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"Einfach dem Teich ein wenig mehr Regenwasser zuführen!"

In den letzten vierzehn Tagen
schrieb ich mir die Flossen wund.
Liebe Leut, ich muss Euch sagen,
mit den "Freunden" L
äuft's nicht rund.

Nur noch zwei der Kameraden
geben Niko viel Gewicht.
Die anderen wollen sich nicht schaden
und melden sich mal lieber nicht.
Inmitten Remscheids tausend Lichter
leuchten zwei besonders hell.
Es ist ein Kaiser und ein Richter,
Ihr seid f
ür mich sensationell.
Erheb mein Glas gef
üllt mit Algen,
es lebe hoch die Schreiberzunft.
Den Rest h
äng ich nicht an den Galgen. Ein Stinthengstkönig liebt Vernunft.

Drum schwingt der Niko jetzt die Angel, mein K
öder wird ein Filmchen sein.
Ich sehe schon das Schwarm-Gerangel, denn jeder will der Erste sein.
Doch nur des Lothars Wassert
ürmchen,
und auch des Axels Lokal-Teil.
Euch widme ich die Hakenw
ürmchen,
Euch biet ich meine F
änge feil.

Ein letztes Wort an Zirnes Giebel. Den Mann, der Kosten senken kann.
Schreib "Klares Wasser" auf Deine Fibel, dass ich mit Menschen teilen kann!
Auf bald und noch einen herzlichen Dank f
ür die Asylangebote aus Lüttringhausen.
Sehr verlockend!!!
Flosse zum Gruß
Euer Niko Nikolaiken


In die Diskussion um den Stadtparkteich im Allgemeinen und dessen Wasserqualität im Besonderen hat sich jetzt die Remscheider Wählergemeinschaft W.i.R. mit folgendem Vorschlag eingeschaltet:

Man fange das Regenwasser auf dem Dach des Wasserbunkers auf, leite es ab oder zapfe bereits vorhandene Regenabflussleitungen an. Dazu bedarf es zunächst wahrscheinlich der Einwilligung des Besitzers. Das aufgefangene oder angezapfte Wasser leite man über zwei 100er HT-Rohre und zwei stabile Stützen über die Fläche vor dem Wasserbunker mit den Sitzgelegenheiten hinweg auf die Wiese, grabe es dort in geringer Tiefe ein und führe es dem Teich zu. Aus optischen Gründen könnte man die beiden HT-Rohe mit preiswertem, künstlichem Efeu o.a. ummanteln.

Durch das starke Gefälle hin zum Teich würde dem Wasser temporär immer wieder nicht nur Frischwasser, sondern durch das Sprudeln auch lebensnotwendiger Sauerstoff zugeführt. Das würde nach unserer Auffassung jedenfalls nicht zur Verschlechterung der Wasserqualität beitragen. Damit diese Maßnahme nicht zur weiteren Verlandung des Teiches beiträgt, wofür W.i.R leider auch keine andere Lösung quasi zum Nulltarif bieten können, müssten die Rohre noch mit Auffangsieben versehen werden, die leicht zu reinigen sein müssten. Die Gesamtkosten dieser Maßnahme dürften im unteren vierstelligen Bereich anzusiedeln sein. Vielleicht könnten sich doch auch die EWR, die Berufsfeuerwehr und die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) an der Installation beteiligen. Auch eine Hilfsanfrage bei der Remscheider Handwerkerinnung ist zu erwägen!“ (Die W.i.R.-Fraktion hat den Vorschlag inzwischen zum Antrag erhoben.)

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Kommentare

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Erika Böckmann am :

Na, das hört sich doch mal gut an, ist aber wahrscheinlich wieder viel zu einfach!

