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Persönliche Briefe von Niko Nikolaiken (zurzeit auf Tour)

Lieber Herr Ernst-Otto Mähler,

vielen Dank für Ihr Vermittlungsangebot. In Ihrer Funktion als Bezirksbürgermeister sind Sie zweifellos ein Idealist und waschechter "Streetworker". Doch in Ihnen steckt auch, nach wie vor, der rechtstreue Polizist. Deshalb befürchte ich, dass Sie kein zweifelloser "Stintworker" sind, oder doch? Meine Freunde haben nur eines im Sinn, und das ist die Rekultivierung meines Lebensraums - des Stadtparkteichs. Diese polizeilich zu jagen, ist dem Projekt sehr abträglich. So komme ich nicht voran! Also wie wollen Sie helfen, sehr geehrter Herr Mähler? Ich möchte niemanden in meiner Nähe wissen, der mich zur Aufgabe überreden, oder gar überführen will. Doch gerne jemanden, der mir und meiner Sache hilft. Am liebsten mit der Spendenbüchse und positiver Publicity.

Lieber Herr Mast-Weisz,

auf meiner Lieblings-Internetseite sind Sie nahezu pausenlos im Fokus. Wichtige Menschen wählten Sie sogar eifriger als einen beliebten Wolf zum Kandidaten des höchsten Amtes der Stadt. Da Sie nun offensichtlich zu Höherem berufen wurden, als nur die Stadt zu „kämmen", könnte doch aus dem Kämmerer nicht nur ein Ober-Bürgermeister, sondern auch ein Ober-Kümmerer werden. Ich würde Sie engagieren - ehrenamtlich natürlich. Nein, sammeln müssten Sie nicht, aber meinen Teich und mich ins Wahlprogramm aufnehmen, ginge doch, oder? Ich bin mir sicher, wir wären auch nach Ihrer Wahl ein starkes Team, und die im Sommer auflaufende Löwenbande würde gegen uns beide echt alt aussehen. Wie wäre es? Burkhard und Niko - ein königliches Gespann.

Lieber Herr Wilhelm Wunderlich,

ich finde es großartig, Sie auf meiner Seite zu wissen. Wie gerne würde ich Ihrem Angebot nachkommen, bei Bierchen und Fischbrötchen in der urgemütlichen Denkerschmette über große Taten zu erzählen. Doch wie soll ich wissen, ob nicht ein eifriger Fischfänger vor dem Hause lauert, um mich "einzukäschern". Drum habe ich da eine Idee: Lassen Sie uns über den Waterbölles kommunizieren. Hier soll der virtuelle Teich sein, in dem sich all die kleinen Stinte tummeln - vorausgesetzt, der liebe Herr Kaiser hat nichts dagegen. Des Weiteren möchte ich Sie als Freund des Stadtparkteichs dazu ermutigen, ebenfalls ein Spendenkonto einzurichten. Es kann nicht schaden, verschiedene Institutionen in Remscheid in dieser Sache zu motivieren.

Lieber Herr Kaiser vom Waterbölles,

Sie sind augenscheinlich ein Mann der Tat. Sie würden ein Spendenkonto einrichten? Wie wunderbar. Ich bin mir sicher, Sie erreichen über Ihr Forum sehr viele "Gutmenschen" in Remscheid und weitläufiger Umgebung. Mein Beitrag wird es sein, interessante Geschichten und aufregende Aktionen zu liefern, die täglich größer werdende Fischleserschwärme in Ihr redaktionelles Netz schwimmen - und das Spendensäckchen zu einem ordentlichen "Kohlesack" anwachsen lassen. In diesem Sinne würde ich (vorerst) gerne in aller Öffentlichkeit von Ihnen hören. Da gewiefte Spurensucher unsere digitale Welt mit ihren unendlich vielen "Einsen und Nullen" längst erschlossen haben, wage ich es nicht, Ihnen auf Ihrer Homepage zu antworten.

