten auch nur ansatzweise positiv beschreibe.

Hans Gerd Göbert am :

Ganz ehrlich, Herrr Burchardt, mit wird schwindelig, wenn ich Ihren Text lese.Von "Permanentnörglern", wie Sie Kritiker bezeichnen, deren Meinung Ihnen und anderen halt nicht in den Kram passt, meinen Sie, dass man sie nicht braucht. Ja, wohin denn damit? Mundtot machen oder gleich entsorgen? Ich bin sicher, dass fast alle, die dieses Vorhaben kristisieren, dennoch ihre Heimatstadt nicht verleugnen. Warum auch? Sagen Sie mir eine Großstadt, die mit solch einem Umland aufwarten kann und ein derart weit gefächtertes, kulturelles Vereinsleben bietet. Grundssaätzlich davon zu sprechen, Remscheid sei ohne DOC tot, ist ausgemachter Blödsinn. Wenn Sie unsere Heimat also an Urlaubsorten verleugnen, bitte schön, das ist Ihr Privatvergnügen. Ist Ihnen eigentlich nicht aufgefallen, dass bei aller Kritik an der anderen Betrachtungsweise eines immer Bestand hat: Dass man die andere Meinung zwar kristisiert, sie aber immer akzeptiert und toleriert. So kennt man das in Remscheid.

Eija Tirkkonen am :

Es ist schwer verständlich, dass man nun auf ein wichtiges Projekt für die Stadt verzichten soll, nur weil man berechtigte Zweifel an der Projektleitung der Oberbürgermeisterin hegt. Das Ziel kann doch nicht das Projekt sein, sondern das Streben nach mehr Kompetenz und Durchsetzungsvermögen in der Projektleitung. Der Kaufpreis ist zweifelsohne enttäuschend. Die tatsächlichen Kosten der Altlastentsorgung lässt man offensichtlich bewusst im Dunkeln. (Nur geschätzte Kosten mangels unzureichender Bodenproben.) Die zusätzlich auftretenden Kosten fallen nun einseitig der Stadt zur Last. Wie hoch sind die Kosten der Altlastbeseitigung „worst case“, Frau Wilding? Wie begründen Sie, Frau Wilding, die Parkpalette auf dem Schützenplatz, die einen städtebaulichen Sündenfall darstellt? Warum können die Parkplätze nicht zum größten Teil unterirdisch untergebracht werden? Schließlich baut man ja auch unter dem Dorfgebilde des DOC eine Tiefgarage. Eine Garage, die nur ein halbes Geschoss über das Gelände ragt, könnte landschaftlich gestaltet werden. Darauf könnte man weiterhin Brauchtumsfeste feiern. Das vorgesehene Geld für die Umsiedlung könnte für die Begrünung der Garagendecke aufgebraucht werden. Da es nun viel bessere städtebauliche Lösungen gibt als diese monströse Parkpalette mitten im Wohngebiet, verstehe ich nicht, warum die Interessen der betroffenen Anwohner gar kein Gehör bei Ihnen finden, Frau Wilding. bedenken Sie, dass die marginalisierende Missachtung der Interessen kritischer Bürger neue Konflikte schafft.

Ursula Wilms am :

Ja, da hat Frau Stamm mit ihrem ersten Kommentar völlig recht, es passt auffallend. Die Kosten für Stadion, Feuerwehr etc. entsprechen sehr genau dem Kaufpreis. Nun weiß aber jedes Kind, dass Baukosten nie bei der zunächst veranschlagten Summe bleiben, der Kaufpreis hingegen schon. Vielleicht söllte jemand Frau Wilding warnen. Und warum Remscheid nur mit einem DOC aufgehübscht werden kann, ist nun wirklich nicht nachvollziehbar. Wer braucht schon ständig Timberland, adidas, BOSS und Co? Warum soll eine Walze von Shoppingtouristen und Fahrzeugen Remscheid attraktiver machen? Abends sind die wieder weg und zurück bleibt eine völlig unattraktive Geisterstadt. Remscheid braucht ein Konzept und kein DOC. Ich erwarte also von den Ratsvertretern ein Konzept zu entwickeln, und nicht blind einem Investor zu folgen, der seine Interessen geschickt vertritt. Und übrigens, das DOC an der Blume wurde nicht weggenörgelt, es entsprach einfach nicht den gesetzlichen Vorgaben.

Bernd Burchardt am :

