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Nach den besten Ideen und sinnvollsten Lösungen suchen

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„Am vergangenen Dienstag durfte ich mit dabei sein, als Mitglieder unseres Jugendrates an dem Gebäude des Jugendamtes ein Schild angebracht haben, das für Respekt und gegen Ausgrenzung wirbt. Ich bin den jungen Menschen dankbar für ihr Engagement. Sie zeigen damit zweierlei: Remscheid ist und bleibt eine Stadt, in der wir alle, unabhängig von Herkunft, Religion, Alter und persönlicher Lebensausrichtung, friedlich miteinander leben. Und sie zeigen, dass unsere jungen Menschen sehr wohl Interesse und Engagement für unsere Stadt zeigen. Beides sind Signale, auf die wir stolz sein können.“ So begann Remscheids neuer Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz vor wenigen Minuten im der Mensa der Sophie-Scholl-Gesamtschule auf dem Hohenhagen seine erste Rede im neuen Amt. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung zur Amtseinführung des neuen OB gefolgt. „Ich freue mich sehr, Sie heute hier willkommen heißen zu dürfen. Es ist für mich ein bewegender Tag. Sie können sicherlich verstehen, dass ich einige Zeit gebraucht habe, um das zu verstehen, was am 15. Juni geschehen ist.“

Die letzten Wochen seien sowohl für Jochen Siegfried als auch für Ihn selbst sehr anstrengend gewesen, fuhr Mast-Weisz fort. „Hausbesuche, Veranstaltungen, Infostände. All das liegt jetzt hinter uns. Sich einer Wahl zu stellen bedeutet auch, sich dessen nicht sicher zu sein, wie diese ausgeht. Hoffnungen können erfüllt, aber auch enttäuscht werden. Lieber Herr Siegfried, so sehr ich mich darüber freue, heute mein neues Amt anzutreten, so sehr zolle ich Ihnen meinen Respekt für Ihr Engagement und den fairen gemeinsamen Wettbewerb. Er ist Ausdruck unserer Demokratie. Ein Zeichen für das ehrliche, gemeinsame Bemühen, den besten Weg und eine Perspektive für die Zukunft unserer Stadt zu entwerfen.

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz nach dem Amtseid mit der Amtskette der Stadt Remscheid. Links Lothar Krebs (SPD). Foto: Lothar Kaiser.Lassen Sie mich ein Wort zur Wahlbeteiligung sagen: 30 Prozent bei der Stichwahl sind besorgniserregend. 70 Prozent haben sich nicht angesprochen gefühlt oder wollten sich nicht angesprochen fühlen. Sicherlich muss man überlegen, ob nicht in Zukunft zur Stichwahl eine eigenständige Wahlbenachrichtigung erfolgt. Vor allem aber müssen wir alle – Rat, Verwaltung und alle, die Verantwortung für die Stadt tragen – alles dafür tun, unsere Arbeit transparenter und nachvollziehbarer zu machen. Die Remscheiderinnen und Remscheider sind eingeladen, sich an den Zukunftsthemen unserer Stadt zu beteiligen. Dafür müssen wir gemeinsam neue Wege und Ideen suchen. Nicht nur sechs Wochen vor den Wahlen, sondern in den kommenden sechs Jahren. Ich möchte, dass wir regelmäßig zu den Menschen gehen und über die zentralen Fragen unserer Stadt diskutieren. Deshalb werde ich nach der Sommerpause monatlich eine offene Bürgersprechstunde anbieten. Im Rathaus, aber auch bei den Menschen vor Ort – in ihrer Nachbarschaft.

