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Welche Wohnungsgrößen sind besonders gefragt?

In 4800 Remscheider Haushalte flattern in der kommenden Woche achtseitige Fragebögen. Die repräsentative Befragung von 2600 frisch hinzugezogenen und 2200 alteingesessenen Familien durch das Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (eine Landesbehörde) dient – wie sollte es bei diesem Namen anders sei -  einer „zielgerichteten Stadtentwicklung“ (Oberbürgermeisterin Beate Wilding). Besonders interessiert die Experten, welche Wohnungsgröße in Remscheid gefragt ist. Denn der Bevölkerungsrückgang ist zwar absehbar, gleichwohl kann es sein, dass die Nachfrage nach kleineren Wohnungen eher zunimmt. Denn mehr Menschen als früher bleiben heutzutage Single, und zudem kehren so manche Senioren aus dem Umland in die Innenstadt zurück, wo sie ihren täglichen Bedarf zu Fuß decken können.

Die leerstehenden kleineren Wohnungen, auf die sie bei ihrer Wohnungssuche treffen, entsprechen den Vorstellungen der potentiellen Mieter von  modernem Wohnkomfort häufig nicht. Das städtische Planungsamt, das die Portokosten der Befragung übernimmt (die übrigen Kosten der Befragung gehen zu Lasten des Instituts), hält zum Beispiel zwei von drei Privatwohnungen im Stadtteil Rosenhügel für renovierungsbedürftig. Für die Besitzer dieser Wohnungen ist unter Umständen die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) (Tel. 01801 335577) eine interessante Anlaufstelle: zu günstigen Zinssätzen vergibt die KfW Kredite, die der Verbesserung von Wohnungen dienen. Dabei wird alles gefördert, was den Gebrauchswert verbessert, z. B. eine Änderung des Wohnungszuschnitts, eine neue Sanitärinstallation oder Wasserversorgung, aber auch alles, was die allgemeinen Wohnverhältnisse verbessert, z. B. durch An- und Ausbau von Balkonen/ Loggien, Nachrüstung von Aufzügen, ferner die Behebung baulicher Mängel durch Reparatur und Erneuerung, z. B. Fußböden oder Elektroinstallation, barrierefreies Wohnen (alten- und behindertengerechter Umbau), eine neue Heizungstechnik (Zentralheizungsanlagen auf Basis von Gas/Öl), ein Dachaufbau, bei Mehrfamilienhäusern auch die Anlage oder Verschönerung von Außenanlagen, Spielplätzen und Carports. Mehr dazu hier.

Die aktuelle Befragung passt gut zu den Bemühungen der Stadt, denen im Internet unter der Überschrift „Strukturwandel in Remscheid“ eine ganze Seite mit weiteren Links gewidmet ist. Zitat: „Attraktive Wohnstandorte sowohl in den geforderten Neubaugebieten als auch an den Altstandorten sollen der Stadtflucht entgegen steuern. Das Potential ist allein schon angesichts der überdurchschnittlichen Pendlerbewegungen vorhanden.“

 

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