Es wäre schön, Herr Göbert, wenn Sie meinen Beitrag etwas differenzierter betrachten würden. Auch wenn ich aus Überzeugung für das DOC bin, habe ich durchaus Verständnis für sachliche Kritik, die der Planung dienlich sind. Keinerlei Verständnis habe ich in der Tat für solche Menschen, die nur gegen alles sind, wie man es (nicht nur in Remscheid) leider immer wieder erlebt. Größere bzw. Großprojekte sind in Deutschland mittlerweile offensichtlich verpönt. Diese Personen mit einem undifferenzierten Nein auf Dauer ernst zu nehmen, fällt allerdings nicht nur mir schwer. Sehe ich mir unser aktuelles Thema an, finde ich leider einige, die sich selbst in diese Schublade stellen. Ich bin ferner der Überzeugung, dass der von mir mit Permanentnörglern umschriebene Personenkreis nicht bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. Sie könnten sich ja für die anstehenden Kommunalwahlen um ein Ratsmandat bewerben. Das hieße in der Tat für Remscheid einzustehen und die Willensbekundung nicht "am Gartenzaun" enden zu lassen (ja, ja, das ist provokativ...). Vielleicht verdeutlicht dies, dass ich weit weg davon bin, Kritiker nicht zu akzeptieren bzw. sie "entsorgen" zu wollen. Aber auch von Kritikern darf ich erwarten, sich mit den Chancen, die durch das DOC entstehen, auseinander zu setzen. Oder glauben Sie ernsthaft, die auch von Ihnen angesprochenen Probleme mit der Verkehrsinfrastruktur (Trecknase) bekäme Remscheid ohne DOC gelöst. Ich habe da erhebliche Zweifel. Ich habe in meinem ersten Kommentar übrigens das in Remscheid nicht mehr vorhandene Kino nicht grundlos als Beispiel mit herangezogen. Gerade deshalb haben Gesprächspartner über die Großstadt Remscheid den Kopf geschüttelt. Die Herren kamen übrigens aus Kiel und fanden, dass ihre Stadt (außer Handball) nichts zu bieten habe...aber zumindest ein Filmtheater.

Bettina Stamm am :

Inwiefern unterscheidet sich Ihre Kritik eigentlich von den Kritiken der Permanentnörgler?

Klaus Runge am :

Bei der Aufforderung zu „ergebnisoffener“ DOC-Diskussion vergessen die DOC-Befürworter immer wieder, Tatsachen vorzulegen. Als Beweise für DOC-Vorteile eigene Überzeugungen und/oder die Ergebnisse von Machbarkeitstudien darzulegen, reicht nicht. Erst Recht reicht es nicht, wenn diese Studien zu vom Investor bezahlten Parteigutachten wurden. Nach offenem Geständnis des Investors dienen diese Gutachten in erster Linie dazu, die DOC-Planung seinen Bedürfnissen und der Gesetzeslage anzupassen. Bei „großer Chance“ mit großer Sicherheit Gewinn zu erwarten, spricht für großen Optimismus, aber nicht für Realitätssinn. Auf „800 Arbeitsplätze“ (Wie viele in Vollzeit?, Teilzeit?, Aushilfen?, Saisonkräfte? welcher Qualifikation auch immer) und Auf „Steuermehreinnahmen“ (für die liegen bisher keine seriös belegten Schätzungen vor) und auf „touristische Synergieeffekte“ zu hoffen, reicht den (mit Recht) misstrauischen Kritikern nicht. Sie verlangen selbstbewusst vor einer Entscheidung für oder gegen das DOC neutral ermittelte belastbare Zahlen. Sie sind dagegen, über einen so genannten Grundsatzbeschluss für den Grundstücksverkauf abzustimmen, bevor geklärt werden konnte, ob bei diesen Gutachtenergebnisse auch die Interessen der einheimischen Bevölkerung ausreichend berücksichtigt werden. Die Methode, eine ganze Stadt (oder nur einen kleinen Stadtteil) zuerst tot zu reden, und zu glauben, sie (der) werde nach DOC-Gründung wiederbelebt und quicklebendig umherspringen, ähnelt magischem Denken. Man sollte besser erst gewissenhafte Ursachenforschung betreiben und dann eine gegen diese Ursachen gerichtete Stadtentwicklungspolitik, die diesen Namen verdient, beginnen. Remscheid hat schon jetzt im Vergleich mit den Nachbarstädten pro Kopf der Bevölkerung eine hohe Verkaufsfläche des Einzelhandels. Dieser Stadt mittels weiterer extremer Verkaufsflächenvermehrung zu vermehrtem Wohlstand verhelfen zu wollen, ist eine schwer vermittelbare Heilmethode. Die DOC-Kritiker haben vielfach und leicht nachlesbar ihre ganz konkreten und nachprüfbaren Kritikpunkte an den DOC-Plänen für Lennep veröffentlicht. Daher folgt hier keine erneute Aufzählung. Es folgt die erneute Aufforderung an die DOC-Enthusiasten: Liefert doch bitte fundierte und nachprüfbare Argumente für das DOC. „DOC TUT GUT“ REICHT NICHT! Es gibt zu viele offensichtliche Nachteile. Machen Sie sich die Mühe, die DOC-Kritiker von Ihrer Meinung zu überzeugen, statt mit „an einer ergebnisoffenen kritischen Diskussion von Anfang an nicht interessiert“, „Verhinderung des Projektes um jeden Preis“, „nur dagegen sein und alles niedermachen“, „Fundmentalopposition mit dem Ziel einer totalen Ablehnung“, „nicht bereit …, Verantwortung zu übernehmen“ und „nur gegen alles“ nur Stimmung zu machen. Gehen SIe der großen Mehrheit der Remscheider Ratsmitglieder mit gutem Beispiel voran.

