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Grüne beantragen probeweise Öffnung der Alleestraße für Fahrräder

Zur Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid am 21. Oktober haben die Remscheider Grünen bei Bezirksbürgermeister Otto Mähler den Antrag gestellt, die AlleeStraße (Fußgängerzone) probeweise für den Radverkehr zu öffnen . Begründung: “In der Sitzung der Bezirksvertretung am 19. August wurde die ... „Öffnung der Fußgängerzone Alleestraße für den Fahrradverkehr“ aufgrund Beratungsbedarfs vertragt. Die Bedenken haben sich geklärt. Um den Sorgen der Bürger gerecht zu werden, schlagen wir eine Probephase von einem Jahr vor. Der von uns GRÜNEN initiierte Arbeitskreis „Radfahren“ hat sich einvernehmlich für die Öffnung der Fußgängerzone Alleestraße ausgesprochen. Stadtverwaltung und Polizei haben keine Bedenken. Durch die Öffnung der Alleestraße für Fahrradfahrer wird die Innenstadt belebt und die Bedingungen für Radfahrer in unsere Stadt verbessert. Nicht nur sportlich ambitionierte Remscheiderinnen und Remscheider benutzen heutzutage immer öfter das Fahrrad. Dies zeigt sich im großen Erfolg der in den vergangenen Jahren geschaffenen Radwege (Balkantrasse, Trasse des Werkzeugs u.a.). Wir GRÜNE haben diese Entwicklung von Beginn an mit vorangetrieben und werden dies auch in Zukunft unvermindert tun. Daher setzen wir uns für die Schaffung weiterer Radwegeverbindungen in unserer Stadt ein. Dazu gehört auch die Öffnung der Fußgängerzone für den Radverkehr.“ 

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Kommentare

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Manfred Zenk am :

Ich kenne bisher keine Fußgänger-Einkaufzone, in der Fahrradfahren gestattet ist und möchte das auch nicht erleben. Wenn Fahrradfahrer im Zick-Zack durch die Fußgänger preschen, werde ich die Alleestraße meiden. Um dort einzukaufen oder einen Schaufensterbummel zu machen, benötigt man kein Fahrrad.

Dieter Mache am :

Fahrräder auf der Fußgänger-Meile? Kein Problem, solange sie geschoben werden. Zu einem "Fahrrad Frei" gehört für bestimmte Bereiche auch ein "Radfahrer bitte absteigen". Die Fußgängerzone der Alleestraße eignet sich ausschließlich als Anfahrt-Zone (!) für Radfahrer. Also einfach mal ein paar zeitgemäße und aufwärts-kompatible (Menge!) Fahrradständer auf die Randflächen gedübelt, Rädchen angeleint und ab zum Shoppen. Ach ja, da gibt es noch dieses leidige Problem mit den Leerständen. Aber das Thema löst der Radfahrer vielleicht auch - zumindest teilweise. Wenn sich nämlich der ein oder andere Fahrrad-Schrauber mit Verkaufsangebot dort niederlässt, um die "Bergische Wade" zu bedienen. Übrigens glaube ich nicht, dass für diese Idee ein Probephase vonnöten wäre. Und noch Eins: Wichtiger als die Frage der Öffnung der Alleestraße für den Radfahrer wäre die, wie er denn gefahrlos dorthin kommt.

Michael Stark am :

Ich war jetzt erst wieder in den Niederlanden im Urlaub. Bekanntlich lieben die Niederländer ihr Fahrrad und ich bin immer wieder erstaunt, wie das in den Fußgängerzonen dort funktioniert. Die Holländer fahren nämlich auch dort mit dem Fahrrad einfach so zwischen den Passanten hindurch. Auch mit den motorisierten Rollern haben die anscheinen kein Problem, denn auch die fahren dort, ohne, dass sich jemand darüber aufregt. Für mich als Urlauber ist die Situation immer wieder befremdlich. Man läuft, dreht sich zur Seite und schon wieder huscht ein Fahrrad vorbei relativ nah an einem vorbei. So kurz der Schreck war, so schnell ist das Fahrrad auch schon wieder vorbei. Mir ist jetzt nicht bekannt, wie viele Unfälle es in den Niederlanden in Fußgängerzonen mit Fahrrädern gibt, doch was bei uns in großes Angemecker der Fahrradfahrer enden würde, wird dort total entspannt gesehen... Ist schon merkwürdig.

Marcel Reichert am :

Hallo Herr Stark, da gebe ich Ihnen völlig recht! Unsere Nachbarn sind allerdings auch keine notorischen Nörgler wie die Deutschen allgemein und der Remscheider im Speziellen.

Armin Gerhardts am :

Dafür muss man nicht ins Ausland. Im Münsterland funktioniert es auch.

