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Aus Lüttringhausen mehr Beschäftigte zum DOC als Kunden

Pressemitteilung des Heimatbundes Lüttringhausen

Auf Grund des vorliegenden Verkehrsgutachtens waren wir bisher davon ausgegangen, dass von der Gesamtzahl der im Gutachten genannten 2.700 Fahrzeuge, die an einem Werktag (außer Samstag) das DOC in Lennep anfahren, 0,5 Prozent = 14 Fahrzeuge täglich aus Richtung Lüttringhausen kommen bzw. zurückfahren. Diese Annahme im Verkehrsgutachten wurde von uns als absolut unrealistisch – da viel zu niedrig – bewertet. Nunmehr hat der Gutachter seine Angaben konkretisiert und stellt fest, dass, „gerundet auf eine Nachkommastelle“, lediglich 0,2 Prozent des das DOC an- bzw. abfahrenden Verkehrs über Lüttringhausen (Knoten Eisernstein etc.) zu erwarten seien. Dies entspricht täglich, über 24 Stunden betrachtet, (ohne Samstag) nur noch insgesamt 5,4 Fahrzeugen, die aus dieser Richtung das DOC in Lennep anfahren bzw. über diese Strecke zurück fahren. Sollte diese Kraftfahrzeug- und damit Kunden-“Menge“ zutreffen, die aus einem Einzugsbereich von weit über 200.000 Einwohnern (Lüttringhausen, Ronsdorf, südliche Stadtteile von Wuppertal) vom Gutachter erwartet werden, geben wir dem DOC Lennep keine große Zukunft.

Bemerkenswert finden wir ebenfalls die Mitteilung des Verkehrsgutachters, dass in Absprache mit der Stadt Remscheid der Verkehrsknoten Eisernstein nicht Gegenstand der Verkehrsuntersuchung war. Warum dies so ist erklärt der Gutachter u.a. wie folgt: Da der Schwellenwert von 0,5 Prozent des zusätzlichen Verkehrsaufkommens in diesem Bereich laut Gutachten nicht erreicht werde (nur 0,2 Prozent) „führt dies dazu, dass für die L 58 in Lüttringhausen westlich der Anschlussstelle (Blume-Lindenallee/Eisernstein) kein zusätzlicher Kundenverkehr, sondern nur ein geringer Anteil des Verkehrsaufkommens der Beschäftigten (im DOC) dargestellt ist.“ - Mit anderen Worten: Aus Richtung Lüttringhausen fahren täglich mehr Beschäftigte des DOC in Richtung DOC als Kunden.

Zu diesen Ergebnissen gelangt der Verkehrsgutachter auf der Grundlage einer „Kundenherkunftsprognose“ des von der Stadt Remscheid beauftragten Büros Stadt + Handel. An den Ergebnissen des Gutachters Stadt + Handel hat der Verkehrsgutachter nach seinen Angaben keine Zweifel, so dass er die entsprechenden Angaben in seine Prognose zum Verkehrsaufkommen übernommen hat. Unsere Annahme, dass das Verkehrsgutachten – zumindest in Teilbereichen – auf absolut unrealistischen Prognosen aufbaut, wird durch die vorliegende Stellungnahme des Gutachters nicht ausgeräumt, sondern eher bestärkt.

Der Heimatbund Lüttringhausen e.V. möchte bei dieser Gelegenheit noch einmal grundsätzlich verdeutlichen, dass er sich zum Thema „DOC Lennep“ nicht positioniert, denn dies würde nicht im Einklang mit der Satzung des Vereins stehen. Diese sieht die Vereinstätigkeiten ausschließlich für den Stadtbezirk Lüttringhausen vor. Dies schließt aber selbstverständlich nicht aus, dass die Planungen DOC Lennep von uns begleitet werden, soweit diese Planungen direkte Auswirkungen auf Lüttringhausen haben. Dies gilt in besonderer Weise für die Verkehrsproblematik.

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Kommentare

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Klaus Konkel am :

Der Durchschnitt auf 24 Stunden sagt etwas zur Gesamtmenge aus, in Lennep wie in Lüttringhausen. Eine Schnittberechnung auf zwölf Stunden käme der Realität näher, eine Stoßzeitanalyse fehlt im Gutachten. Es wurden bisher auch keine Berechnungen für den Ausweichverkehr durch die Straßen in Lennep begutachtet. Ausreichend machbar ist über den Weg der Statistik irgendwie fast alles, und genau das ist das Problem. Eine Potenzialanalyse und Zahlenspiele wären an dieser Stelle des Projekts meines Erachtens durchaus angebracht.

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