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Remscheider Schülergruppe grüßt aus dem fernen Kırşehir

BIlder vom Besuch in Kırşehir.

Hartmut Demski am 9. Oktober:

„Es ist doch ganz schön weit: um 8 Uhr haben wir uns an der Bökerhöhe getroffen; bis wir in Kırşehir eintreffen, ist es fast 22 Uhr. Zieht man die eine Stunde Zeitverschiebung ab, waren wir doch fast 13 Stunden unterwegs. Aber es ist auch eine Reise in einen anderen Kulturraum: nicht nur die Stehtoilette an der Tankstelle hinter Ankara ist einigen Mitfahrern fremd, auch der Muezzinruf, der eben über die Dörfer an der Straße schallt, versetzt uns in einen ungewohnten Kulturkreis. Gleich werden die 10 Schülerinnen und Schüler aus Remscheid erstmals ihren Gastgebern in Kırşehir gegenübertreten. Ist da doch ein Hauch Beklommenheit in unserm kleinen Bus, mit dem uns die Stadt Kırşehir vom Flughafen abgeholt hat? Wie wird die Familie sein? Die Jugendlichen, die uns in den kommenden 12 Tagen begleiten werden?
Doch dann spielt das alles keine Rolle mehr. Wir werden erwartet: neugierig, freundlich, geduldig stehen sie seit einiger Zeit an dem kleinen Park gegenüber vom Rathaus. Serpil, die Lehrerin aus Kırşehir, stellt Gastgeber und Gast kurz vor. Die ersten Brocken auf English brechen den Damm; gut dran sind Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die zweisprachig sind und sich auf Türkisch verständigen können. Dann ziehen sie ab: paarweise, Gast und Gastgeber, morgen treffen wir uns in der Schule. Mal sehen. Ich bin gespannt.

Saliha am 10.Oktober:

Schon direkt bei der Ankunft haben die Gastgeber-Familien einen sehr gastfreundlichen Eindruck vermittelt und uns herzlich begrüßt. Das setzte sich dann auch fort; meine Gastfamilie ist sehr sympathisch und immer bereit, mir zu helfen und dafür zu sorgen, dass es mir gutgeht.
Einen Tag später haben wir dann die Schule besucht; sie unterscheidet sich sehr von unserem System. Allein schon die Fächer, aber auch das Verhalten bzw. das gute Verstehen der Schüler untereinander unterscheidet sich von Deutschland. Man ist hier wie eine Familie „unter einem Dach und „gehört dazu“. Es wird sehr auf die Schüler und deren Befinden und Wünsche geachtet. Die AustauschpartnerInnen sind einem ebenfalls schnell ans Herz gewachsen. Es besteht also eine gute Atmosphäre.
Am Nachmittag haben wir die Caca Bey-Moschee mitten in Kırşehir besucht, die über 900 Jahre alt ist und früher eine archäologische Schule war. Sie enthielt eine Sternwarte, in ihr bot die große sternenförmige, durchsichtige Kuppel den Forschern die Möglichkeit, das Weltall zu erforschen. Das Auffälligste sind aber die Säulen an allen vier Ecken. Sie sehen aus wie startende Weltraumkaten. Gab es also die frühe Vorstellung, dass es eines Tages solche Raketen geben werde? 

Herzliche Grüßen aus dem sonnigen Kırşehir sandten gestern dem Waterbölles die zehn Schülern und Schülerinnen aus Remscheid mit ihren Begleitern Erden Ankay-Nachtwein, Ramazan Dalgali und Hartmut Demski, die am 9. Oktober zu ihrer Reise in die Türkei aufgebrochen waren. Die Bilder aus Facebook beweisen: Sie sind gut angekommen und erleben viel. Am Samstag war der Besuch von Höhlenkirchen in Kappadokien einer der Höhepunkt der Reise. Heute Vormittag nehmen die jungen Remscheider in einer Schule in Kırşehir teil und besichtigen dann am Nachmittag den Markt der Stadt. Am Samstag steht einer Fahrt nach Kayseri auf dem Programm. Am 21. Oktober wird die Gruppe in Remscheid zurückerwartet. Mit und mit werden kleine Reiseberichte für den Waterbölles erwartet. Nebenstehend die ersten beiden.

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