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Baubehörde: „Innovationsgeist“ soll aus Bredouille helfen

Angesichts von Überlastungsanzeigen, zunehmender Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern sowie der durch Gesetzesänderungen neu hinzugekommenen Aufgaben hatte Oberbürgermeisterin Beate Wilding am 25. November 2013 den Zentraldienst Personal und Organisation (ZD 0.11) mit einer Untersuchung der Geschäftsprozesse und Strukturen der Unteren Bauaufsichtsbehörde der Stadt Remscheid beauftragt. Diese Untersuchung wurde erst am 15. September abgeschlossen. Ergebnis einer Mitteilung der Verwaltung zur morgigen Ratssitzung: Trennung der Abteilung in zwei selbständige Abteilungen „Bauaufsicht“ und „Verwaltung und Verfahren“, unter klarer Definition und Regelung bestehender Schnittstellen und zur Optimierung zielorientierter Aufgabenwahrnehmungen. Die weiteren Optimierung zielorientierter Aufgabenwahrnehmungen durch die Vorschläge:

  • Verbesserung des Internetauftrittes im Hinblick auf Informationen und Formulare zum Thema Baugenehmigungsverfahren,
  • Erstellung und Veröffentlichung zielgruppenorientierter Informationsbroschüren und Flyer,
  • Stärkere Einbindung des Bergischen Service-Centers in die Bürgerinformation,
  • Sicherstellung der Erreichbarkeit der Bauaufsicht,
  • Motivation und Stärkung der Entscheidungskompetenz der Mitarbeiter/innen durch Übertragung eines höheren Grades an Eigenverantwortung,
  • Bildung einer Stabstelle für das Großprojekt „DOC“ und Sonderprojekte,
  • Vereinheitlichung der Zuständigkeit bei Ordnungsbehördlichen Verfahren und Ordnungswidrigkeiten (Sachbearbeitung aus einer Hand),
  • Konsequente und vollumfängliche Nutzung des eingesetzten Fachverfahrens „ProBauG“, zugleich Wegfall bisher handschriftlich praktizierter Verfahrensweisen,
  • Einrichtung der E-Government-Leistung der „Online-Baugenehmigung“, zur Vollautomatisierung dieses Geschäftsprozesses inkl. elektronischer Bezahlfunktion,
  • Implementierung eines Dokumentenmanagementsystems („Elektronische Akte“), beginnend und sukzessive durchzuführen mit Antragsneueingängen,
  • Digitalisierung der archivierten Bauakten,
  • Ausweitung der Erreichbarkeit des Bauaktenarchivs,
  • Reduzierung der in das Forum der Bauaktenkonferenz (BAK) einzubringenden Anträge auf ein sinnvolles Maß sowie Fertigung der Niederschrift bereits im Verlauf der BAK,
  • Schaffung eines „Innovationsgeistes“.
  • Über interne, strukturelle Aufgabenumschichtungen umgehend vorgesehene Sicherstellung der (insbesondere telefonischen) Erreichbarkeit und Reaktionsgeschwindigkeit über eine Einheit „Zentrale Dienste“ (Telefon-Nr. 16-2424 und 16-3398).
  • Schnellstmögliche, verwaltungsinterne Wiederbesetzung der aktuell freien Vollzeitstelle im Bauaktenarchiv.

Wie die Verwaltung weiter mitteilt, werde „die Abarbeitung der Rückstände im Bereich der Wiederkehrenden Prüfungen mit dem festgestellten Stellenbedarf nicht in der aus haftungsrechtlicher Sicht erforderlichen Zeitnähe möglich sein wird.“ Der tatsächliche Bedarf zur Abarbeitung der Rückstände soll demnächst im Rahmen einer gesonderten Verwaltungsdrucksache dargelegt werden.

Trackbacks

Waterbölles am : Orga-Untersuchung auch zur Bestätigung von Versäumnissen?

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„Baubehörde: „Innovationsgeist“ soll aus Bredouille helfen“, zitierte der Waterbölles am 24. September 2014 aus einer Verwaltungsvorlage zur Ratssitzung einen Tag später. Darin wurde die Aufteilung der Unteren Bauauf

Kommentare

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Lothar Kaiser am :

Nun wird ja für die Mitarbeiter/innen der Bauverwaltung künftig nicht jeden Tag Pfingsten sein. Woher also soll der Innovationsgeist kommen, sprich: Könnte die Verwaltung diesen Spiegelstrich in ihrer Vorlage zur Ratssitzung vielleicht noch näher erläutern??

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