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Neue Einfamilienhäuser auf Gelände mit Altlasten

Bei einer Gegenstimme (Günter Bender von den Grünen) und einer Enthaltung (Alexander Ernst von der W.I.R.) beschloss der Bauausschuss am Dienstag die Aufstellung eines Bebauungsplanes (neben Bürgeranhörung), der in Ehringhausen auf dem auf dem Gelände eines 2002 geschlossenen Betriebes für Sondermaschinen, der Firma Strasmann, den Bau von Einfamilienhäusern möglich machen soll. Angesichts zahlreicher Wohnungsbauprojekte in Remscheid hatte Bender die Sinnhaftigkeit dieses Projektes in Zweifel gezogen. Schließlich befänden sich Altlasten auf dem Gelände, was nicht gerade für eine Wohnbebauung spreche. Dagegen wandte Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein ein, wenn mit dem Bau begonnen werde, bestehe keine Gefahr mehr für die Bürger. Entweder werde der kontaminierte Boden abgedeckt oder abgefahren. Wörtlich: „Wenn man eine solche Gewerbebrache nicht mehr zu preiswertem Bauland in guter Wohnlage machen kann, dann weiß ich es nicht!“ Susanne Fiedler (SPD) wies darauf hin, dass der Umweltausschuss bereits „einen mittleren Kompromiss“ gefunden habe durch Verpflichtung der Verwaltung zu regelmäßige Berichte über den Fortgang der Abriss- und Sanierungsarbeiten.

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waterboelles.de am : Kleines Neubauprojekt am Singerberg erhitzt die Gemüter

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Dass aus Grünland Bauland wird, ist an der Tagesordnung. Der umgekehrte Vorgang ist zwar nicht unmöglich, aber äußerst selten. „Das geht nicht“, stellte in der Sitzung der Bezirksvertretung Lüttringhausen gestern gar Bezirksvorsteher Philipp Veit (CDU) fe

Waterboelles-erzaehlt.de am : Bald Richtfeste an neuen Einfamilienhäusern

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Leere Fensterhöhlen, abgerissene Schieferplatten und Baustellenschilder (Foto Hans Georg Müller) zeigen es an: Dieses altbergische Haus ist bald Geschichte . Die Präzisionsfabrik Strasmann, Ehringhausen, wird geschleift. Groß hängt noch ein Schild an ei

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Chronist am :

Auch die Bezirksvertretung Süd hat ein waches Auge auf die Industriebrache, auf der Einzel- und Doppelhäuser mit insgesamt 35 Wohnungen entstehen sollen. Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein sagte den Kommunalpolitikern vergangenen Mittwoch zu, die Entsorgug der Altlasten (kontaminierte Böden) auf Kosten des Bauträgers würde streng überwacht. Auf Drängen der BV sicherte er ferner einen Bericht zu, wie sich die Verwaltung dies vorstellt. Kaufinteressenten würden spätestens beim Notar über die Industriegeschichte des Gelände aufgeklärt, sollten aber auch die Chance nutzen, sich frühzeitig in der Bauverwaltung sachkundig zu machen. Die BV stimmte sodann dem Bebauungsplan zu. Er sieht einen 1,50 Meter hohen Lärmschutzwall gegenüber dem angrenzenden Bolzplatz vor. Kindern und Jugendliche soll das Überqueren der Straße Ehringhausen (zum Bolzplatz) durch einen Zebrastreifen oder eine Querungshilfe" erleichtert werden. die BV möchte das in den Erschließungsvertrag mit dem Investor aufgenommen haben.

Susanne Fiedler am :

Der Umweltausschuss hat schon im Juni seine Bedenken für die geplante Bebauung in Ehringhausen geäußert und von der Verwaltung verlangt, kontinuierlich über den Baufortschritt und die eingeleiteten Schutzmaßnahmen Berichte zu erhalten. Aber der Bauausschuss übersieht den Umweltausschuss (AUGO) halt gerne... Der AUGO, der für die "Hardware" zuständig ist, die man auch altmodisch als Lebensraum, Umwelt, Natur usw. bezeichnen könnt, dankt für die (gewohnte) Geringschätzung.

Chronist am :

Bei Enthaltung von Günter Bender (Grüne) stimmte der Bauausschuss heute dem Bebauungsplan für das ehemalige Firmengelände in Ehringhausen einstimmig zu. York Edelhoff (SPD) hatte zuvor betont, besser als die jetzige Brache sei es allemal, mit dem belasteten Boden im Zuge der Bebauung "so umzugehen, dass er niemandem weh tut".

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