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Zum "Tag der offenen Tür" eine Torte mit Röntgens Konterfei

Am Samstag, 6. September, beginnt um 11 Uhr in der Stadtteilbücherei Lennep eine Kurzführung durch die Ommerborn-Ausstellung. Eintritt frei, Anmeldung nicht notwendig. Dabei wird der Dr. Wilhelm R. Schmidt mit Blick auf den am nächsten Tag folgenden „Tag der Offenen Tür“ u. a. eine Gießener Röntgentorte überreichen. Schmidt ist zwar in Lennep geboren und ging dort zur Schule, wohnt jetzt aber in Gießen, wo Wilhelm Conrad Röntgen als ordentlicher Professor in den Jahren 1879 bis 1888 wirkte. In Gießen finden heutzutage Röntgenkongresse statt, und es gibt einen nach Röntgen benannten Lions Club. Das Familiengrab Röntgens ist noch heute auf dem sog. Alten Friedhof der Stadt zu besichtigen. Dort liegen Constance Charlotte Röntgen (geb. Frowein, 1806–1880) und Friedrich Conrad Röntgen (1801–1884), sowie deren Sohn Wilhelm Conrad Röntgen mit seiner Frau Berta (geb. Ludwig, 1839–1919). Das Röntgendenkmal in Gießen wurde 1962 errichtet. Es besteht aus Metallstäben, die einen aus Naturstein gebildeten Knochen durchdringen und damit die Röntgenstrahlen symbolisieren. Ähnlich wie beim Lenneper Röntgendenkmal (z.B. Lenneper Lieschen oder Frau mit dem Eishörnchen) gab auch das Gießener Denkmal Anlass zu witzigen bis spöttischen Benennungen. Es wird manchmal Gießener Knochen oder auch Gießener Schaschlik genannt, weil die metallenen Strahlen an Schaschlikspieße erinnern. Dieses Röntgendenkmal hat die Gießener Konditorei Kurt Geißner auf ihrer Torte abgebildet. Beim „Tag nach der Übergabe“ wird sie Besuchern zum Verzehr angeboten.

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