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Studenten nahmen die Ausländerbehörde unter die Lupe

Die bisher einzige Ausstellung im Bürgerbüro Markt 13

Sieben Studentinnen und Studenten der Kölner Fachhochschule für öffentliche Verwaltung präsentierten gestern im Kleinen Sitzungssaal des Remscheider Rathauses im Rahmen ihres Bachelor-Studiums dem städtischen Beigeordneten Dr. Christian Henkelmann und Claudia Schwarzweller, Leiterin des Fachdienstes Zuwanderung und Versicherungswesen, ihre diesjährige Projektarbeit zum Thema „Interkulturelle Öffnung der Ausländerbehörde der Stadt Remscheid“. Sie sind zugleich Auszubildende zum gehobenen Dienst in den Stadtverwaltungen Remscheid (3) und Solingen (4).

Zitat aus der Studie: „Die interne fachbereichsübergreifende Kooperation ist bei der Ausländerbehörde der Stadt Remscheid bereits deutlicher ausgeprägt. Besonders die Zusammenarbeit mit dem kommunalen Integrationszentrum wird hier seitens der Mitarbeiter hervorgehoben. Eine solche interne Kontaktpflege und gegenseitige Unterstützung ist unerlässlich, gerade wenn es um sehr differenziert zu beurteilende Einzelfallentscheidungen geht. (...) Im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit dem kommunalen Integrationszentrum hat eine tiefergehende Vernetzung möglicherweise Potenzial, Informationen breitgefächerter und weniger zeitaufwendig bereitzustellen. (...) Die Ausländerbehörde der Stadt Remscheid und das kommunale Integrationszentrum sind (noch) in getrennten Räumlichkeiten und an unterschiedlichen Verwaltungsstandorten untergebracht. Auch organisatorisch sind beide Fachbereiche getrennt: während die Ausländerbehörde dem Fachdezernat „Finanzen, Umwelt, Ordnung“ angegliedert ist, ist der Zentraldienst für Integration und Migration dem Geschäftsbereich dem Oberbürgermeister zugeordnet. Diese Umstände erschweren die Zusammenarbeit zweier Fachbereiche, deren Arbeit naturgemäß immer wieder Überschneidungsbereiche hat. Eine entsprechend gute Vernetzung ist gerade hier Voraussetzung, um diese Hindernisse optimal zu kompensieren. (...)

Für den Aufbau von Netzwerken zu verschiedenen Organisationen und Migrantenselbsthilfeorganisationen (MSO) ist vorrangig das Integrationszentrum zuständig. Dieses hat bereits eine ausgeprägte Vernetzungsstruktur und bietet Migranten eine Vielfalt von Angebotsinformationen. (...) Ziel sollte es sein, gemeinschaftlich zu beraten, welche Vernetzungsstrukturen für die Ausländerbehörde von Bedeutung sein könnten. Hier können vor allem die Kenntnisse über die örtlichen MSO hilfreich sein. Es gilt also nicht neue Netzwerke aufzubauen, sondern sich in vorhandene einzubinden.“

Für den Waterbölles fassten Jan Polenz, Tina Wustrau und Heike Meier im Video weitere Ergebnisse zusammen, und Dr. Christian Henkelmann kündigte erste Konsequenzen aus der Studie an.
 

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