Barbara Zirbes am :

Lieber Nico, wie schön, dass Du Dich wieder gemeldet hast! Ich hoffe, es geht DIR trotz der zurzeit widrigen Lebensumstände gut! Die Idee mit der Regenwasserzuführung vom Dach des Wasserbunkers finde ich überlegenswert - Steigungsregen haben wir in Remscheid wahrlich genug. Ich habe jedoch Sorge, dass die Zeit davon läuft. Wie lange kannst Du es noch in Deinem Versteck aushalten? In Remscheid werden manche, notwendigen Entscheidungen leider ausgesessen, verdrängt oder zwischen Verantwortlichen hin- und hergeschoben. Interessiert es die Menschen in der Verwaltung wirklich, dass der Stadtpark mit dem Teich allen Bürgern Remscheids geschenkt wurde? Ich meine NEIN, denn dann hätten jene ein wirkliches Auge auf diesen Juwel mitten in der Stadt! Der Garten der Sinne ist schon verschwunden ... ich hoffe nicht auch noch der Teich, auf dem ich in früheren Zeiten mit "meinen Kids" Schlitt- und Gleitschuh gelaufen bin, wenn das Eis dick genug und der Teich frei gegeben war. Auch gerodelt haben wir neben dem Teich am kleinen Abhang oberhalb der Ottostraße - außerschulischen Unterricht nannten wir das Ganze - sprich gelebte Sozialerziehung! Noch was zum Thema Asyl auf Zeit im Lütterkuser Stadtwaldteich: Manchmal muss man (aus)wandern, damit sich Dinge ändern oder etwas Neues beginnen kann MIGRATION kann man dies auch nennen. DU kennst das doch ... und ich auch. Mein Urgroßvater Przystuppa ging Ende des 19. Jahrhunderts aus Masuren fort zur Arbeitssuche nach Königsberg. Dort hörte er von der Werkzeugindustrie Remscheids, machte sich auf den Weg in Bergische Land und fand hier eine neue Heimat. Warum erzähle ich DIR das, Nico? Ich denke, Du weißt warum! Bald fängt das Frühjahr an ... und Du solltest Dich nicht länger verstecken. Nico, ein Zuhause auf Zeit ist vielleicht besser als gar kein Zuhause!? Die Hoffnung auf Dein altes, umgebautes neues Zuhause geben wir ja deshalb nicht auf, oder?

Hans Georg Müller am :

Am 31.12 2013 hatte ich die "einfache" Lösung mit dem Regenwasser vom Dach der Trinkwasseranlage schon in den Waterbölles gestellt. Hatte die W.r.R. das damals auch gelesen?

Hans Gerd Göbert am :

(Kommentar entfernt)

Lothar Kaiser am :

Lieber Hans Georg, lieber Hans Gerd, schöne KInder haben viele Väter. ;-)

Dieter Mache am :

Na super! Im kleinen Ideenwettbewerb gibt es das erste Warm-Up im Kampf um die Pool-Position. Ich würde sagen, die Herren treffen sich am Stadtparkteich und verlegen im direkten Zeitvergleich HT-Rohr, bis das Regenwasser fließt. Sehen Sie, Herr Kaiser, das ist nur ein Beispiel für den Einheitsbrei, den ich meine: Selbstdarstellung, bis der Arzt kommt! Sie sind dabei außen vor. Sie sind der neutrale Berichterstatter, und ich schätze Ihr Forum. Doch was soll das Geplänkel zwischen dem lieben Hans Georg und dem lieben Hans Gerd? Und was meinst Du, lieber Niko? Gibst Du Dich mit Übergangslösungen zufrieden? Möchtest Du von einem Fallrohr beduscht werden? Gib mal Signal!