Die Zusammensetzung des Rates lässt auf den ersten Blick keine klaren Mehrheiten vermuten. Die demokratischen Fraktionen und Gruppen sprechen derzeit miteinander über die Fragen möglicher Zusammenarbeiten. Ich begrüße diese Entwicklung sehr. Aus meinen Gesprächen mit vielen Bürgerinnen und Bürgern weiß ich, dass die Menschen für die zentralen Fragen unserer Stadt einen möglichst breiten Konsens aller demokratischen Fraktionen und Gruppen wünschen. Lassen Sie uns gemeinsam nach den besten Ideen und sinnvollsten Lösungen suchen. Ich versichere Ihnen dafür meine Unterstützung, denn ich bin mir sicher, nur so kann Remscheid als Ganzes gewinnen! Ein verantwortungsvolles Miteinander hat unserer Stadt nie geschadet, es hat sich immer wieder als Motor für eine erfolgreiche Entwicklung bewährt. Deshalb möchte ich Sie ermutigen, in den kommenden Jahren wichtige Akzente gemeinsam zu setzen.

Mir persönlich sind folgende Schwerpunkte besonders wichtig: Remscheid ist eine Stadt, in der die Menschen gut arbeiten. Rat und Verwaltung müssen Partner der Wirtschaft und der Gewerkschaften sein. Ich werde alles dafür tun, unseren Unternehmen und Betrieben Perspektiven in Remscheid zu geben. Dazu gehört eine professionelle Begleitung und Unterstützung bei allen Fragen. Ich möchte – gemeinsam mit Ihnen – weiterhin neue Unternehmen für unsere Stadt gewinnen. Die Ausweisung neuer Gewerbeflächen und die Nachnutzung von Gewerbebrachen sind dafür unabdingbar. Wir werden nicht in einen kannibalistischen und selbstzerstörerischen Steuersenkungswettbewerb mit anderen Gemeinden eintreten können, dafür aber mit einem Klima punkten, das überzeugt. Ich werde regelmäßig unsere Unternehmen besuchen und mir dafür ausreichend Zeit nehmen.

Das Thema DOC wird uns in den kommenden Monaten und Jahren intensiv beschäftigen. Ich sehe darin eine große Chance. Ich möchte mit dem DOC Menschen nach Remscheid holen und Kaufkraft an unsere Stadt binden. So entstehen neue Arbeitsplätze, die umliegenden Geschäfte werden davon profitieren, der Tourismus erfährt eine weitere Belebung. Die Bergische Region gewinnt Attraktivität! Gegen ein kategorisches Nein der Ablehnung kann ich nicht argumentieren. Aber ich nehme Sorgen und Bedenken ernst. Wir werden für den Verkehr und die einhergehenden Umweltbelastungen bestmögliche Lösungen für Lennep erarbeiten. Das kann ich Ihnen versichern.

Etwa 11.000 Menschen leben ganz oder teilweise von Hartz IV. Darunter ist eine erschreckend hohe Zahl von Kindern und Jugendlichen. Das ist eine Zahl, die nur wenigen präsent ist. Allein 3.000 junge Menschen unter 15 Jahren sind betroffen. Das ist eine Zahl, an die wir uns nicht gewöhnen dürfen! Was vermitteln wir gerade diesen jungen Menschen, was denjenigen, die gerne arbeiten möchten, aber erfahren, dass sie schon länger nicht mehr gebraucht werden? Wir müssen alles dafür tun, Menschen wieder in Arbeit zu bringen. Deshalb meine Bitte an alle Arbeitgeber: Geben Sie den Langzeitarbeitslosen eine Chance. Sie brauchen diese, um wieder Selbstbewusstsein zu gewinnen, unabhängig zu werden von Transferleistungen und wieder verantwortlich zu sein für den eigenen Lebensunterhalt. Und meine politische Forderung an den Bund ist, dass wir mehr Chancen bekommen, Arbeit zu finanzieren – und eben nicht Arbeitslosigkeit. Es gibt so viele Aufgaben im öffentlichen Raum und im Stadtbild. Uns fehlen dafür die Förderinstrumente. Für die müssen wir uns einsetzen. Nicht so sehr aus finanziellen Gründen, sondern vor allem für die Menschen, die arbeiten wollen, aber keinen Arbeitsplatz finden. Der Bund kann mit einem öffentlichen Beschäftigungssektor aktiv Städte und Gemeinden unterstützen. Gemeinsam mit dem Städtetag werde ich dafür in Berlin werben. Bildung ist das Zukunftspotenzial unserer Stadt. Lassen Sie uns dafür gemeinsam arbeiten, dass unsere Kinder die bestmögliche Bildung an der bestmöglichen Schule erleben. Wir haben in den vergangenen Jahren gemeinsam an der Schulstruktur gearbeitet. Es war bemerkenswert, dass wir miteinander zu einem Ergebnis gekommen sind. Dieses Miteinander ist auch für die Zukunft mein erklärtes Ziel.

