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Über Respekt, Verhalten im Alltag und Emotionen

Volles Haus beim diesjährigen Damensymposium in der Klosterkirche: Mehr als 250 geladene Gäste waren zu der Volksbank-Veranstaltung gekommen.

Pressemitteilung der Volksbank Remscheid-Solingen eG


Gebannt lauschten die mehr als 250 geladenen Gäste des nunmehr achten Damensymposiums der Volksbank Remscheid-Solingen eG in der Klosterkirche René Borbonus. Er war eingeladen worden, um über das Thema „Respekt im Alltag“ zu referieren. Charmant und feinfühlig zeigte er auf, warum Respekt heute im Alltag oft auf der Strecke bleibt: „Das ist in der Regel keine böse Absicht“, so der Rhetorik-Experte und Autor. Aber wie kommt man zu mehr Respekt? Auch darauf hatte der René Borbonus eine Antwort, die „zugleich ganz einfach aber auch schwierig ist“: Wer Respekt möchte, muss sich selbst respektvoll verhalten!

Warum sind wir überhaupt respektlos? René Borbonus beleuchtete diese Kernfrage aus ganz verschiedenen Gesichtspunkten: „Wir schaffen uns ein respektloses Klima“, berichtete Borbonus: „Respektlosigkeit unterhält uns. Das sieht man zum Beispiel an TV-Formaten wie ‚Deutschland sucht den Superstar‘. Zudem überfordert uns Geschwindigkeit. In der Welt der Smartphones und des Internets sind wir in der Lage so schnell und so anonym zu agieren und reagieren, dass das Nachdenken und damit auch der Respekt oft hinten über fallen.“ Dass man aber im Privaten wie auch beruflich von respektvollem Verhalten profitieren kann, liegt für Borbonus auf der Hand: „Respekt macht Menschen nachweislich zufriedener und gesünder. Respekt macht auch Unternehmen erfolgreicher.“

Um aber respektloses Verhalten abzustellen, muss man es erst einmal hinterfragen. So skizzierte René Borbonus in seinem kurzweiligen Beitrag, gespickt mit jeder Menge privater Anekdoten, die die 250 Gäste immer wieder zum Lachen brachten, welche Emotionen uns zu respektlosem Verhalten „verführen“. Seine Lösung war ebenso einfach wie genial: „Es gibt kein Gefühl ohne Kognition. Man regt sich nie über eine Situation auf, sondern nur über das, was wir in die Situation hineininterpretieren. Wenn Sie das nächste Mal ein aufkommendes Gefühl nicht gebrauchen können, fragen Sie sich einfach mal, ob Sie die Situation überhaupt richtig bewerten, ob das Gefühl überhaupt das passende für die Situation ist.“

Zum Abschied gab René Borbonus den Gästen noch eines mit auf den Weg: „Kommunikation soll in erster Linie Freude machen, damit sie sich entfalten kann.“ Beim anschließenden Sektempfang mit leckeren Snacks auf der Klosterschänke wurde viel diskutiert und weitergedacht – mit neuem Respekt und einem neuen Blickwinkel.

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