In diesem Sinne würde ich (vorerst) gerne in aller Öffentlichkeit von Ihnen allen hören.
Flosse zum Gru
ße
Ihr
Niko Nikolaiken

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Kommentare

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Peter Maar am :

Lieber Niko Nikolaiken, wie wäre es, wenn Du den unwirtlichen Stadtparkteich auf Dauer verlassen würdest und stattdessen der schöne Lüttringhauser Stadtwaldteich, ständig gespeist mit frischem Quellwasser, Deine neue Heimat würde. Dort würdest Du dann in schöner Gesellschaft mit Enten, Goldfischen und plätschernden Hunden leben und ab und zu schaut sogar mal ein Eisvogel vorbei. Sogar die unter strengem Naturschutz stehende Seekanne würde Dich im Sommer mit ihren zahllosen gelben Blüten erfreuen. Überlege es Dir. Und der Heimatbund Lüttringhausen wäre sicherlich gerne bereit, Dich bei der Beantragung eines politischen Asyls in Lüttringhausen zu unterstützen. Deine Remscheider Häscher hättest Du dann vom Hals - pardon, von der Flosse!!

Klaus Konkel am :

Erstaunlich und interessant, lieber Stint. Bist in gute Hände gekommen :-)

Barbara Zirbes am :

Lieber Niko Nikolaiken, auch ich bin vor 27 Jahren umgezogen ... von der Mauerstraße ( zu Fuß vier Minuten vom Stadtparkteich entfernt) ins schöne Lütterkusen, wie wir Remscheider sagen. Unser "Dorf" ist rings umgeben von Wald, plätschernden Bächen und wunderschönen Tälern, in denen hier und da noch die historischen Fragmente unsererer Schmiedehämmer und Kotten zu finden sind. Einige Naturschutzgebiete bei uns bieten Lebensraum für Tiere, Pflanzen und Menschen, die Ruhe gerne genießen. Die Luft in Lüttringhausen ist hervorragend; es gibt hier noch viele alte, wunderschöne Fachwerkhäuser, die von netten Menschen liebevoll gepflegt werden. Der besagte Stadtwaldteich liegt wirklich sehr schön... ich könnte mir gut vorstellen, dass er DIR gefallen würde und DU DICH dort wohl fühlen könntest. Als mein Sohn noch jünger war, waren wir dort regelmäßig zu allen Jahreszeiten zum Enten füttern und Tiere beobachten. Heute gehen mein Mann und ich dort gerne spazieren, und wir treffendort öfter fröhliche, nette Menschen, die diese Gegend auch lieben! Ich weiß, ein Umzug macht immer viel Arbeit ... aber falls DU DICH dazu entschließen solltest ... unsere Familie hilft DIR sehr gerne beim Ein- und Auspacken Deiner Habseligkeiten und beim Einrichten im neuen Lütterkuser ZUHAUSE... ;-)

Heike Rakow am :

Lieber Niko Nikolaiken, als Lokalpatriot vom Hasten/Alt-Remscheid muss ich diesen Abwerbungen doch einmal entgegentreten: Sie gehören doch zum Teich im Stadtpark wie der Bergische Löwe zum Rathausplatz! Sehr von Herzen wünsche ich Ihnen und allen meinen Freunden des Parks auf zwei und vier Pfoten, dass die Aktivitäten Ihrer Freunde eine "Renovierung" Ihres Zuhauses ermöglichen. Das wird die Party des Jahres, wenn Sie wieder einziehen! Frauchen und Herrchen würden auch dazu beitragen.

Friedhelm Reska am :

Liebe Frau Rankow, Sie kennen sicher die sehr schöne Geschichte von Janosch-'Oh wie schön ist Panama`! Wir hoffen, Niko, der Stint, macht mit seinen Freunden eine ähnliche Reise und freut sich nach seiner Rückkehr mit vielen Menschen über sein frisches Wasser im renaturierten Teich! Angebote aus Lüttringhausen in allen Ehren und mit viel Dankbarkeit an Barbara Zirbes und Peter Maar, Nico gehört aber in den Stadtparkteich-denn einen alten Fisch verpflanzt man nicht. Eventuell kann er je nach Lage ein Asyl auf Zeit annehmen - man wird sehen!

Dieter Mache am :

Na. was ist denn hier los? Zwischen dem kommunalpolitischen Einheitsbrei alla RGA und Bölles findet ein Holzfisch meine Aufmerksamkeit. Bin heute mit meiner Frau am Stadtparkteich gewesen, und habe die Infotafel inspiziert. Herrliches Stummfilm-Kino!!! Lieber Niko Nikolaiken, Du bist nach Pinocchio der schönste Vollholz-Proband aus Schreinerhand. Deine Story könnte der Langnase den Rang ablaufen. Also gib Gas, Du gefällst mir! :-)

Lothar Kaiser am :

Nichts, was man nicht besser machen könnte. Was habe ich falsch gemacht? ("Einheitsbrei")

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