Nach dem Amtseid die Amtskette.

Gemeinsam mit allen Akteuren arbeiten wir daran, dass sich nach der Schule eine gute Ausbildung oder ein Studium anschließt. Unsere jungen Menschen brauchen eine gute berufliche Perspektive, Remscheid braucht gute ausgebildete Menschen, die nach der Ausbildung Perspektiven und Zukunft in unserer Stadt finden. Ich danke Handwerk und Unternehmen für ihre Ausbildungsbereitschaft und ihre Bereitschaft, jungen Menschen eine Chance zu geben. Wenn ich das sage, ist es nur folgerichtig, dass die Stadtverwaltung Remscheid genauso wie die Technischen Betriebe Remscheid auch weiterhin jungen Menschen attraktive Ausbildungsberufe anbieten werden. Betreuung in Tageseinrichtungen, im offenen Ganztag sind Bestandteile unserer Bildungsinfrastruktur. Auch hier sind wir gut aufgestellt, aber noch lange nicht am Ziel. Wir werden Familien weiterhin verlässliche und qualitativ hochwertige Angebote machen. Familie und Beruf müssen miteinander vereinbar sein. Wir werden unser gemeinsames Ziel einer familienfreundlichen Stadt deshalb weiter verfolgen, indem wir Betreuungsangebote weiter bedarfsorientiert ausbauen. Familienfreundlichkeit muss sich im Alltag unserer Familien tagtäglich wiederfinden. Ich werde alles dafür tun, dass die Remscheiderinnen und Remscheider auch in Zukunft hier gerne leben.

Remscheid ist eine attraktive Stadt. Ihr Charme erschließt sich häufig erst auf dem zweiten Blick. Gehen Sie durch die Quartiere und Stadtteile, dort ,wo die Wurzeln unserer Stadt liegen. Dort zeigt die Stadt ihre liebenswürdigen Seiten. Es gibt auch aber auch Wunden und Probleme. Ich werde mich gemeinsam mit Politik, Verwaltung und den Bürgerinnen und Bürgern darum kümmern. Die Stärkung der Innenstadt ist dabei zentrales Thema. Einkaufen, Kultur und Freizeit sollten sie zukünftig prägen. Das wird nicht von jetzt auf gleich geschehen. Das kann die Stadt auch nur gemeinsam mit Partnern und Investoren bewerkstelligen können. Aber wie bei allen großen Aufgaben sind das beschriebene und ins Auge gefasste Ziel und der erste und damit unumkehrbare Schritt wichtig. Lassen Sie es uns gemeinsam anpacken. Ich sage auch hier gemeinsam: Im Wahlkampf bin ich häufig auf das Thema Sauberkeit angesprochen worden. Das ist eine Aufgabe, aber nicht nur für eine Verwaltung, sondern für alle in unserer Stadt. Kümmern wir uns gemeinsam um das Erscheinungsbild unserer Stadt. Ich bitte alle, an ihrem Platz mit dafür Sorge zu tragen.

Am 6. September werden Menschen aus dem gesamten Land bei uns zu Gast sein – zuvor feiern wir den 85. Geburtstag der Großstadt Remscheid mit der großen Löwenparade. Das sind gute Anlässe, unsere Stadt herauszuputzen. Wir müssen gemeinsam für eine generationengerechte Stadt arbeiten. Hier fühlen sich junge Menschen wohl, Familien leben gerne hier, und Remscheid ist eine Stadt, in der wir gerne älter werden können. Kultur, Freizeit, Nahversorgung, Sport, vieles weitere gehört dazu. Wir brauchen attraktiven Wohnraum, Grünflächen, die zum Verweilen einladen. Der Stadtparkteich muss endlich wieder eine Renaissance erfahren. Unsere wertvollen Gebäude müssen gepflegt werden. Wir sind eine sehr sichere Stadt. Grund dafür ist unter anderem die gute Partnerschaft von Polizei, Justiz und Ordnungsbehörde, die ich fortführen werde.

