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Strukturimpulse für das Bergische Städtedreieck (2)

Die Stärke des eigenen Wirtschaftsstandortes zu erkennen, zu sichern und mehr daraus zu machen – das … braucht das Denken über Stadtgrenzen hinweg. Netzwerke für Forschung und Entwicklung, Arbeitsteilung und Zulieferung werden gerade für klein- und mittelständische Unternehmen zunehmend wichtiger. Sie anzubahnen und als Standortfaktor aufzubauen ist das Anliegen von „kompetenzhoch³“ und bedarf der Fortführung über die Regionale 2006 hinaus. Kompetenzhoch³ ist eine gemeinsame Strategie der drei Städte, ihrer Wirtschaftsförderungen und der Industrie- und Handelskammer. Unter diesem Dach ist es in den vergangenen Jahren gelungen, die Wirtschaftsregion nach außen zu vertreten und sie zu profilieren. Es ist aber auch das Dach für regionale Kooperation in der Wirtschaftsförderung insbesondere mit Blick auf die Kompetenzfelder, in denen die Region besonders stark besetzt ist - Automotive, Metallbe- und -verarbeitung (Werkzeuge, Schneidwaren, Maschinenbau) sowie Produktentwicklung und Innovationsmanagement. (…)

Intensive Unternehmensbefragungen, Veranstaltungen wie z.B. die „Unternehmerabende Automotive“ oder die Kolloquien des Bergischen Instituts zur Produktentwicklung (führten) zum Aufbau von Unternehmensnetzwerken. Diese Netzwerke haben in den vergangenen Jahren erfolgreich neue Kooperationsprojekte ins Leben gerufen. Neben Industrieprojekten (Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette, neue Absatz- und Lieferbeziehungen) wurden neue, regionale Projekte mit starker Unternehmensbeteiligung aufgebaut - z.B. im Bereich der Nachwuchsakquise oder im Aufbau neuer Netzwerkstrukturen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. (…)

Die Weiterentwicklung der Kompetenzfeldstrategie lässt eine Fokussierung auf die drei überregional wahrnehmbaren Kompetenzfelder Automotive, Metall & Werkzeuge sowie Produktentwicklung und -design sinnvoll erscheinen. Die Erfahrungen … haben gezeigt, dass … die Bedeutung dieser Branchenschwerpunkte für die Region, aber auch für das Land Nordrhein-Westfalen als hoch einzuschätzen ist. In manchen dieser Felder besitzt die Region Alleinstellungsmerkmale - beispielsweise in den Feldern Metall, Werkzeuge und Schneidwaren, wo die Region eine bundesweite Spitzenposition einnimmt. Diese Position soll im Rahmen der mit „Tool-Tech-Region“ bezeichneten Initiative ausgebaut werden. (…)

Hier gilt es, Angebote zu formulieren, die durch eine finanzielle Beteiligung der Unternehmen umgesetzt werden. Hierbei geht es insbesondere um unternehmensübergreifende Managementleistungen in den Bereichen Forschung & Entwicklung, Personalwesen sowie Marketing und Vertrieb. Ziel ist, die Innovationsfähigkeit der Unternehmen zu verbessern, verkürzte Wege zur Produktentwicklung und -einführung einzuschlagen, das produzierende Gewerbe als wirtschaftliche Basis der Region zu unterstützen und die Entwicklung produktionsnaher Wissens- und Technologiedienstleistungen aktiv zu begleiten.

Auszüge aus „Strukturimpulse für das Bergische Städtedreieck/Ein Handlungsrahmen“, gemeinsames Positionspapier der Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal (Stand: 7. März 2007)

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