Frank Rössler am :

Viele Beiträge, lieber Herr Dr. Runge, drehen sich argumentativ im Kreis. Es kommt seit einiger Zeit nichts grundlegend Erhellendes an Argumenten hinzu. Die Befürworter eines DOC, zu denen auch ich gehöre, betrachten diese Großinvestition als eine Chance für die Zukunft Remscheids. Zu dieser Befürworter-Gemeinde gehört auch die überragende Mehrheit der Remscheider Unternehmerinnen und Unternehmer. Dieser Personenkreis beurteilt dieses Zukunftsprojekt aus ihrer unternehmerischen Erfahrung heraus positiv. Auf empirischen Erfahrungen basierend gilt die Erkenntnis, daß Remscheid Investitionen braucht. Investitionen bedeuten aber nicht nur Ideen und theoretische Geschäftsmodelle, sondern vor allen Dingen den volkswirtschaftlichen Zufluss von "frischem Kapital". Schauen Sie sich doch einmal an, wieviel auswärtiges investives Kapital in den letzten Jahren nach Remscheid gekommen ist. Unsere regionale Presse freut sich doch schon, wenn sie über Investitionen mit 6-stelligem Volumen berichten kann. Überwiegend stammt dieses Investitionskapital von bereits in Remscheid ansässigen Unternehmen, die in die Erweiterung bzw. Ausbau investieren (Beispiel, der Unternehmensausbau der Firma Blecher). Der DOC-Investor setzt die unglaubliche Summe von über 100 Millionen € ein. Dieser Investition folgen über 100 Einzelhändler, die gleichfalls in ihr Geschäft im zukünftigen DOC investieren werden. Da ein erheblicher Teil der DOC-Besucher auch die Innenstadt von Lennep, Lüttringhausen und sogar von Remscheid frequentieren wird, werden die dort ansässigen Geschäftsleute gleichfalls in den Genuß von Mehreinnahmen kommen und nach einer kurzen Phase gleichfalls investieren, möglicherweise sogar zusätzlich Personal einstellen. Auswärtige Dienstleistungsunternehmen werden sich zusätzlich mit einem eigenen Standort in Remscheid ansiedeln und demzufolge auch investieren. Die anfallende Gewerbesteuer wird zusätzlich den sinnvollen Sanierungskurs der städtischen Finanzen tragen. Und so kann man den Faden seriös noch weiter spinnen, ohne sich dem Verdacht der Euphorie auszusetzen. Der wirtschaftliche Ablauf ist nun einmal so. Dem gegenüber stehen Sie und die Bürgerinitiative. Ihr Fundamental-Ziel ist die Verhinderung dieses Projektes. Ihr Motiv ist nachvollziehbar und verständlich. Als Anwohner wird Ihr Wohnumfeld und Ihre grundsätzliche Lebensqualität in Mitleidenschaft gezogen. Die Grundsätzlichkeit der Beeinträchtigung ist fast immer gegeben, egal wo investiert wird. Die exponentiale Zunahme von Bürgerinitiativen gegen "etwas" ist eindrucksvoller Beweis. Insofern versteh ich auch Ihren Vorwurf und den Ihrer Freunde, daß die meisten Befürworter dieses Projektes nicht unter den gravierenden Veränderungen leiden müssen, weil sie eben nicht direkt betroffen sind. Akzeptiert. Aber es ändert doch nichts an dem Primat, dass das Allgemeinwohl Vorrang hat, auch in Remscheid. Aus Sicht der meisten Remscheider Ratsfraktionen folgt dieses Projekt dem Allgemeinwohl. Demzufolge gibt es nach wie vor eine überragende Mehrheit in Remscheid für die Realisation dieser Großprojektes, auch wenn Sie dies stereotyp anzweifeln. Deshalb, lieber Herr Dr. Runge, bin ich nach wie vor der Meinung, dass dieses Projekt DOC nicht verhindert werden kann und ich betone, auch nicht verhindert werden darf. Meine Befürchtung ist jedoch, dass Sie in dieser Erstarrung und Fixierung auf die fundamentale DOC-Ablehnung Ihre Chance verspielen, die zweifelsfrei eintretenden nachteiligen Auswirkungen auf Ihr persönliches Umfeld qualitativ zu mindern. Es galt und gilt die Erkenntnis: Eine Verhärtung der Fronten nutzt niemandem! Denken Sie einmal darüber nach.

Bettina Stamm am :

Ein Unsicherheits- aber der entscheidende Faktor ist die Nachfrage. McArthur Glen hat für seine Investition schon vorgesorgt. Auf einer Mitgliederversammlung des Verkehrsvereins konnte der Vertreter des Investors auf Anfrage nur einen Bestand des DOC für zehn Jahre garantieren. Gem. Punkt 6 des veröffentlichen Kaufvertrages hat die Stadt ein Wiederkaufsrecht ausgehandelt: „Der Kaufgegenstand muss nach dem Kaufvertrag dauerhaft als DOC genutzt werden. Verstößt der Käufer dauerhaft gegen diese Verpflichtung steht der Stadt ein Wiederkaufsrecht zu. Beim Wiederkauf ist der volle Verkehrswert des DOC dem Käufer zu erstatten. Es muss also ein erheblicher Geldbetrag finanziert werden.“

Klaus Runge am :

