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Ja zur Zusammenarbeit verhindert Nein zur ExpoReal

Die Stadt Remscheid wird sich auch dieses Jahr wieder an einem „Bergischen Gemeinschaftsstand“ auf der Münchner Immobilienmesse ExpoREAL beteiligen. Das beschloss der Hauptausschuss auf Vorschlag der Verwaltung bei nur einer Gegenstimme (Wieland Gühne, W.I.R.) Eine andere Wahl habe die Stadt gar nicht, hatte zuvor CDU-Fraktionsvorsitzender Karl Heinz Humpert betont: „Wenn wir uns nicht lächerlich machen und gegenüber Solingen und Wuppertal das falsche politische Signal setzen wollen, müssen wir mit ins Boot!“ Partnerschaft sei schließlich nicht zum Nulltarif zu haben, ergänzte Elke Rühl. Und der FDP-Fraktionsvorsitzende Wolf Lüttringer war ebenfalls auf der Seite der Befürworter eines Teilnahme an der Immobilienmesse, auch wenn es im vorigen Jahr geheißen hatte, das sei das letzte Mal. Was bei Humpert das Boot gewesen war, war bei ihm ein Schienenfahrzeug: „Von einem fahrenden Zug kann man nicht einfach abspringen!“

Für die Skeptiker im Ausschuss sprach Hans Peter Meinecke (SPD). Sponsoren seien noch immer nicht gefunden, Sparmöglichkeiten würden lediglich angedeutet, eigentlich habe sich am Stand der Dinge seit einem Jahr nicht geändert. Sein Fazit: „Da ist, als ob einer ein Auto kauft und erst anschließend nach dem Geld sucht, mit dem er es bezahlen kann!“ Deshalb tue sich die DSP schwer mit dem Verwaltungsvorschlag, sei ein wenig ratlos. Aber im Interesse der Zusammenarbeit der bergischen Großstädte stimme die SPD doch zu, erwarte aber im Anschluss an die Messe eine „vernünftige Abrechnung“ (Anm., gemeint war eine Kostenaufstellung).

Nicht durchsetzen konnte sich Wieland Gühne mit dem Vorschlag, der Verwaltung noch eine Woche Zeit zu geben (bis zur Sitzung des Finanzausschusses), um ihre Hausaufgaben zu machen, sprich Sponsoren zu einen und so die veranschlagten Ausgaben für die Messe zu verringern. Gühne fand es „ärgerlich“, dass die Verwaltung den gleichen Betrag wie im vorigen Jahr in den Etat eingestellt habe, so als ob es in der Zwischenzeit das klare Sparsignal der Politik nicht gegeben habe. Dieses Votum werde offenbar in der Verwaltung nicht ernst genommen.

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