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Das Geld fürs Mittagessen in der Kita wird "vergessen"

Ottmar Heinz Gebhardt (CDU) brachte das heikle Thema in der gestrigen Sitzung des Jugendhilfeausschusses zur Sprache: Viele Freie Träger von Kindertagesstätten in Remscheid hätten Probleme mit Eltern, die “vergessen” würden, das Mittagessen für ihr Kind in der Kita zu bezahlen. Ob das auch für die städtischen Kitas gelte, wollte er wissen. Peter Nowak, Abteilungsleiter im Fachbereich Jugend, Soziales und Wohnen, bestätigte das: Es gebe Eltern, die fielen bei der Bezahlung der 40 Euro positiv auf, es gebe aber auch Eltern, die häufig als säumige Zahler auffielen. „Genaue Zahlen habe ich nicht parat, die kann ich aber gerne zur nächsten Sitzung nachliefern“, sagte Nowak. In den städtischen Kitas werde keinem Kind, dessen Eltern nicht bezahlt hätten, sofort das Mittagessen verweigert. Aber wenn das häufiger passiere, böte die Stadt den Eltern einen Kita-Platz ohne regelmäßiges Mittagessen an.

Für die Freien Träger erklärte Ingrid Rosiejka, Leiterin der Kita „Villa Kunterbunt“ und Sprecherin der AG Kita, ihr sei bisher noch kein Fall bekannt geworden, in dem säumigen Zahlern der Kita-Platz gekündigt worden sei. Aufgrund des Vertrages zwischen Eltern und Träger sei dies aber durchaus möglich. Die Zahlungsmoral der Eltern von Kita-Kindern bezeichnete die Ausschussvorsitzende Thea Jüttner (die gestrige Sondersitzung war für sie die endgültig letzte; im September benennt der Rat neue Ausschussmitglieder, und ein neuer Vorsitzender / eine neue Vorsitzende wird gewählt) als „ein wichtiges Thema in Zusammenhang mit Kinderarmut. Das wird den neuen Ausschuss sicherlich begleiten!"

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Kommentare

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Gerda Spaan am :

Auch der Offene Ganztag hat dieses große Problem. Auch hier gibt es viele Eltern, die den Essensbeitrag nicht bezahlen. Die Eltern werden angesprochen, es wird gemahnt, Gespräche geführt und und und. Worum geht es letztlich? Die Kinder vom warmen Mittagstisch ausschließen? Die Probleme der Eltern, die aus unterschiedlichsten Gründen es nicht hinkriegen, das Essensgeld zu bezahlen - dann an den Kindern zu sanktionieren? Auch wir haben bisher kein Kind von der Teilnahme am Essen ausgeschlossen und fragen uns, wie das denn weitergehen soll? Was sollen wir machen? Die Kinder zusehen lassen, wie es den anderen Kindern schmeckt ? Die Kinder in einem extra Raum separieren? Den Betreuungsvertrag kündigen? Das Kind ausschließen vom Besuch derOGS? Ihm die notwendige Förderung verweigern? Worum geht es also und was wäre zu tun? Wer soll das Essen bezahlen, das wir ausgeben? Wie soll das Geld für diese Ausfälle in die Essenskasse der Träger kommen? Wie sollen wir als gemeinnütziger Träger das fehlende Geld aufbringen?

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