Sehr geehrter Herr Rössler, der Zwang zur Wiederholung „alter“ (sachlich nicht zu leugnender) Argumente gegen das DOC - (z.B. auch im Waterbölles, s. Kommentare zu "Der Investor hinter MCArthurGlen kaufte das Brückencenter" vom 24. September 2013 ) - liegt nicht an mangelndem Einfallsreichtum der DOC-Nicht-Liebhaber. Es liegt daran, dass diese Argumente von den DOC-Befürwortern nicht sauber abgearbeitet und mittels SACHLICH gestützter Gegenargumente widerlegt werden. Für mich ist diese konsequente Vermeidung eines auf Fakten beruhenden Wettstreits Ausdruck einer Pro-DOC-Strategie: Gleichgültig, ob es eindeutige DOC-Nachteile gibt oder nicht, einfach so tun, als ob diese Nachteile gar nicht existieren oder nur in Verfolgung (verachtenswerter) persönlicher Interessen zusammenphantasiert oder aufgebauscht werden. Es gibt vermutlich viele unterschiedliche Ursachen dieser fehlenden Aktivität der DOC-Befürworter, in eine Argumentation mittels Fakten einzutreten. Bei meinem letzten Beitrag in diesem Forum hatte ich darauf gehofft, eine sachlich begründete Theorie kennen zu lernen, wie ein großer Überhang an leer stehender Einzelhandelsverkaufsfläche in Remscheid durch eine außerordentlich große Verkaufsflächenvermehrung kuriert werden soll. In welcher seriösen Untersuchung ist ein solcher Effekt bewiesen worden? Ein Besuch auf der Alleestraße oder der Marktstraße in Oberhausen lässt eher das Gegenteil vermuten. Ihre Antwort auf meinen Beitrag setzt wie schon frühere Beiträge anderer Verfasser einen solchen Effekt als unbezweifelbare Tatsache voraus. Ihre Antwort verknüpft ohne jeden erkennbaren Zweifel die DOC-„Chance“ mit Eurozuflüssen in Millionenhöhe. Jeder Kundenberater einer Bank ist mittlerweile per Gesetz dazu verpflichtet, seine Kunden darüber aufzuklären, dass mit zunehmender Höhe der Renditemöglichkeiten bei Finanzgeschäften wahrscheinlich auch die Risiken für das eingesetzte Guthaben steigen. Ist Ihr Beitrag, Herr Rössler, so zu deuten, dass diese inzwischen als Selbstverständlichkeit vorgeführte Regel für das DOC-Geschäft der Stadt Remscheid und der Bürger Remscheids keine Bedeutung hat? Ich bin der Ansicht, dass diese Regel auch für das DOC-Geschäft gilt. Es ist aber offensichtlich, dass viele DOC-Befürworter das von Remscheid im DOC-Geschäft eingesetzte „Guthaben“ klein rechnen, um eine positive DOC-Bilanz und hohe Rendite als Selbstverständlichkeit annehmen zu können. Grün-, Freiflächen-, Stadion-, Kirmesplatz-, Schul- und Turnhallenverlust, Kosten für Ersatzmaßnahmen und Straßenausbau, abgesägter innerstädtischer Baumbestand, Dreck-, Feinstaub-, Lärmvermehrung, Straßensperrungen, Verkehrsverlagerung in Wohngebiete, Verkehrsgefahren, stockender Verkehr, Stau, Parkplatzmangel und -suche, Wohnumfeldverschlechterung, DOC-Parkgaragenkoloss im Wohngebiet, eher nur noch mittels Auto erreichbare Sportstätten am äußersten Stadtrand und, und… Für DOC-Befürworter scheint das alles keinen Euro wert zu sein, und es kann deshalb in der Bilanz entfallen. Hauptsache, alles bleibt im gesetzlich erlaubten Rahmen. Dann kann sich niemand mehr dagegen wehren. Aber bekanntlich dauert ein Fußballspiel 90 Minuten, der Ball ist rund, und manchmal geht es noch in die Verlängerung. Zum Abschluss noch etwas thematisch Neues: Einen Familienbesuch in Berlin habe ich dazu genutzt, das McArthurGlen-DOC „Berlin“ in Wustermark-Elstal und den Ort selber zu besichtigen. Ich habe in Elstal keine blühenden Landschaften und vom DOC induzierte Millioneninvestitionen gefunden, sondern viele Leerstände in Alt- und Neubauten. Ich bin gerne bereit, die bei diesem Besuch angefertigten Erinnerungsfotos nach Anforderung per Mail an Interessierte zu versenden.

Peter Lange am :

Nach so viel Hoffnung und Vision mal ein paar Fakten aus einer betroffenen Stadt. Scheinbar profitieren doch nicht alle vom DOC in Neumünster. Zitat aus der Presseerklärung einer Modefirma aus Neumünster anlässlich des einjährigen Bestehens des dortigen DOC: "Es zeigt sich, dass dieses eine erhebliche Schwächung des lokalen Textileinzelhandels herbeigeführt hat. (...) Dem lokalen Textileinzelhandel fällt es zunehmend schwer, sich gegen die besondere Konkurrenz des DOC zu behaupten. Dies liegt nicht etwa an mangelnder Wettbewerbsbereitschaft, sondern schlicht an der besseren Ausgangslage des DOC gegenüber allen lokalen Einzelhandelsunternehmen, die einen echten Wettbewerb von Anfang an verhindert. So verkaufen namhafte Textilmarken dieselben Produkte ... im DOC mit hohen Dauerrabatten. Es liegt auf der Hand, dass dies in erheblichem Maße Kunden in das DOC lockt, die zuvor im lokalen Einzelhandel eingekauft haben."