Vergangenen Donnerstag war ich beim 60. Geburtstag der Lüttringhauser Volksbühne. Die hatte zum „Bergischen Tag“ eingeladen. Ich brauchte zwar als „Hergeluopener“ an der einen oder anderen Stelle einen Dolmetscher fürs Platt, habe aber einen herrlichen Vormittag erlebt. Gleiches ist mir in den letzten Jahren immer wieder widerfahren, wenn ich unsere Vereine und Gemeinden, die Stadtteilfeste und Konzerte besucht habe. Unsere Stadt ist so vielfältig und reich an Erlebnissen. Menschen setzen sich ehrenamtlich in Vereinen, Kirchen und Organisationen ein. Sie sind das Salz in der Suppe. Ihnen gebührt unser aller Dank und Respekt – und unsere künftige Unterstützung.

Liebe bergische Nachbarn, wir sind eine selbstbewusste Stadt, die gerne mit ihren Nachbarn im Bergischen zusammen wirkt. An vielen Stellen arbeiten wir schon eng und vertrauensvoll miteinander. Dies möchte ich noch intensivieren und auch den Blick nach Süden richten. Ich möchte Impulse setzen, das Städtedreieck und den ländlichen Raum wieder zusammenzuführen. Das Bergische kann nur gemeinsam auftreten, um im Wettbewerb mit den anderen Regionen nicht zu unterliegen. Als einzelne Kommune schaffen wir das nicht, mit einem gemeinsamen Auftreten können wir uns Gehör verschaffen.

Ein wichtiges Thema, das uns alle miteinander beschäftigt, ist die Frage der Kommunalfinanzen. Der Stärkungspakt des Landes ist eine große Hilfe. Wir haben auch unsere Hausaufgaben erledigt und schmerzhafte Einschnitte in Personal und Infrastruktur vollzogen. Die Frage einer gerechten und auskömmlichen Finanzierung unserer Städte ist damit aber ausdrücklich nicht beantwortet. Zu unterschiedlich sind die Handlungsoptionen in NRW. Wir Bergischen und das Ruhrgebiet müssen uns gegenüber Bund und Land dafür einsetzen.

Ich möchte meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung besonders ansprechen. Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich weiß, dass der beschlossene Personalabbau an der einen oder anderen Stelle zu erhebliche Mehrbelastungen führt. Ich werde in den kommenden Wochen und Monaten schauen, wie dieser Tatsache durch Aufgabenpriorisierung und -straffung begegnet werden kann. Lassen Sie uns die vor uns stehenden Aufgaben gemeinsam anpacken. Ich möchte Ihnen Mut machen, selbstständig und eigenverantwortlich im Sinne Ihrer Aufgaben Dienstleister für die Remscheiderinnen und Remscheider zu sein. Alles was ich tun kann, um Sie darin zu unterstützen, will ich gerne leisten. Ich möchte mit Freude und Engagement, aber auch mit großem Respekt und Demut an meine neue Aufgabe als Oberbürgermeister herangehen. Gelingen kann diese Arbeit nur im Miteinander aller, die Verantwortung tragen. Deshalb lade ich alle dazu ein, an der Gestaltung der Zukunft unserer Stadt mitzuwirken. Dafür wünsche ich uns allen gutes Gelingen, Glück und Gottes Segen.

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Chronist am :

Mit „West Coast Blues", „Girl from Ipanema" und „On the sunny side oft he Street“ beteiligte sich das „Ensemble Tafelspitz” (Kai Balcke — Klavier; Thomas Brill — E-Gitarre; Michael Krautstein — Schlagzeug) am musikalischen Rahmen dieser Feierstuinde, das „Quartett der Musik- und Kunstschule“ (Wolf-Stefan Steinröhder — Violine; Friedericke Frericks — Violine; Bettina L'habitant — Violoncello) abschließend mit der deutschen Nationalhyme und der Europahyme.

