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Die Arbeitswelt auf der Bühne, mal kritisch, mal augenzwinkernd

Außenseiter und Mobbing waren im Juli vergangenen Jahres die Themen, die Jugendliche und junge Erwachsene zum Abschluss der einjährigen 4. "Junge Theaterwerkstatt" auf die Studiobühne des Westdeutschen Tourneetheaters (WTT) an der Bismarckstraße brachten. Und diesmal ist es die Welt der Arbeit in ihren vielen Facetten, mit der sich die junge Theatergruppe in Schauspiel, Tanz und Gesang in ihrer Collage „Working“ auseinandersetzen, sechs von ihnen „alte Hasen“ und fünf Frischlinge“, wie gestern in einer Pressekonferenz “. Kristina Otten und Björn Lenz scherzhaft verrieten. Die beiden Ensemblemitglieder des WTT leiteten auch die 5. Neuauflage der Theaterwerkstatt. Diese sei „schon zu einer guten Tradition“ geworden, so Theaterchefin Claudia Sowa. Den jungen Akteuren vermittele sie mehr Selbstbewusstsein und Körpergefühl, und für die gelernten Schauspieler sei sie so etwas wie eine Frischzellenkur – die obendrein für die Zuschauer von morgen sorge.

Premiere hat „Working“ am Samstag, 5. Juli, um 20 Uhr und am Sonntag, 6. Juli, um 18 Uhr. Verarbeitet wurden darin Passagen aus dem gleichnamigen Stück und aus der Inszenierung „Im Schweiße Deines Angesichts“ des Ensembles „Brachland“. Verbunden wurden sie durch eigene, zum Teil sehr persönliche Texte (Was komme jetzt auf mich zu?“) der jungen Schauspielerinnen und Schauspieler, von denen einige nach den Ferien ein Studium oder eine Lehrstelle vor sich haben. Die vergangenen zwei Wochen probten sie für diese beiden Auftritte jeden Tag. „Diszipliniert dranzubleiben“, sei eine weitere Erfahrung, die das WTT in seiner theaterpädagogischen Arbeit vermitteln wolle, sagte Claudia Sowa (Foto links).

Die Texte von „Working“ beschreiben die Berufswünsche junger Menschen, setzen sich aber auch kritisch mit unwürdigen Arbeitsbedingungen auseinander - teilweise „bitterböse“, so Kristina Otten und Björn Lenz. Doch weil sie die Theatertruppe so nicht in die neue Berufswelt hätten entlassen wollen, werde die Kritik hier und da auch wieder „mit Augenzwinkern abgefangen“. Auch in den Tanz- und Gesangsszenen. Sie sind dem jungen Ensemble besonders gut gelungen. Einstudiert hatte sie Kristina Otten; die Schauspielerin ist zugleich auch Gesangspädagogin.

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