Elke Rühl, Senioren Union am :

„Die Senioren Union Remscheid spricht sich entschieden gegen eine Öffnung der Alleestraße für den Fahrradverkehr aus“, sagt Elke Rühl, Vorsitzende der Senioren Union Remscheid. „Wir glauben nicht, dass eine solche Öffnung maßgeblich zur Belebung der Allee in der Innenstadt beitragen würde. Vor allem aber haben wir Sorge um die Sicherheit der älteren Menschen, Behinderten und Kinder, die über die Alleestraße gehen. Den raschen Sinneswandel der Grünen in dieser Frage kann ich gar nicht verstehen“, so Elke Rühl weiter. „Noch in der Sitzung der Bezirksvertretung 1 am 19. August hat Frau Schlieper in ihrer Funktion als 2. stellvertretende Bezirksbürgermeisterin die Vertagung eines Antrags auf Öffnung der Fußgängerzone für den Radverkehr beantragt. Sie sah damals – also vor knapp drei Wochen – weiteren Beratungsbedarf, auch im Hinblick auf die geplante Neukonzeption der Innenstadt. Sie beantragte – so die Niederschrift zu der Sitzung – ‚eine weitergehende Prüfung durch die Verwaltung, bevor die Alleestraße probeweise oder ganz für Radfahrer freigegeben wird‘. Nun stellt sie für die Sitzung der BV 1 am 21. Oktober einen Antrag, die Alleestraße probeweise für den Radverkehr zu öffnen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass in der Zwischenzeit schon die Erfahrungen anderer Kommunen abgefragt wurden. Auch mit dem Senioren- und Behindertenbeirat der Stadt Remscheid wurde über dieses Thema aktuell nicht intensiv diskutiert. Eine entsprechende Stellungnahme des Marketingrates ist mir ebenfalls nicht bekannt. Und das Innenstadtkonzept liegt auch noch nicht vor.“ „Wir brauchen jetzt keinen Schnellschuss. Gründlichkeit geht hier vor Schnelligkeit. In meiner Eigenschaft als Vorsitzende des Seniorenbeirats der Stadt Remscheid werde ich dieses Thema sicher auf die nächste Tagesordnung setzen, damit wir eine möglichst parteienübergreifende Stellungnahme dieses Gremiums erzielen. Remscheid wird nie zu einer Radfahrerstadt wie Bonn, Münster oder Hamburg werden, weil die topographischen Bedingungen hier anders sind. Frau Schlieper hat gegenüber der Presse geäußert, die Bedenken in dieser Frage hätten sich geklärt. Die grüne Fraktion hätte mit älteren Menschen gesprochen. In Gesprächen mit älteren Menschen habe ich jedenfalls ganz andere Signale erhalten. Im Interesse der Senioren, der Blinden, Sehbehinderten etc. sollte die BV 1 den Antrag der Grünen ablehnen und in Ruhe an einem Konzept arbeiten, dass kein Schnellschuss, sondern aus einem Guss ist“. (Pressemitteilung)

Chronist am :

Den Antrag der Grünen auf Zulassung von Radfahrern in der Fußgängerzone der Alleestraße zog deren Sprecherin Beatrice Schlieper heute in der Bezirksvertretung Alt-Remscheid wieder zurück. „Um ihn zu gegebener Zeit neu einzubringen“, wie sie betonte. Es hatte sich herausgestellt, dass die Stadtverwaltung Schweigen der Polizei zu diesem Antrag irrtümlich als Zustimmung gewertet hatte. Dem war aber nicht so, wie sich inzwischen herausstellte: Die Polizei hat Bedenken gegen Radfahrer inmitten von Fußgängern. Schlieper: „Die Verwaltung muss das mit der Polizei erst einmal abklären!“

Chronist am :

Zur Sitzung des Seniorenbeirates am 27. November hat die CDU-Fraktion unter der Überschrift „Vorfahrt für Sicherheit – Keine Radler-Experimente auf der Alleestraße“ den Antrag gestellt, Radfahrer auch nicht probeweise auf der Fußgängerzone der Alleestraße zuzulassen. Begründung: „Es ist zu begrüßen, dass der Antrag auf probeweise Öffnung der Alleestraße in der Sitzung der Bezirksvertretung 1 / Alt-Remscheid am 21. Oktober 2014 wieder zurückgezogen wurde. Die Polizei sieht bekanntlich – anders als zunächst dargestellt – durchaus Probleme, wenn Fußgänger und Radler sich die Alleestraße teilen sollen. Die Sicherheit aller Passanten – hier insbesondere der älteren Menschen, Behinderten und Kinder – ist unserer Auffassung nach höher zu bewerten als irgendwelche Experimente, ob eine Öffnung der Allee zu einer Belebung der Einkaufsmeile führen könnte. Die Sicherheitsbedenken der Polizei sind eine Tatsache, die Vermutungen, die Allee könne durch Radfahrer belebt werden, pure Spekulation.“

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