Chronist am :

Seine offizielle Amtseinführung vor 200 geladenen Gästen in der Mensa der Sophie-Scholl-Gesamtschule war für Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz die reinste Wohlfühlveranstaltung. Zuerst eine Laudatio von Bürgermeister Lothar Krebs (SPD), dann ein nicht minder lobendes Grußwort des Beigeordneter Dr. Christian Henkelmann (CDU), der ihm seine volle Unterstützung versicherte, und schließlich ebenso vielversprechend, was eine gute Zusammenarbeit zum Wohle der Stadt betrifft, der Personalratsvorsitzender Klaus Ellenbeck. Der Waterbölles wird aus dem Statements zitieren, sobald sie ihm vorliegen.

Dr. Christian Henkelmann am :

[Sein Grußwort bei der gestrigen Amtsführung von Burkhard Mast-Weisz] Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, an einem solchen Tag geht es nicht ganz ohne diese förmliche Anrede, auch wenn ich einem Interview vor wenigen Tagen entnehmen konnte, dass Du diejenigen, die Dich mit diesem Titel anreden, gerne darauf hinweist, dass Du weiterhin auch einen Namen hast. Wobei ich mir albern vorkäme, nach unserer mittlerweile über zwölfjährigen hervorragenden ebenso vertrauensvollen wie kollegialen Zusammenarbeit hier nicht auch Deinen Vornamen zu nennen. Lieber Burkhard, ich habe die besondere Ehre und die Freude, Dich im Namen der Verwaltung als neuen Oberbürgermeister unserer Stadt in Deinem neuen Amt willkommen heißen zu dürfen. Dass die Wahl aus dem Kreise der derzeitigen Beigeordneten hierzu ausgerechnet auf mich gefallen ist, freut mich einerseits – andererseits will ich nicht verhehlen, dass die Auswahlmöglichkeiten mittlerweile aufgrund der – so nennt man das wohl - normativen Kraft des Faktischen einer gewissen zahlenmäßigen Beschränkung unterworfen waren … Ende 2001 hast Du nach Deiner Wahl durch den Rat der Stadt Deinen Dienst in Remscheid als Beigeordneter für Jugend, Soziales und Gesundheit begonnen. Nachdem sich Dein zwischenzeitlich einmal geäußerter alternativer Berufswunsch ja nun nicht erfüllt hatte - Nach meiner Erinnerung hattest Du vor etwas über zehn Jahren auf die Frage nach einer möglichen Kandidatur für das Amt des Oberbürgermeisters geantwortet, Du wolltest allenfalls noch Papst werden (und dieser Posten ja nun derzeit nach einhelliger Auffassung bereits in hervorragender Weise besetzt ist) – hast Du Dir in Remscheid mit Deiner Arbeitsweise rasch einen hervorragenden Ruf als verlässlicher Vorgesetzter Deiner vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und genauso verlässlicher Ansprechpartner für die Mitglieder von Rat, Bezirksvertretungen, Ausschüssen und Beiräten sowie der Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt erarbeitet, der erste Kümmerer und Macher, eine Mischung, die dieser Stadt nur gut tun kann. 2008 hat Dich der Rat zum Stadtdirektor und damit – so nennt es die Gemeindeordnung – zum Allgemeinen Vertreter der Oberbürgermeisterin bestellt. Das Amt des kommissarischen Stadtkämmerers hat Dich dabei in den zurückliegenden Jahren mehrfach wieder und zuletzt sogar kontinuierlich ereilt. 