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Nur kein Kauderwelsch: Zuerst kommt die Muttersprache!

Delfin 4“ heißt das „Verfahren zur Diagnose und Förderung der Sprachkompetenz von Kindern zwei Jahre vor der Schule“, die Sprachstandserhebung für vierjährige Kinder in NRW. Der Sprachkompetenztest zeigt auf, bei welchen Jungen und Mädchen die Sprachentwicklung altersgemäß ist und bei welchen nicht. Die Teilnahme an dem Test ist verpflichtend, um sicherzustellen, dass alle Kinder die Unterstützung erhalten, die sie auch benötigen.  Im vergangenen Jahr haben 874 Jungen und Mädchen daran teilgenommen. 519 davon beherrschten die deutsche Sprache ihrem Alter entsprechend, 351 (rund 40 Prozent) leider nicht. Diese Zahlen nannte am Dienstag in der Sitzung des Integrationsbeirats Schulrätin Brigitte Dörpinghaus.

Bei Kindern mit Sprachdefiziten, die eine Kindertagesstätte besuchen, ist die sprachliche Förderung das normale Tagesgeschäft der Erzieherinnen und Erzieher. Die übrigen Kinder mit Förderbedarf müssen einmal wöchentlich einen Sprachkursus besuchen. Weigern sich die Eltern, müssen sie mit einem Bußgeld rechnen. Und was können die Eltern selbst tun, um die Sprachfähigkeit ihres Kindes zu fördern? Mit ihren Kindern reden, reden, reden! Nicht auf sie einreden, sondern sie zum Reden animieren, sie erzählen lassen, ihnen Fragen stellen.

Vor einer besonderen Schwierigkeit stehen Migranteneltern, zum Beispiel türkische. Wie sollen sie zuhause mit ihren kleinen Kindern reden? Auf Türkisch, auf Deutsch oder „zweisprachig“, wie es gerade kommt? Schulrätin Brigitte Dörpinghaus plädierte am Dienstag dafür, in den Jahren bis zum Beginn der Kita-Besuchs die Muttersprache zu pflegen, in unserem Beispiel also Türkisch. Denn weil viele Eltern mit ausländischen Wurzeln der deutschen Sprache selbst nicht mächtig seien, würden die Kinder die sprachlichen / grammatikalischen Fehler ihrer Eltern übernehmen. Diese Fehler dann in der Kita später wieder auszubügeln sei oft schwieriger, als ihnen Deutsch als erste Fremdsprache beizubringen.

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