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Pulsus-Award für zehnjährige Hilfe zur Selbsthilfe in Eritrea

500 Euro für eine neue Waschmaschine in Eritrea - Gunnar Schneider (l.) und Dr. Bernhard Schwilk freuen sich mit Silke Scheider-Börsch über die AuszeichnungRemscheider Ärzte und Krankenschwestern des Sana-Klinikums Remscheid eröffneten im Oktober 2003 eine Kinderklinik in Eritrea. In dem afrikanischen Land hatten sie in Asmara, der Hauptstadt Eritreas, für die Hilfsorganisation "Hammer Forum" eine nicht mehr genutzte Intensivstation mit ausgemusterten medizinischen Geräten wie Inkubatoren und Wärmebettchen aus dem Bestand deutscher Krankenhäuser zu einer Neugeborenenstation ausgebaut. Seitdem unterstützt Silke Scheider-Börsch, Stationsleitung der Kinderintensivklinik im Sana-Klinikum Remscheid, jährlich zweimal Jahr die Arbeit auf der Neugeborenen-Intensivstation in Asmara. Hierfür nutzt sie ihren Jahresurlaub und wird auch vom Klinikum mit fünf Tagen Sonderurlaub unterstützt. „Unsere Hauptaufgabe vor Ort ist das side-by-side-Training der Pflegekräfte in Eritrea“, erzählt Scheider-Börsch. „Wir geben Unterstützung und schulen zum Beispiel in der Stillberatung, der Hygiene und in den verschiedensten Krankheitsbildern“, fügt sie hinzu. Im Laufe der Entwicklung und Jahre konnte die Säuglingssterblichkeit so auf ca. 30 Prozent runtergesetzt werden. Aber auch in ihrer Heimat ist die gelernte Kinderkrankenschwester häufig für ihr Herzensprojekt im Einsatz und sammelt Spenden oder hält Vorträge zu Land und Menschen. Dank dem Einsatz von Archemed konnten so inzwischen drei Neugeborenen-Intensivstationen etabliert werden, eine vierte befindet sich zurzeit im Aufbau.

Für ihr ehrenamtliches Engagement wurden Silke Scheider-Börsch und ihr Team nun mit dem pulsus-Award als bestes "Team" ausgezeichnet. Der Preis wurde in diesem Jahr zum zehnten Mal von der Bild am Sonntag und der Techniker Krankenkasse verliehen. Gefragt nach einem ihrer eindrucksvollsten Erlebnisse in Afrika erzählt Silke Scheider-Börsch von einer Drillingsgeburt vor fünf Jahren. Alle drei Kinder haben überlebt. „Auch heute sehe ich die drei und ihre Mutter noch bei meinen Besuchen in Asmara. Es ist ein tolles Gefühl, die Kinder aufwachsen zu sehen. Durch die persönliche Unterstützung von Freunden und Bekannten kann ich auch hier nach wie vor einen Einsatz leisten, der das Überleben der Kinder sichert“, sagt sie und fügt hinzu: „Inzwischen sind die Mitarbeiter und Kollegen in Eritrea Freunde geworden. Man steigt aus dem Flieger, riecht das Land und fühlt sich doch ein Stück weit zu Hause“.

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