5 Und nun – am vorletzten Sonntag – haben Dich die Remscheiderinnen und Remscheider nach einem langen (aber erfreulicherweise auch fairen) Wahlkampf mit großer Mehrheit zu ihrem Oberbürgermeister gewählt. Hierfür die allerherzlichsten Glückwünsche! Ich will dem Vorsitzenden des Personalrats, meinem Freund Klaus Ellenbeck, nicht vorgreifen, aber ich bin mir sicher, lieber Klaus, dass ich für die weit überwiegende Mehrheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung spreche, wenn ich meiner Freude darüber Ausdruck verleihe, dass wir mit Burkhard Mast-Weisz einen Oberbürgermeister bekommen, der einen riesengroßen Vorteil mitbringt, nämlich dass er bereits vom ersten Tag an mit der ganzen Stadt, den Verbänden und Vereinen, der gesamten Verwaltung mit ihren 28 Zentral- und Fachdiensten, den Technischen Betrieben und dem Jobcenter mit insgesamt an die 2.000 Bediensteten bestens vertraut ist, ja sie in großen Teilen sogar wie seine Westentasche kennt. Wir bekommen einen Oberbürgermeister, der auch in den Verwaltungsleitungen unserer Bergischen Nachbarstädte und bei der Aufsichtsbehörde und der Landesregierung in Düsseldorf bereits seit langem als verlässlicher Vertreter der Stadt bekannt ist und über ein hervorragend funktionierendes Netzwerk verfügt. Wenn man mit Burkhard Mast-Weisz zu tun hat, stellt man fest, dass er mit den Themen, mögen sie noch so vielfältig sein, stets gut vertraut ist. Ist er es nicht, macht er sich schnellstens mit der Thematik vertraut. Er ist nicht nur ein unermüdliches Arbeitstier. Er verfügt auch über eine andere, für den Oberbürgermeister ganz wichtige Eigenschaft: Er versteht es in hervorragender Art und Weise, die Vertreter von unterschiedlichen Auffassungen an einen Tisch zu bringen und Auseinandersetzungen in der Sache zu moderieren und zu einem für alle Beteiligten positiven und akzeptablen Ergebnis zu bringen. Die von ihm an verantwortlicher Stelle begleitete Rettung der von der Schließung bedrohten Stadtteilbibliothek Lüttringhausen oder auch der Pakt für den Sport sind hier zwei gute Beispiele. Lieber Burkhard, diese und manch andere Fähigkeiten wird der Oberbürgermeister in der heute beginnenden Amtszeit benötigen, um die Stadt Remscheid weiter voranzubringen und die andauernden Herausforderungen der Haushaltskonsolidierung zu meistern sowie die großen Projekte der nächsten Zeit, an vorderer Stelle natürlich das Designer Outlet Center in Remscheid-Lennep, zum Erfolg zu verhelfen. Eine andere unverzichtbare Aufgabe wird es sein, den sozialen Frieden in unserer Stadt der 120 Nationen zu wahren und weiter zu festigen. Aber auch da mache ich mir keine Sorgen. Unsere Stadt braucht keine moralische Wende, aber geistige Führung, und das kann er. Der neue OB bringt mit seiner Biographie soziale und intuitive Intelligenz mit und fasst die Dinge in Worte und bringt sie auf den Punkt. Das braucht unsere Stadt. Das braucht das Amt. Im Namen der Verwaltung, lieber Burkhard, die Du ab heute als Erster Bürger dieser Stadt verantwortlich leitest, wünsche ich Dir von Herzen die nötige Kraft und Gottes Segen. Du bist im wahren Leben angekommen. Jetzt bleib auch dabei und sieh zu, was Du davon hast. Und – um im für Dich als Sozialdemokraten vertrauten Jargon zu bleiben: Dir und der Stadt GLÜCK AUF!