Hans Gerd Göbert am :

Guten Tag Herr Rössler, nun haben Sie mit einem unentwegten Trommelfeuer als bekennender OB-Gegner mit teilweise sehr persönlich werdender Kritik offenbar einen Erfolg erzielt. Die OB wurde darüber krank und tritt 2014 nicht wieder an. Ich erkenne auch an, daß Sie sich so eindeutig und vehement zu dem Projekt in Lennep bekennen, wie kaum ein Zweiter in der Stadt und das aus Ihrer Sicht auch darstellen. Sie haben nun aber auf dem Weg zu Ihrem Fundamentalziel eine enge Mitkämpferin rausgekegelt. Ob das für das Projekt dienlich sein wird, werden die kommenden Monate zeigen. Sie haben es sich aber sehnlichst gewünscht. Wer füllt also dieses Machtvakuum, damit die Turbulenzen nicht noch größer werden? Vielleicht Sie selbst, mit Ihren zugegebenen fudamentalen Kenntnissen in Betriebs- und Volkswirtschaft, ganz besonders im Bereich Wirtschaft? Daher möchte ich aus Ihrer Theorie über die positiven Folgewirkungen speziell dieses Projektes DOC nur einen Satz herausgreifen: "Da ein erheblicherTeil der DOC-Besucher auch die Innenstadt von Lennep, Lüttringhausen und sogar von Remscheid frequentieren wird", scheinen Sie offenbar an Wunderheiler zu glauben. Somit darf man in froher Erwartung sicher auch davon ausgehen, dass mit dem DOC, gleichsam über Nacht, auch die derzeit 19 ( in Worten neunzehn!) Leerstände im Südbezirk verschwinden werden, die haben Sie nämlich noch vergessen. Dort werden dann künftig die Menschen aus nah und fern, nachdem sie ihren Kofferraum im DOC gefüllt haben, noch soviel kaufen, dass sie es mit Hermes nachschicken lassen müssen. Wie gesagt, ich respektiere Ihren Glauben an die Selbstheilungskräfte der Wirtschaft, und rechnen können Sie doch excellent. Vielleicht rechnen Sie dann kurz einmal vor, wie man aus Einnahmen von € 15 Mio. und Ausgaben in Höhe von bereits € 16,4 Mio. (inkl. Beteiligungen an den Verkehrsumbauten und der Altlastenentsorgung) noch einen Überschuss errechnet? Es ergibt nämlich einen aktuellen Fehlbetrag von ca. € 1,5 Mio! Rufen Sie dann zu Spenden auf, die nicht nur die derzeitige Finanzierungslücke schließen, sondern auch die erhofften Überschüsse zur notwendigen Hauhaltskonsolidierung in die Kassen spülen? Vielleicht erzählen Sie aber auch, wie Sie dieses selbst für Befürworter niederschmetternde Ergebnis noch "schönrechnen" möchten? Ich kann mir fast denken, dass Sie die in den kommenden Jahren zu erwartenden Unsummen anführen werden, die durch das Projekt in die leeren Stadtkassen gespült würden. Heute reden wir jedoch über harte Fakten und nicht über irgendwelche theoretischen Luftbuchungen. Wie gesagt, ich bewundere Sie für Ihr konsequentes Eintreten für eine vermeintlich gute Sache. Dann sollten Sie aber auch bitte tolerieren, dass es Gegner gibt und Kritiker, die ihre Kritik auch detailliert begründen. Auch diese Personen wollen das Beste für diese Stadt, nur aus einem anderen Blickwinkel. Natürlich sind die Positionen bereits unzählige Male dargelegt worden und es ist eigentlich müßig, sie immer aufs Neue auszutauschen. Im Moment gibt es jedoch so viele neue Erkenntnisse, von denen einige leider gegen Ihr Wunschkund sprechen. Wenn es aber unter den jetzt bekannten Umständen doch noch käme, hätte ich kein Problem damit, Ihnen zu gratulieren. Falls nicht, dann wandern wir eben alle aus. Bis auf die, die das gebetsmühlenartig gefühlte zwanzig Mal angekündigt haben und immer noch hier wohnen. Wieso eigentlich?

Eija Tirkkonen am :

Der Argumentation der Kritiker folgend: Eine 120 Mio. Investition in Remscheid bewirkt nichts Positives, während eine Stadtplanung, wofür kein Geld vorhanden ist, viel bewirken soll. Wir können noch so viele intelligente Masterpläne oder auch nur kleinere Ideen aufs Papier bringen; ohne Geld bleiben sie auf dem Papier.

