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Arbeitslosigkeit in Remscheid sank auf 8,3 Prozent

Martin Klebe. Foto: Lothar KaiserPressemitteilung der Agentur für Arbeit

In Remscheid waren im September 4.846 Personen arbeitslos, 203 weniger als im August und 506 weniger als im September vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank von 8,6 Prozent im August auf aktuell 8,3 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 9,1 Prozent. 877 Personen meldeten sich im vergangenen Monat (neu oder erneut) arbeitslos, das waren 40 weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 1.074 Personen ihre Arbeitslosigkeit, zehn mehr als im September 2013. Seit Jahresbeginn gab es 7.823 Zugänge von Arbeitslosen, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 187 Meldungen. Dem gegenüber stehen 8.239 Abmeldungen von Arbeitslosen, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 692 Abmeldungen.Der Bestand an Arbeitsstellen ist im September um sieben Stellen auf 469 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 152 Arbeitsstellen weniger. Arbeitgeber aus Remscheid meldeten dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal und des Jobcenters Remscheid im September 294 neue Arbeitsstellen, 53 mehr als im August aber 206 weniger als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 2.702 Arbeitsstellen ein und damit 605 weniger als vor einem Jahr.

„Im September sinkt die Arbeitslosenquote für das Bergische Städtedreieck zum ersten Mal seit dem Jahr 2011 wieder unter die 10-Prozent-Marke. In Zahlen ausgedrückt heißt das, dass aktuell über 1.000 Menschen weniger im Bergischen Städtedreieck arbeitslos gemeldet sind als im August. Auch die in den letzten Monaten saisonbedingt gestiegene Jugendarbeitslosigkeit ist früher und schneller als erwartet wieder gesunken und liegt nun sogar deutlich niedriger als vor einem Jahr. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist in allen drei Städten leicht gestiegen. Ich freue mich über diese Signale, die mir zeigen, dass sich der Arbeitsmarkt im Bergischen Städtedreieck derzeit in einer robusten Verfassung befindet. Anzeichen für eine Eintrübung oder konjunkturelle Skepsis aufgrund der politischen Unsicherheiten kann ich derzeit nicht erkennen“, erläutert Martin Klebe, Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal, den Arbeitsmarkt in der Region.

Im Bergischen Städtedreieck sind im September 30.577 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 1.085 weniger als im August und 3.594 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote für die drei Städte sinkt von zehn Prozent im August auf aktuell 9,6 Prozent (September 2013: 10,7 Prozent).

Im September wurden insgesamt 7.581 Männer und Frauen ohne Job im Rechtskreis SGB III von der Agentur für Arbeit betreut. Das sind 207 Personen weniger als im Vormonat und 773 weniger als im Vorjahr. Im Rechtskreis SGB II, für den die Jobcenter zuständig sind, wurden in Solingen, Remscheid und Wuppertal 22.996 Arbeitslose betreut, 878 Personen weniger als im August und 2.821 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. In den einzelnen Personengruppen bildet sich der Rückgang der Arbeitslosigkeit unterschiedlich stark ab. Bei den jungen Menschen zwischen 15 und 24 Jahren gab es den höchsten Rückgang mit zwölf Prozent zum August und sogar 19 Prozent zum letzten Jahr. Hier sind aktuell noch 3.065 junge Menschen arbeitslos. Nach dem saisontypischen Anstieg in den letzten Monaten bewegt sich die Jugendarbeitslosigkeit wieder auf normalem Niveau.  

Im September ist die Kräftenachfrage wieder leicht gesunken: 1.144 Arbeitsangebote konnten neu aufgenommen werden. Dies sind 69 Stellen weniger als im Vormonat und 257 weniger als vor einem Jahr. Insgesamt stehen im Bergischen Städtedreieck im September 2.596 offene Stellen zur Verfügung. 80,8 Prozent aller offenen Stellen sind unbefristete Arbeitsverhältnisse, 89,9 Prozent der Stellen möchten die Arbeitgeber sofort neu besetzen. Bei 19,1 Prozent der Jobangebote handelt es sich um Teilzeitstellen. Gesucht werden alle Qualifikationen – vom Fachhelfer bis zur Führungskraft. Die meisten neuen Stellen sind vor allem im Bereich Rohstoffgewinnung, Produktion, Fertigung (373) und im Bereich Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung (199) Verkehr und Logistik, Schutz und Sicherheit (162) sowie im Bereich Unternehmensorganisation, Recht und Verwaltung (139) zu finden. In den Bereichen Unternehmensorganisation, Recht und Verwaltung (+32,4 %) und Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung (+25,9 %) ist die Nachfrage nach Arbeitskräften im September jeweils im Vergleich zum August gestiegen.

„Auch wenn die meisten Ausbildungen im August und September begonnen haben, gibt es noch viele freie Ausbildungsstellen in der Region. Dies gilt sowohl für Berufe im kaufmännischen oder gewerblichen Bereich als auch für Handwerksberufe“, weiß Martin Klebe. „Jugendliche, die noch für dieses Jahr eine Ausbildungsstelle suchen, sollten sich weiter intensiv bewerben und am besten von unseren Berufsberatern unterstützen lassen. Jetzt im Herbst ist noch einiges möglich, weil einige Stellen kurzfristig abgesagt oder nicht angetreten wurden und dadurch die Jugendlichen von den Wartelisten eine zweite Chance bekommen oder die Unternehmen kurzfristig nochmal eine zusätzliche Bewerbungsrunde durchführen. Die Ausbildungen können in der Regel noch bis zum Jahresende begonnen und die Verträge für das laufende Ausbildungsjahr bei den Kammern eingetragen werden. Darum ist es wichtig am Ball zu bleiben und nicht aufzugeben, um nicht ein Jahr ungenutzt verstreichen zu lassen“, rät Martin Klebe. (Claudia John)

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