Bürgermeister Lothar Krebs am :

[Sein Grußwort bei der gestrigen Amtsführung von Burkhard Mast-Weisz] (...) Sehr herzlich begrüße ich unseren neuen Oberbürgermeister Herrn Mast-Weisz und seine Familie. Ich gratuliere Ihnen zu Ihrer Wahl. Heute treten Sie ein Amt an, das wahrlich mit großen Herausforderungen verbunden ist. Und damit bietet es auch viele Chancen, auf die Entwicklung unserer Heimatstadt Einfluss zu nehmen. Gegenwart wie Zukunft zu gestalten, das war Ihr erklärtes Ziel, als Sie in die Politik gingen, und dieses Ziel hat Sie nun an die Spitze des Rates und der Verwaltung geführt. Sie kennen die Kommunalpolitik von Grund auf. Als Beigeordneter und Stadtdirektor haben Sie großen Fachverstand erworben sowie entscheidende Erfahrungen gesammelt, mit Ihren Leistungen und Ihrem Politikstil haben Sie viel Ansehen und Vertrauen gewonnen. Kompetent und bürgernah, so konnten Sie schließlich die Stichwahl am 15. Juni für sich entscheiden. Wie bei jedem Wechsel an der Spitze ist auch Ihr Amtsantritt mit manchen Erwartungen verbunden. Remscheid kann sich auf dem bisher Erreichten nicht ausruhen, unser Gemeinwesen steht vor weiterem Wandel. Sich im Wettstreit mit den Nachbarn gut zu positionieren sowie Arbeitsmarkt- und Strukturprobleme zu lösen, das steht bei uns wie bei den meisten Städten und Gemeinden auf der Tagesordnung. Diese Aufgaben zu meistern erfordert Kompetenz und perspektivisches Denken. Die Kommunalpolitik steht heute unter vielfältigem Druck. Wir haben es nicht nur mit den Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger zu tun, wir haben vor allem zu tun mit dem Problem leerer Kassen. All dies, man kann es nicht anders sagen, engt die kommunalen Handlungsspielräume ein. Um die noch vorhandenen Gestaltungspotenziale, die es natürlich gibt, voll auszuschöpfen und um Remscheid weiter nach vorn zu bringen, werden Sie, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Mast-Weisz, Ihr Gespür für das Notwendige und das politisch Machbare brauchen. Zwar managt ein Oberbürgermeister die Obliegenheiten einer Kommune nicht allein, aber er ist doch ein unverzichtbarer Anreger und Impulsgeber. Von seiner Fähigkeit, Ziele zu definieren und konsequent anzusteuern, von seiner Stärke, andere zu überzeugen, zu motivieren und mitzuziehen, davon hängt viel ab. Kommunalpolitik ist, um mit Fontane zu sprechen, ein weites Feld. Sie umfasst sowohl wirtschaftliche wie soziale als auch kulturelle und sportliche Belange. Sie hat im Grunde mit allem zu tun, was im Leben vorkommt. Und das macht, wenn ich das mal so sagen darf, auch ihren Reiz aus.

Klaus Ellenbeck, Personalratsvorsitzender der Stadt Remscheid am :