Ursula Wilms am :

Klar, Geld ist g...., aber es sollte wenigstens nicht blind machen. Es geht _nicht_ um eine Investition für Remscheid, sondern ein Investor sucht eine Standort für ein Projekt, sein Projekt. Dafür kauft er eine Fläche an, nutzt ansonsten vorhandene Infrastruktur, die er marginal verbessert. Ob die Fläche mit dem Umfeld kompatibel ist, interessiert ihn weniger, unsere Politiker sollte dies aber interessieren. Für die Verkehrssituation lässt er ein Gutachten anfertigen, damit ist er auf der sicheren Seite. Auch dies sollten unsere Poliker selbstbewusst und kritisch begleiten, anstatt sich wie die Lemminge zu verhalten. Der Investor verhandelt gut, wenn es nicht klappt, kann er sich zurückziehen, Remscheid stünde mit einem Leerstand und Verlusten da. Der Investor kann auch drohen sich zurückzuziehen, und Remscheid in Zugzwang setzen, weitere Infrastruktur zu schaffen. Aber Remscheid ist pleite, und vielleicht ist das gut so. Remscheid wird seinen Einwohnern, und nicht nur den direkten Anrainern, ein Verbleiben unmöglich machen. Staus und Luftverschmutzung sind vorprogrammiert. Denn eins steht fest, wir haben an dieser Stelle nicht die Möglichkeit, ein DOC kompatibel in die vorhandene Stadt zu integrieren. Vielleicht sollte der Investor die untere Alleestraße sanieren und füllen. Oder vielleicht _denken_ Verantwortliche ja doch noch einmal nach, bavor sie mit einem fröhlichen "après nous le déluge" aus dem Amt scheiden.

Michael Dickel am :

Also Herr Göbert, das geht eindeutig zu weit, und wenn Herr Kaiser Ihnen das schon nicht entgegnet, dann ich. Herrn Rösslers Kritik als Ursache für die Krankheit auszumachen und zu behaupten, er hätte seine Mitkämpferin rausgekegelt, ist allerunterste Schublade.

Hans Gerd Göbert am :

Guten Tag Herr Dickel, Herr Kaiser weiß sehr gut, warum mein Beitrag keineswegs zu weit geht. Er hat nämlich richtig gelesen. Ich habe nicht geschrieben "Die OB wurde deshalb krank und tritt deswegen 2014 nicht mehr an", wie Sie durchaus noch einmal nachlesen könnten. Wenn Sie das aber gerne so interpretiert hätten, kann ich Ihnen damit nicht dienen. Falls Ihnen der Ausdruck rauskegeln nicht gefällt, dann könnten Sie vielleicht einmal an einer Bundestagsdebatte teilnehmen und manches Gesagte in Ihre Schubladen einsortieren. Man muss dafür nicht extra nach Berlin fahren, Phönix ist gerne behilflich. Dagegen ist vieles, was hier geschrieben wird, Pillepalle. Ich bin aber gerne bereit, damit es niemandem weh tut, "rauskegeln" gegen "verloren" zu ersetzen. Besser so? Als Retourkutsche nun in meinem Archiv zu kramen, in welchen Schubladen Sie früher gerne unterwegs waren, wäre für die Debatte kontraproduktiv. Zielführend könnte abe sein, wenn Sie als kaufmännisch orientierte Persönlichkeit einmal darlegen würden, wie Sie den bereits offen liegenden Fehlbetrag von ca. € 1,5 Mio und den absoluten Verzicht auf die Verwendung der eingeplanten Überschüsse zur Haushaltskonsolidierung bewerten? Dann würden Sie auch etwas Sachliches beitragen. Dazu schweigt nämlich bis heute auch der ausgewiesene Befürworter Rössler beharrlich. Vielleicht gefällt es ihm nicht, dass der Wind plötzlich auch von vorne bläst? (Ist diese Formulierung gestattet?) Ich freue mich jedoch, dass es mir mit meinem Kommentar offenbar gelungen ist, Sie wieder zu einem Beitrag zu bewegen.

Michael Dickel am :

"Nun haben Sie mit einem unentwegten Trommelfeuer als bekennender OB-Gegner mit teilweise sehr persönlich werdender Kritik offenbar einen Erfolg erzielt. Die OB wurde darüber krank und tritt 2014 nicht wieder an." - Ach, Herr Göbert, ich bin des Lesens und Interpretierens schon mächtig. "Sie haben nun aber auf dem Weg zu Ihrem Fundamentalziel eine enge Mitkämpferin rausgekegelt." Was war denn sonst der Erfolg - Herr Göbert, wenn nicht das krankheitsbedingte Rauskegeln? Zu allen anderen Punkten werde ich mich nicht mehr äußern - Frau Tirkonnen hat das sehr richtig auf den Punkt gebracht. Genau das ist meine Meinung. In Zukunft sollten Investoren einen großen Bogen um Remscheid machen - ja, das ist Polemik. Und ich glaube kaum, Herr Göbert, dass sie in ihrem Archiv etwas von mir finden werde, wo ich jemand unterstelle, er hätte der Gesundheit eines Anderen mit seiner Kritik geschadet. Natürlich kann man ihr "darüber" in einen zeitlichen Zusammenhang bringen. Aber spätestens nach der persönlichen Anrede, er hätte nun eine Mitkämpferin rausgekegelt, kann ich das nicht mehr. Dass sie dann Retourkutschen andeuten, befriedigt nur meinen Humor. Wehe wer Herrn Göbert kritisiert - der ist echt nachtragend und kann diese wirklich nicht akzeptieren.

