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OB lud die Bürger ein, Botschafter Remscheids zu werden

Als gestern der neue Rat der Stadt Remscheid zu seiner konstituierenden Sitzung im Rathaus zusammenkam, erwarteten die bunten Fahnen von „Remscheid Tolerant“ die beiden neuen Ratsmitglieder der rechtsextremen Partei ProNRW – Andre Hüsgen und Thorsten Michael Pohl - nicht nur im Großen Sitzungssaal des Rathauses, sondern auch rechts und links der Rathaustreppe. Doch die „Mahnwache gegen Rassismus“ (siehe Video links mit einem kurzen Statement von Anne Marie Faßbender, der neuen Vorsitzenden des Remscheider Jugendrates), die das Aktionsbündnis „Remscheid Tolerant“ auf dem Rathausplatz organisiert hatte, hatte noch gar nicht richtig begonnen, da waren die von 1.621 Remscheider/innen gewählten Rechten auch schon im Inneren des Rathauses verschwunden, um im Ratssaal ihre Plätze einzunehmen. Dort waren sie dann die ersten.

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz wird sie künftig rechts außen im Blick haben, unterhalb der "Pressebank". Dass die beiden Stühle neben ihnen auch in den künftigen Sitzungen frei bleiben werden, merkten Hüsgen und Pohl erst, nachdem auch die übrigen Ratsmitglieder Platz genommen hatten. Von diesen trugen viele das neue Button von „Remscheid Tolerant“ am Revers, das sie sich vor der „Stunde der Toleranz“ im Foyer des Teo Otto Theaters angesteckt hatten, einer eindrucksvollen, würdigen Feierstunde, auf die in seiner ersten Rede vor dem Rat der Stadt Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz einging (Video links). Die zahlreichen Bürgerinnen und Bürger auf der Zuschauertribüne forderte er auf, stolz auf Remscheid und „Botschafter“ dieser Stadt zu sein.

Blumen gab es nach ihrer Verpflichtung als neue Bürgermeister der Stadt Remscheid für Kai Kaltwasser (CDU), Lothar Krebs (SPD) und David Schichel (Grüne). Sie waren zuvor in geheimer Wahl mit großer Mehrheit gewählt worden.

Erstmals mit Amtskette: Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. Foto: Lothar KaiserIn der ersten Reihe der Zuschauertribüne erstmals auch zwei ausgeschiedene Ratsmitglieder; sie hatten über viele Jahre in der ersten Reihe der Kommunalpolitiker gesessen: Thea Jüttner (CDU) und Hans Peter Meinecke (SPD) [Foto links unten]. Auf einer der hinteren Sitze Hans Lothar Schiffer, der Kreisvorsitzende der FDP. Er wäre gerne wieder in den Rat eingezogen, zählte jedoch zu den Leidtragenden des schlechten Abschneidens seiner Partei bei dieser Kommunalwahl.

 

 

 

 

 

 
 

 

 

 

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