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Auftakt für mehr Vielfalt im "Fair-Teiler-Laden" in Lüttringhausen

Daumen hoch für das 1. Remscheider Kochduell in der Kraftstation“, überschrieb der Waterbölles gestern den Auftakt der Kampagne "Vielfalt. viel wert" des Caritasverbandes Remscheid e.V. Offiziell eröffnet wurde die Aktion gestern um 14 Uhr im seit Jahren leerstehenden „Kaufpark“ an der Gertenbnachstraße in Lüttringhausen. Das „Kickoff“ (neudeutsch) gehörte zu den „Fairen Wochen Lüttringhausen“, an denen sich auch Marketingrat Lüttringhausen und die Ökumenische Initiative Lüttringhausen beteiligen. Bis zum 2. Oktober wird der einstige Supermarkt wieder geöffnet haben – jeden Donnerstag- und Freitagnachmittag sowie Samstagvormittag. In dieser Zeit wird er nicht nur zum „Fair-Teiler-Laden“, sondern auch zu einem „Reparatur-Café“, und zahlreiche Lüttringhauser Handwerker und Geschäftsleute nutzen die 600 Quadratmeter zu einer Produktmesse.

Zur Eröffnung, an der auch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz als Schirmherr teilnahm, servierten Mitglieder der internationalen Frauengruppe El Ele aus Klausen und Mitarbeiterinnen der Caritas ungewohnten Leckereien aus der türkischen Küche bzw. „Kottenbuttern“, die nur nach Fleisch aussahen, tatsächlich aber vegetarisch waren. Und die seit mehr als 30 Jahren bestehende Band „ Salsa Picante“ aus Düsseldorf hatte ihr Quintett nach Lüttringhausen geschickt, um für karibischen Fair zu sorgen. – Und das gelang! (Siehe Video links)

">„Wir wollen als Caritas unser Miteinander stärken, keiner soll abseits stehen, niemand sich übersehen und übergangen fühlen. Das stärkt die Lebensqualität vor unserer Haustür. Größeres Verständnis füreinander entwickeln und sich auf das Fest der Vielfalt einlassen, das können wir alle, und wir können damit gemeinsam unter Beweis stellen: Vielfalt ist viel wert!“, beschrieb Hans Peter Braun, der stellvertretende Vorsitzende der Caritas Remscheid, das Ziel der Kampagne. Und Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz ergänzte, es sei allemal besser, die Stärken nach vorne zu stellen, statt sich über seine Sorgen zu definieren. Dazu neige mancher Remscheider leider. „Aber wenn man in diese Stadt hineinschaut, entdeckt man viele Potenziale. Mit 120 Nationen ist Vielfalt eine der Stärken dieser Stadt!“

Politische Kräfte versuchten, das friedliche Miteinander durch populistische, unschöne Anfragen zu gefährden, ging der OB indirekt auf die Neulinge im Rat der Stadt ein, zwei Mitglieder der rechtsradikalen Partei ProNRW. Hier gelte s, Flagge zu zeigen: „Nicht mit uns!“ Aktuelles Beispiel für ein gutes Miteinander: Im Radio hatte Mast-Weisz am Vormittag gehört, das der neue Erzbischof von Köln, Rainer Maria Kardinal Woelki, sich zu seiner Einführung am 20. September statt Geschenken Geldspenden gewünscht hatte für ein Projekt der Caritas Solingen-Wuppertal, das die gesellschaftliche und soziale Integration von schwangeren Roma-Frauen und jungen Roma-Müttern fördert. 

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