[Sein Grußwort bei der gestrigen Amtsführung von Burkhard Mast-Weisz] Ich beginne erst einmal damit, dass ich sehr stolz darauf bin, so als Remscheider Jung und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Remscheid im Namen aller Kolleginnen und Kollegen, nicht nur die Oberbürgermeisterin Beate Wilding bei unserer Personalversammlung, welche immer im Mai eines Jahres stattfindet, verabschieden durfte, übrigens ein bewegender Moment, sondern auch einige Worte zur Amtseinführung von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz sprechen darf. Herr Oberbürgermeister, die Grundlage für unsere Zusammenarbeit ist das Personalvertretungs-Gesetz für das Land Nordrhein-Westfalen vom 03.Dezember 1974 zuletzt geändert am 5. Juli 2011. § 1 LPVG-NW: „Bei den Dienststellen des Landes, der Gemeinden, der Gemeindeverbände und der sonstigen der Aufsicht des Landes unterstehenden Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des Öffentlichen Rechts werden Personalvertretungen gebildet.“ § 2 LPVG-NW: „Dienstelle und Personalvertretung arbeiten zur Erfüllung der dienstlichen Aufgaben und zum Wohle der Beschäftigten im Rahmen der Gesetze und Tarifverträge vertrauensvoll zusammen; hierbei wirken sie mit den in der Dienstelle vertretenden Gewerkschaften und Arbeitgebervereinigungen zusammen. Dienstelle und Personalvertretung haben alles zu unterlassen, was geeignet, ist die Arbeit und den Frieden der Dienstelle zu beeinträchtigen. Außenstehende Stellen dürfen erst angerufen werden, wenn eine Einigung nicht erzielt worden ist.“ Das sind schon die wichtigsten Paragraphen, obwohl das Gesetz noch weitere 110 Paragraphen beinhaltet. Und wissen Sie, was echt schön ist: Darüber muss ich mit einem Oberbürgermeister Burkhardt Mast-Weisz gar nicht diskutieren, da es für ihn selbstverständlich ist, was da geschrieben steht und wie die Handlungsanweisung ist, die dieser Gesetzestext vorgibt. So haben wir sehr viel Zeit gespart und können uns verantwortungsvoll den Fragestellungen und Lösungen widmen, die sich in einem Unternehmen dieser Größe tagtäglich ergeben. Das konnten wir in den letzten Jahren schon mit Erfolg gemeinsam üben. Oberbürgermeister Mast-Weisz ist kein Theoretiker sondern ein Mann der pragmatischen Lösungen auf Grundlage von fundiertem Verwaltungswissen zum Wohle der Menschen in Remscheid. Oberbürgermeister Mast-Weisz ist ein Teamplayer, dem das Wissen und die Meinung anderer wichtig sind und in seine Entscheidungen auf Grundlage dieser Essenz fallen. Die Zusammenarbeit mit ihm ist immer am Ziel orientiert, geprägt von Wertschätzung und Demut. Die Attribute Gewinner oder Verlierer gibt es für ihn nur beim Fußball. Bei der Vereinspräferenz: Öfter Verlierer. ;-) Auch bei konfliktbeladenen Verhandlungen und Gesprächen gehen alle noch aufrecht aus seinem Büro. Artikel 1 Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen, ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. Ich kenne Menschen, denen muss man diesen Satz jeden Tag vortragen. Nicht so Burkhard Mast-Weisz! Hätten unsere Gründermütter und -väter diesen Artikel nicht in unser Grundgesetz geschrieben - Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz hätte diesen Satz genau so formuliert! Ein Oberbürgermeister, der keinen Menschen in Remscheid zurück lassen mag, egal welchen sozialen Status und Herkunft der Mensch hat. Herr Mast-Weisz ist auch mit vielen Stimmen aus der Mitarbeiterschaft gewählt worden, da er immer ein offenes Ohr für die Probleme der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatte! Und ich wünsche mir, dass das auch so bleibt. Dieses offene Ohr hat er für alle Menschen dieser Stadt - ich hoffe auch hierfür bleibt die Zeit. Der Oberbürgermeister hat von seiner Vorgängerin Oberbürgermeisterin a.D. Beate Wilding ein bereitetes Feld überlassen bekommen, was sicherlich noch weiter gepflegt werden muss und auch die Problemstellungen sind nicht wenige; zudem gibt es auch noch genügend Risiken auf dem Weg, um wieder eine selbstverwaltete Stadt zu haben. Der Wahlkampf-Slogan hat es schon angedeutet:„Stolz auf Remscheid“. Dies sagt, wir blicken jetzt mit Selbstvertrauen und viel Optimismus in die Zukunft und gestalten eine moderne liebens- und lebenswerte Stadt Remscheid! Hierzu gehört auch eine moderne und leistungsfähige Verwaltung! Auch noch nach dem Abbau von 340 Stellen. Dieses „Stolz auf Remscheid“ zum Selbstverständnis zu entwickeln und die Stärken der Menschen und der Wirtschaft in den Vordergrund zu stellen, ist eine Perspektive auf Bewegung und zwar nicht mit Blick in den Abgrund sondern mit dem Blick in eine wirtschaftliche und kulturelle aufstrebende Stadt mit Menschen unterschiedlichster Kultur und Lebensalters! Wir brauchen eine positive Sichtweise auf unsere Stadt Remscheid! Lebe begeistert in dieser Stadt und gewinne! Ich wünsche Dir und uns einen Stadtrat, der diese Dinge genauso sieht und konstruktiv und verantwortlich daran mitarbeitet und Zukunft positiv gestalten möchte. Herr Oberbürgermeister Burkhard Mast Weisz, geschätzter Burkhard! Ich wünsche eine sichere und glückliche Hand und ich freue mich auf eine Zusammenarbeit, die von Vertrauen und Verlässlichkeit zum Wohle der Stadt und natürlich auch der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Glück auf !!!

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