Reinhard Ulbrich am :

in der Hochphase der DOC Diskussion will die Remscheider Denkerschmette mit ihrem Presseclub natürlich nicht fehlen. Wir wollen Gelegenheit geben, noch vor der entscheidenden Ratssitzung miteinander ins Gespräch zu kommen. Somit sind Sie alle und die Remscheider Bürgerschaft recht herzlich zu unserem nächsten Presseclub am Dienstag (!!), 10.12.2013 um 20 Uhr in der Remscheider Denkerschmette eingeladen. Das Thema lautet: "Grundsatzentscheidung DOC- Auf welcher Faktengrundlage entscheidet die Politik??"

Mareike Pallaks am :

Wer sich die Zahlen zu Einnahmen und Ausgaben im DOC-Projekt ansieht, erkennt leicht, dass am Ende für die Stadt Remscheid nicht mehr viel übrig bleibt. Haushaltslöcher lassen sich mit diesen Beträgen nicht mehr stopfen. Und was passiert, wenn sich die Verlagerung der Sportanlagen im Bauprozess als kostspieliger herausstellt als zurzeit geplant? Dann müssen Abstriche gemacht werden, denn mehr Geld stünde ja nicht zur Verfügung. Was geschieht außerdem, wenn die beim Bund beantragten Fördergelder für den Straßenumbau nicht fließen? Greift Remscheid dann selbst in die bereits leeren Taschen? Wie viel Geld ist eigentlich für den Umbau der Kreuzung am Hackenberg/Ringstraße geplant, über die ja sowohl DOC- als auch der Hackenberg (Anwohner und Sportstättenverkehr) laufen wird. Gilt diese nicht als kritischer Knotenpunkt und macht einen Umbau erforderlich? Wer stemmt hierfür die Kosten? Es ist empörend, dass die Mehrheit der Ratsmitglieder gegen eine frühzeitige Informationsveranstaltung für die Bürgerinnen und Bürger gestimmt haben: Der Kenntnisstand ist zu gering, um uns Bürger zu informieren, er reicht aber aus, um am 12.12. einen nicht unerheblichen Teil von Stadtfläche an McArthur Glen zu verkaufen? Aufgrund welcher Erkenntnisse wollen denn die Ratsmitglieder hier eine informierte und differenzierte Entscheidung treffen? In Anbetracht der derzeitigen Situation bleibt nur zu sagen, dass jedes Ratsmitglied, das unter diesen Gesichtspunkten für ein DOC stimmt, grob fahrlässig handelt und leichtfertig mit städtischen Finanzen umgeht.

Hans Gerd Göbert am :

Einverstanden Herr Dickel, wenn Sie diese Aussagen als die schlimmsten empfinden, die offenbar jemals in diesem Forum getätigt wurden. Wenn man Ihre Wortklaubereien anerkennt, statt sich ernsthaft den Sachthemen zu widmen, dann bitte ich den Chronisten hiermit inständig, meinen Kommentar Nr.6 vom 21.11.13 zu löschen. Nicht ohne Ihnen aber noch einmal zu sagen, dass der Chronist hier meines Wissens grundsätzlich nur Kommentare zulässt, die u.a. 1. niemanden direkt beleidigen oder verleumden 2. keine unsittlichen Bemerkungen beinhalten und 3. kein radikales Gedankengut verbreiten. Ich bin mir in dem oben genannten Kommentar keiner derartigen Schuld bewusst. Schade nur, dass Ihnen nicht aufgefallen ist, dass der im Kommentar Angesprochene sich immer noch nicht dazu geäussert hat. Ich denke, er kann auch ohne "Ghostwriter" selbst reagieren, wie er bereits oft excellent unter Beweis gestellt hat. Was Sie nämlich als eindeutig zu weit gehend bewerten, scheint er gar nicht so zu empfinden? Weil er offenbar aus Erfahrung weiß, dass hier keine Krabbelgruppe in der KITA unterwegs ist. Ob ich keine Kritik vertragen kann und nachtragend bin, mögen andere beurteilen. Sie scheinen mich jedenfalls besser zu kennen als ich mich selbst. Hellsehern kann ich leider nicht das Wasser reichen. Was in meinem Archiv zu finden ist oder nicht, birgt aber so manche Überraschung, hier ist jedoch erst einmal das Ende der Durchsage.

Bürgerinitiative Lennep am :

