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Verwaltung: Neues Gelände für Festzelt und P&R-Plätze

Das neue Gewerbegebiet am Lenneper Bahnhof aus der Luft. Foto: Karsten Weidner - bergischair.de.

Die Stadtverwaltung möchte das Gewerbegebiet „Bahnhof Lennep“, das derzeit erschlossen wird, um 1.677 Quadratmeter vergrößern. Auf dieser Fläche westlich des neuen, winkelförmig angelegten Fußweg zwischen Karlstraße und Bahnsteig hatte die Bezirksvertretung Lennep in der Sitzung am 25. September einstimmig einen Park-and-Ride-Parkplatz mit 40 Plätzen vorgesehen, der künftig auch für Brauchstumsfeste dienen sollte. Doch wie sich inzwischen herausgestellt hat, ist der Platz für ein Festzelt zu klein. Deshalb hat die Verwaltung der BV Lennep für die Sitzung am 15. Januar als „Ausweichquartier“ den Schotterplatz vorgeschlagen, der an der Robert-Schumacher-Straße an den „Drogeriemarkt DM“ (auf dem Luftbild vorne links) angrenzt und an dessen südlichem Ende seit zwei Wochen der Ein-Mann-Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg steht, der an der Karlstraße im Wege war. Vorteil des Grundstückstausches: Auf dem neuen Platz (in städtischem Besitz) ließen sich 48 Pkw abstellen, „ohne dass der Parkplatzbedarf des angrenzenden Einzelhandels beeinträchtigt wird“, wie es in der Vorlage heißt. Und: Die Ausbaukosten für Aufschotterung des Platzes und eine Asphaltfahrbahn in der Mitte würden mit ca. 25.000 Euro wesentlich geringer ausfallen als auf der gegenüberliegenden Seite des Bahngeländes. Vor allem aber: Dort wäre für ein Festzelt ausreichend Platz. (Foto: Karsten Weidner - bergischair.de)

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Waterbölles am : „Zeltplatz-Suche“ soll Vorrang haben vor P&R-Parkplätzen

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Sigrid Burkhart, Leiterin des „Zentraldienstes Stadtentwicklung, Wirtschaft und Liegenschaften“, ist zuversichtlich, dass es der Stadtverwaltung bis zum Jahresende gelingt, sämtliche Grundstücke des neuen Gewerbegebietes „Karlstraße“ bis zum Jahre

Kommentare

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Roland Kirchner am :

Die zahlreichen Vorlagen der Verwaltung werfen nur eine Frage auf: Warum wurde das Festzelt des Verkehrs- und Förderverein auf dem Parkplatz neben DM von der Verwaltung nicht in gleicher Weise eingezeichnet wie auf dem P&R Parplatz an der Karlstraße? Könnte es sein, dass das Zelt auch da nicht hin passt? Übrigens nach Aussage von Gunther Brockmann passt das Zelt der LKG auch nicht auf den Parkplatz neben DM!

Gunther Brockmann am :

Hallo Roland, deine Aussage zum LKG-Zelt ist natürlich richtig. Das ist auch der Verwaltung schon lange bekannt. Anscheinend ist dies Verwaltung und Politik aber egal. Sollte für das LKG-Zelt auch die bereits zugesagte Robert-Schuhmacher-Straße nicht zur Verfügung stehen, zieht im Folgejahr auch kein Rosenmontagszug mehr. Keine Drohung, sondern die finanzielle Konsequenz!!!

Ursula Wilms am :

Dann eben auch am Rosenmontag Shopping pur im geplanten DOC, das ist doch Spaß genug. Man kann eben nicht alles haben.

Chronist am :

Im Vorfeld der Sitzung der Bezirksvertretung Lennep hat sich Klaus Kreutzer, der Vorsitzende des Verkehrs- und Fördervereins Lennep e.V. zu Wort gemeldet und den Mitgliedern der Bezirksvertretung empfohlen, im Beschlussvorschlag der Verwaltung den Passus „Das Baufeld 3, BP 485, wird als Gewerbefläche zur Verfügung gestellt“ zu streichen. Zur Begründung heißt es in Kreutzers Brief an Bezirksbürgermeister Dr. Heinz Dieter Rohrweck: „Der Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V. veranstaltet traditionell Brauchtumsfeste wie Oktoberfest, Osterfeuer, Martinszug usw. Für das Oktoberfest wird jährlich ein Zelt in der Größe von 20 x 40 bis 50m aufgebaut. Ein Zelt in dieser Größenordnung ist weder im Lennepebachtal noch auf der Fläche, die jetzt als P&R Fläche neben dem DM-Markt geschaffen werden soll, aufzustellen. (...) Der Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V. hat bereits frühzeitig mit dem damaligen Leiter des Zentraldienstes Stadtplanung Kontakt aufgenommen, um nach Möglichkeiten zu suchen, wie allen Vereinen in Lennep mit einem einzigen Veranstaltungsplatz geholfen werden kann. Unser Vorschlag war: Im Gewerbegebiet Karlstrasse ein rechteckig zugeschnittenes Grundstück bereitzustellen. Leider wurde unsere Anfrage zu keiner Zeit beantwortet. (...) Bei Bereitstellung einer Fläche von 2000 qm an der Karlstraße würde die Stadt (bei verlangten 80 € pro Quadratmeter) auf Einnahmen von 160.000 € verzichten. Gleichzeitig würden aber Kosten in Höhe von 143.000 € eingespart. Diese Kosten würden nach Einschätzung der Stadt anfallen, wenn das Gelände im Lennepebachtal so angepasst würde, dass dort ein Zelt aufgestellt werden kann. In diesen Kosten sind Folgekosten nicht eingerechnet. (...) Die Politik hat den Vereinen zugesagt, dass adäquate Veranstaltungsplätze geschaffen werden. Die jetzigen Planungen lassen eine Realisierung nicht zu. Eine Realisierung ist aus heutiger Sicht für uns nur an der Karlstraße auf einem rechteckig zugeschnittenen Grundstück möglich. (...) Ohne Festplatz gäbe es zukünftig keine Feste mehr in Lennep.“

Chronist am :

Wie heute Sigrid Burkhart, Leiterin des „Zentraldienstes Stadtentwicklung, Wirtschaft und Liegenschaften“, auf Anfrage mitteilte, sei zu keiner Zeit vorgesehen gewesen, Festzelte auf dem DM-Parkplatz aufzustellen. Derzeit liefen noch Gespräche mit den Lenneper Vereinen über einen neuen Festzelt-Standort. Auch die Stadt sei an einer tragbaren Lösung interessiert.

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