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Archiv der Stadt macht Programm am „Tag der Archive“

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

„Tag der Archive“ am 8. März : Wie an vielen hundert Orten in Deutschland öffnet sich zum „Tag der Archive“ am Samstag, 8. März auch das Archiv der Stadt Remscheid, Hastener Str. 100-102, von 11 bis 17 Uhr für das Publikum. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein interessantes Programm. So wird in zwei Führungen (11.15 Uhr bis 12 Uhr mit Dr. Urs Diederichs, dem Leiter des Historischen Zentrums, und 13 bis 13.45 Uhr mit Archivarin Viola Schwanicke, Treffpunkt jeweils Lesesaal) dessen Funktion als Langzeitgedächtnis der Stadt erläutert. Aber auch der Nutzen der im Archiv gesammelten Informationen und die Methoden, sich diese für eigene wissenschaftliche und persönliche Zwecke zu erschließen, werden vermittelt.

Eine Einführung in die praktische Arbeit eines Papierrestaurators und deren theoretische Grundlagen gibt von 12 bis 12.30 Uhr Hans Jungheim in der Restaurierungswerkstatt mit einem Referat zum Thema „Das Lumbecken trägt viel zur Volksbildung bei“. Im Mittelpunkt steht dabei die Erfindung des Remscheider Buchhändlers Emil Lumbeck, die erstmals die preiswerte Massenproduktion von Büchern zur Volksbildung ermöglichte. Um länderspezifische Unterschiede bei Buchbindetechniken geht es in einem weiteren Vortrag von Hans Jungheim von 14 bis 14.45 Uhr in der Restaurierungswerkstatt.

von Ernst Vossnack (1835-1918)

Um 15 Uhr wird im Stadtarchiv eine Ausstellung mit Arbeiten des Remscheider Buchdruckers und Lithographen Ernst Vossnack (1835-1918) eröffnet. Er war im damaligen Werkzeughandel vor allem durch „Spezielle Mercantilische Arbeiten und Musterblätter von Eisen und Stahlwaren der Berg. Märkischen Industrie“ bekannt. In dieser Ausstellung, die in Kooperation mit dem Bergischen Geschichtsverein Abteilung Remscheid und der Remscheider Geschichtsagentur „Via Temporis“ zustande kam, steht Ernst Vossnack jedoch als Künstler im Mittelpunkt. Denn als Schüler von Ludwig Hugo Becker, einem renommierten Landschaftsmaler der Düsseldorf Malschule, widmete sich Vossnack zeitlebens in seiner Freizeit der Aquarell- und Landschaftsmalerei. Viele seiner Skizzenbücher, Zeichnungen und Lithographien (ausgesuchte Exemplare in Anlage) befinden sich noch heute in Familienbesitz und wurden jetzt dem Archiv des Historischen Zentrums Remscheid für diese kleine Ausstellung zur Verfügung gestellt, die von Monika Hein, Bürgermeisterin der Stadt Remscheid, eröffnet wird. In das Thema eingeführt werden die Besucherinnen und Besucher von der Remscheider Historikerin und Archäologin Claudia Holtschneider M.A., die im Auftrag des Historischen Zentrums die Ausstellung wissenschaftlich konzipiert und erarbeitet hat. Die Archiv-Ausstellung ist bis zum 23. April 2014 zu den Archiv-Öffnungszeiten (Dienstag von 14 bis 19 Uhr, Mittwoch von 9 bis 13 Uhr und von 14 bis 16 Uhr, sowie Donnerstag von 9 bis 13 Uhr) kostenfrei zu besichtigen. (Quasi zeitgleich stellt das Deutsche Werkzeugmuseum bei der Internationalen Eisenwarenmesse in Köln vom 9. bis 12. März Werkzeug-Musterblätter von Ernst Vossnack aus. Museumsdirektor Dr. Urs Diederichs: „So können wir beide Seiten des für Remscheid und das Bergische Land wichtigen Lebenswerks von Ernst Vossnack würdigen.“

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Kommentare

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Wolfgang Schönwetter am :

Eine ausgesprochen gut gemachte Ausstellung. Besonders das großartige und vielfältige Werk des Lithographen und Landschaftsmalers Ernst Julius Voßnack bedarf noch einer Groß- Ausstellung. Diese könnte zu seinem 185. Geburtstag am 27. Oktober stattfinden. Wolfgang Schönwetter, Bahnhofstraße 12/5 A-8230 Hartberg.

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