Die meisten Gutachten sind lediglich als Zwischenberichte vorhanden. Zentrale Rahmenbedingungen und Angaben liegen nicht vor oder sind mit Annahmen belegt. Ebenso fehlt das endgültige Einzelhandelsgutachten, welches wichtige Eingangsgrößen für weitere Gutachten enthält. Die Ermittlungen der zusätzlichen, durch das DOC verursachte Verkehrsaufkommen. (2.700 / 6.000 Fahrzeuge) liegen unterhalb der Zahlen, die nach aktuellen Erkenntnissen aus seriösen Studien ein PKW Verkehrsvolumen im Zusammenhang mit Einkaufszentren in einer wesentlich höheren Frequenz prognostizieren. Von daher gehen wir von einer wesentlich höheren Verkehrsbelastung durch das DOC aus. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass das Thema Feinstaubbelastung, angesichts der bereits in diesem Gutachten prognostizierten Zahlen (ca. über 1,1 Mio PkWs jährlich zusätzlich) gleichwohl ein Fokus-Thema ist. Im Sommer wurde eine Folie zu den Auswirkungen aus Mensch und Umwelt der Öffentlichkeit vorenthalten. Die Kosteneinschätzung ist wegen vieler Lücken in den Gutachten nicht überzeugend. Es kann nur teurer werden! Die Kosten und Auswirkungsdaten basieren auf veralteten Angaben (Daten aus Erhebungen zum Standort Blume) und stellen die noch laufenden Ermittlungen für die Stadt und deren Bürger ein latentes Risiko dar. Der Erlös aus dem Grundstücksverkauf bietet jetzt schon keine Reserven mehr. Welches öffentliche Bauprojekt hat in der Vergangenheit eine solche Punktlandung hingelegt? Ausnahmslos alle Projekte dieser Dimension lagen am Ende deutlich über den geplanten Zielwerten. Ungeklärt somit: Wer zahlt für die Folgen dieser Fehlplanung? Darüber hinaus vermissen wir klar nachvollziehbare Budgetposten zu dem bisher im Gutachten vernachlässigten Kreuzungsbereich Hackenberger Str. /Ringstr. sowie eine Abschätzung der Folgekosten durch Straßen/-Brückensanierungskosten hervorgerufen durch die o.a. zusätzlichen 1,1 Million Pkw jährlich. Geplante Vorabausgaben für einen neuen Kunstrasenplatz am Hackenberg sind kostenmäßig nicht vertraglich abgesichert. Weiterhin gibt es nach unserer Einschätzung für die Stadt Remscheid keine realistische Ausstiegsoption aus dem DOC-Projekt. Nach Überweisung des Kaufpreises durch den Investor und nach dem ersten Spatenstich für das neue Stadion am Hackenberg, wird die Stadt nach Auftragsvergabe an Baufirmen nicht mehr in der Lage sein vom Kaufvertrag zurückzutreten, da sie aufgrund ihre Haushaltssituation nicht mehr in der Lage ist, den Kaufpreis an den Investor zurückzuzahlen. Das gilt ebenso für die vertraglich vereinbarte Rückkaufoption zum Verkehrswert des DOCs sollte das DOC nicht mehr als DOC genutzt werden. Unklar ist, ob McArthur Glen seine Grundstücke nur an die Stadt oder auch an andere Interessenten verkaufen darf. Vor diesem Hintergrund ist es als „grob fahrlässig“ zu bewerten, dass der Rat innerhalb von knapp vier Wochen auf der Grundlage einer nur unvollständigen, fast 600 starken Basisinformation, eine für das Stadtbild Lenneps und auch Remscheids langfristig prägende Entscheidung treffen soll. Politische Verantwortung sieht anders aus. i.A. Bettina Stamm

Klaus Schmidt am :

Ich hatte bereits früher einmal den Vorschlag gemacht, in der Nähe einer Autobahnabfahrt (sei es Blume oder Lenneper Str.) Parkplätze oder Parkhäuser anzulegen, um die Besucher in kurzen Abständen per Shuttle-Bus zu dem DOC zu fahren, aber dieser Vorschlag scheint völlig absurd zu sein, denn niemand ist darauf eingegangen. Ich bin nicht so involviert in diesem Projekt, dass ich mir ein Urteil erlauben kann, aber ist es nur die Grundstücksfrage, die diese Möglichkeit ausschließt ?

Ulli Mors am :

Auch ich würde gerne glauben, dass ein DOC in Remscheid (OT Lennep) der Wirtschaft einen Aufschwung geben würde, habe aber so meine Zweifel. In der Vergangenheit gab es zu viele Beispiele, dass die Verantwortlichen der Stadt und der Politik Verträge geschlossen haben, die zu Lasten der Stadtkasse gingen. Alterruhegelder, Abfindungen, Gestaltung des Hauptbahnhofs etc. Immer wieder gab es für die "andere" Vertragsseite Schlupflöcher, so dass man sich nicht an Zusagen halten musste oder es gab Formulierungen, die man seitens der Stadtverantwortlichen eben anders gedeutet hat, die Ausgaben der Stadt stiegen. Aus den Erfahrungen der Vergangenheit befürchte ich, dass auch der DOC- Investor die "besseren" Anwälte beschäftigt, um ggf. relativ unbeschadet aus Verträgen aussteigen zu können. Was ist - selbst wenn es bis dahin gut verläuft - nach zehn Jahren? Ist dann wieder alles offen? Siehe Karstadt/Hertie, eine Investorengruppe irgendwo im Ausland erwirbt das Objekt, und dieses bleibt als Erinnerung auf Jahre ungenutzt? Mir fehlen hier einfach nur klare Vertragsbedingungen, die unsere Stadt zumindest kostenneutral halten würde. Die bisher in der Presse genannten Zahlen und Rechenbeispiele werden aus der Erfahrung der vergangenen Jahrzehnte nur als Makulatur enden, und die Bürger dürfen dann mal wieder die Zeche bezahlen.

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