Lothar Kaiser am :

Na super! Das kommt also dabei heraus, dass man sich mit zwei Freunden, die Leser des Waterbölles sind, in aller Öffentlichkeit duzt, als sei gar nichts dabei. ;-)

Chronist am :

Ermittlungen der Kriminalpolizei führten nun zu einem Zwischenergebnis. Ein 17-jähriger Remscheider hatte vor der eigentlichen "Entführung" des Stinthengstes bereits die goldene Krone des Holzfischs gestohlen. Bei seiner Vernehmung gab der Jugendliche an, dass er die Krone nach dem Diebstahl zurück bringen wollte. Sein Pech: Zu diesem Zeitpunkt schwamm der Holzfisch jedoch nicht mehr im Teich, da er sich bereits im Besitz der unbekannten Entführer befand. Obwohl beide Taten nicht in Zusammenhang stehen, erwartet den Schüler nun ein Strafverfahren wegen Diebstahls der Krone. Diese wird dem Heimatverein durch die Polizei zeitnah zurückgegeben. Die Ermittlungen zum unbekannten Aufenthaltsort des traditionellen Holzfisches dauern an. Die Polizei sucht weiterhin Zeugen, die Angaben zu seinen Entführern oder seinem Verbleib machen können. Hinweise nimmt die Kripo unter der Rufnummer 0202 / 2840 entgegen. (aus dem Polizeibericht)

Niko Nikolaiken am :

Auf ein Wort, liebe Leute! Heute erzähle ich zur Abwechslung mal einen Witz: Geht ein 17-jähriger Bursche zum Stadtparkteich und klaut die verrostete Stinthengst-Krone. Er möchte seiner Freundin imponieren, ihr vielleicht zu Valentinstag das Haupt krönen. Doch die Polizei nimmt den Täter fest, klagt ihn wegen Diebstahls an und informiert die Medien. Die wiederum berichten über "Erste Fahndungerfolge im Fall der Entführung des Stinthengstes"... Könnt Ihr etwa nicht darüber lachen? Aber das ist doch total lustig! Meine Wenigkeit ist nicht zu finden, meine Freunde nicht greifbar, also stellt man einen jungen Menschen wegen einer Bagatelle an den Pranger. Das ist wirklich großartig! Ich habe nun beschlossen, diese Krone nie wieder aufzusetzen. Ginge es nach mir, käme der Junge mit mahnenden Worten und erhobenem Zeigefinger (Flossenspitze) straffrei davon. Seine bescheidene Beute würde ich ihm sogar schenken, als Andenken an einen Jungenstreich. Doch was zählt schon die Meinung eines flüchtigen Stinthengstes! Trotz allem die Flosse zum Gruß! Euer Niko

Barbara Zirbes am :

Lieber Niko, der muntere 17-Jährige fällt unter Jugendstrafrecht. Falls er bisher noch nie strafrechtlich aufgefallen ist, wird er zu einem Termin bei der Jugendgerichtshilfe eingeladen. Diebstahl ist nicht ok - egal ob es sich um Parfüm oder eine CD im Center handelt oder um die verrostete Krone des Stinthegstes aus dem Stadtparkteich. Sozialstunden für den Jugendlichen sind meist die Folge. Die Mitarbeiter der Jugendgerichtshilfe haben viel Empathie und Verständnis für Jugendliche. Vielleicht kann man in diesem Fall Sozialstunden für die Stadtparkteich - Säuberung anregen, z. B. für den Remscheider Picobello-Tag im April als Unterstützung für die neuen TBR. ;-)

Chronist am :

In der kommenden Woche fahren TBR-Chef Michael Zirngiebl und Reinhard Bauer („Grünflächenpflege und Friedhöfe“) zum Wupperverband in der Hoffnung, diesen zu einem möglichst preiswerten technischen Gutachten über den Zustand des Stadtparkteichs bewegen zu können. Das wurde gestern in der Bezirksvertretung Alt-Remscheid bekennt. Die Anträge zum Teich, die CDU und W.i.R. gestellt hatten, wurden daraufhin zurückgestellt.

Chronist am :

Nach Auskunft von Michael Zirngiebl ist das Gutachten an den Wupperverband noch nicht vergeben worden - eine Angelegenheit der "laufenden Verwaltung" -, aber der Verband sei der Stadt so entgegengekommen, dass das Gutachten "finanzierbar" sei.

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