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Bebauung des Hallenbadgelände erfordert neue Pläne

Lieber heute als morgen würden die Stadtwerke Remscheid das Gelände des ehemaligen Hallenbades (abgerissen vor drei Jahren) an der Adolf-Clarenbach-Straße im Ortskern von Lüttringhausen loswerden. Doch weil der erste Investor „abhanden“ kam, muss Geschäftsführer Dr. Thomas Hoffmann jetzt mit einem neuen verhandeln. Und sollte es mit dem nicht klappen, stünden zwei weitere Interessenten parat, berichtete er in dieser Woche den Mitgliedern der Bezirksvertretung Lüttringhausen. Ursprünglich waren auf dem 3.500 Quadratmeter großen Gelände (Stephan Jasper von den Grünen bezeichnete es als „Mondlandschaft“) 16  Doppelhäuser geplant. Die jetzigen drei Interessenten hätten jedoch andere Pläne, berichtete Hoffmann weiter. Das bedeutet: Es muss auch ein neuer Bebauungsplan ins Spiel.  Der könnte zwar im so genannten beschleunigten Verfahren aufgestellt werden; aber auch das geht nicht von heute auf morgen. Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein nannte als möglichen Termin für einen Ratsbeschluss Dezember 2007 oder Februar 2008. Danach könnte dann der Bauantrag gestellt werden.

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Kommentare

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Chronist am :

Zur morgigen Sitzung des Bauausschusses haben die Grünen einen Prüfauftrag für die Verwaltung beantragt, der sich mit energetischer Bauweise und erneuerbaren Energien bei künftigen Baumaßnahmen auf dem Gelände des ehemaligen Lüttringhauser Hallenbades beschäftigt. Die Grünen erwarten auf diese Weise entsprechende Vorschläge unter Beteiligung der Stadtwerke. In der Begründung heißt es: „Nicht nur der Orkan Kyrill macht deutlich: Der Klimawandel ist real. Entsprechend hoch gesteckt müssen die Klimaschutzziele sein. Will man die Folgen abmildern, so muss nach Meinung vieler Experten der CO2-Ausstoß um mindestens 30 % gesenkt und der Anteil des Einsatzes erneuerbarer Energien auf 25 % gesteigert werden. Dies kann nur gelingen, wenn jeder einzelne und auch jede Kommune dazu beiträgt. Auf dem Grundstück des ehemaligen Lüttringhauser Hallenbades … bietet sich die Gelegenheit ein Pilotprojekt zu verwirklichen, das die Frage der CO2 Einsparungen ebenso berücksichtigt wie die des Einsatzes erneuerbarer Energien.

Chronist am :

Im Bauausschuss erklärte sich heute Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein bereit, mit dem Stadtwerken und dem potentiellen Bauherrn im Sinne des Antrages der Grünen zu sprechen. Eine Zustimmung des Ausschusses zu diesem Antrag gab es aber nicht. Die übrigen Fraktionen (von der SPD gab es einige Enthaltungen) waren nicht bereit, entsprechend Auflagen in den Bebauungsplan aufzunehmen. Ihnen war es wichtiger, dass das Gelände überhaupt bebaut wird - und das möglichst bald.

Chronist am :

"Lokal handeln, global denken", sagte heute im Hauptausschuss Susanne Fiedler und signalisierte damit die Zustimmung der SPD zu dem Kompromissvorschlag von Beatrice Schlieper, aus dem "Antrag" der Grünen eine "Anregung" an Grundstückseigentümer, potenzielle Bauherren [und das Bauordnungsamt, so eine Ergänzung von Manfred Schwick (CDU)] zu machen, energetische Bauweisen ernsthaft in Betracht zu ziehen. Auf diese Weise passierte die "grüne" Initiative den Ausschuss; andernfalls hätten wahrscheinlich die Mahnungen des Lüttringhauser Bezirksvorsteher Phillipp Veit (CDU), man dürfe Investoren nicht verschrecken und es dürfe bei der Bebauung des ehemaligen Hallenbad-Gelände zu keinen zeitlichen Verzögerungen kommen, zu einer Ablehnung geführt.

Chronist am :

Die Stadtwerke Remscheid GmbH kommen mit der Vermarktung des ehemaligen Hallenbad-Geländes in Lüttringhausen nicht recht weiter. Das geht aus ihrem Schreiben an die Bezirksvetretung hervor, das in der Sitzung am kommenden Mittwoch zur Sprache kommen wird: „Wir haben konkret mit einem Interessenten über den Ankauf des Grundstücks verhandelt. Zunächst wurde ein Kaufpreis genannt, der für unser Haus akzeptabel erschien. Die weitere Entwicklung verlief zunächst positiv. In der Folgezeit wurde die Kaufpreisvorstellung seitens des Investors überraschend signifikant modifiziert, weshalb die Verhandlungen mit diesem Investor wider Erwarten zurückgestellt wurden. Der notarielle Kaufvertrag wurde bisher nicht unterzeichnet. Derzeit ist unklar, ob es zum Geschäftsabschluss mit diesem Investor kommen wird. Daher sind wir in die Verhandlungen mit weiteren, überregionalen Interessenten eingetreten. Ein Ergebnis zeichnet sich allerdings noch nicht konkret ab. Unabhängig davon soll der Bebauungsplan aufgestellt werden. Nach Angaben von Herrn Sonnenschein vom Fachbereich Städtebau und Städteentwicklung der Stadt Remscheid soll selbiger voraussichtlich im Frühjahr nächsten Jahres verbindlich aufgestellt werden.“

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