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Ausgediente Telefonzelle am Ebertplatz bietet sich als Antiquariat an

Telefonhörer sucht man in dieser einst von zwei Seiten zu benutzenden Telefonzelle am Ebertplatz vergeblich. Schon seit langem ist die Telefonzelle in unmittelbarer Nähe der CDU-Geschäftsstelle nicht mehr in Betrieb. Zur Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid am 21. Oktober hat die CDU-Fraktion nun die Frage gestellt, warum das blaue Metallgestell nicht längst entfernt worden sei – und wann dies geschehen werde. Aufgrund „veränderter Telefoniebedürfnisse der Bürger werden im gesamten Stadtgebiet öffentliche Telefonstellen abgebaut. Aus unserer Sicht ist es aber völlig unverständlich, dass sich in relativ zentraler Lage in unmittelbarer Nähe des Busbahnhofes Friedrich-Ebert-Platz vor dem Gebäude Konrad-Adenauer-Straße 7 eine stark verschmutzte und marode Anlage steht, die nicht abgebaut worden ist. Bei der Telefonstelle handelt es sich nur noch um das Gehäuse ohne Telefon. Diese Anlage ist ein optischer Schandfleck", begründet die CDU ihre Anfrage.

Bei der Lektüre dieses Antrags fiel dem Waterbölles eine frühere Idee des Stadtmarketings ein, sich um ein Häuschen auf der Alleestraße zu bemühen, in dem jedermann (gebrauchte) Bücher ablegen und entnehmen könne. Ob der Waterbölles über seine Stiftung wohl bereit sei, die Kosten dafür zu übernehmen? Das hänge von der Höhe ab, war damals die Antwort. Danach verschwand das Thema im Ungewissen. Wie wäre es, die nicht mehr benötigte Telefonzelle stehen zu lassen und zu einem kostenlosen Antiquariat umzuwandeln. Vielleicht spielt die Telekom ja mit; sie könnte die Abbruchkosten sparen. Und ein Umbau dürfte so teuer doch nicht sein...

Nachtrag: Das Foto rechts steuerte Waterbölles-Leser Johan Max Franzen heute morgen per E-Mail bei. Sein Kommentar: „Ich finde Ihre Idee über die Verwendung der alten Telefonzelle am Ebertplatz nicht schlecht. Während meines Urlaubbesuchs in meiner Heimatstadt Schleswig fand ich in der Ladenstraße auch eine alte Telefonzelle. Allerdings mit einer Tür.“

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Kommentare

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Wolfgang Rau am :

Denkbar wäre auch die Säule wieder kommunikationsnahe zu beleben und mit touristischen Kurzinfos und QR-Codes zu versehen, z. Hotels, Museen, Radtrassen u.v.a. Beim Auslesen der QR-Codes wird dank Dach das Smartphone nicht nass. Vorallem wenn zukünft die vielen DOC-Touristen in die Innenstadt strömen, ist sowas wichtig. ;-)

Lothar Kaiser am :

Aufgestellt habe das Telefonhäuschen einst die Bonner Firmsa „Telefonruf“. 2012 sei sie in Konkurs gegangen. Danach sei unter der Rufnummer zunächst eine Firma Amledo aus Köln erreichbar gewesen, berichtete in der heutigen Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid Jürgen Beckmann, der Leiter des Fachdienstes Bürger, Sicherheit und Ordnung. Nunmehr melde sich unter der Nummer eine „365 AG“. Wem auch immer die Anlage inzwischen gehört – die BV-Mitglieder möchten sie entfernt wissen. Gleichwohl begrüßten sie die Idee regenfester „Bücher-Antiquariate“, neudeutsch auch „book crossing“ genannt, an die der Waterbölles erinnert hatte. Thorsten Schwandt von den Linken griff die Idee in der Sitzung auf: „Das sollte es nicht nur in der Innenstadt von Remscheid eben, sondern auch in Lüttringhausen und in Lennep!“ Vielleicht könnten dafür ja tatsächlich Stiftungsgelder eingeworben werden, meinte er. Rosemarie Stippekohl (CDU) sah hier auch das städtische Bildungszentrum mit der Stadtbücherei gefragt.

Stadt Remscheid am :

Wer Bücher ausrangieren möchte, die zu schade für den Papiercontainer sind, kann diese jetzt auf dem Wertstoffhof Solinger Straße in das Bücherregal der neuen "Bücherstube" der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) stellen. Die TBR möchten damit Anbieter und Interessenten von gebrauchter Lektüre unkompliziert zusammenbringen und gleichzeitig einen Beitrag zur Abfallvermeidung leisten. Wie schon bei der Tausch- und Verschenkbörse praktiziert, werden auch mit der Bücherstube keine kommerziellen Aktivitäten unterstützt. Die Idee lebt davon, dass die "Schmöker" nach dem Lesen wieder zurückgebracht werden, um so eine möglichst große und gute Auswahl vorhalten zu können.

Lothar Kaiser am :

Es bleibt dabei: Schön wäre eine solche "Bücherstube" in der Innenstadt an einem Ort mit viel Publikumsverkehr.

Chronist am :

Antwort der Verwaltung auf Nachfragen aus der Bezirksvertretung Salt-Remscheid zur Sitzung am 6. Januar: „Aus personellen Gründen ist eine Mitarbeit der Öffentlichen Bibliothek leider nicht möglich. Die Betreuung solcher "öffentlicher Bücherschränke" erfordert einen nicht unerheblichen personellen Aufwand, da nicht nur Aufräumarbeiten nach Verunreinigung und Vandalismus anfallen, sondern auch (bei Beteiligung einer städtischen Einrichtung) regelmäßige Durchsicht und Entfernung von unerwünschtem (z.B. rechts- oder linksradikalem) Schrifttum notwendig wäre. Dieser zusätzliche Aufwand kann vom stark reduzierten Personal der Bibliothek nicht geleistet werden.“

Chronist am :

„Schade, dass die Verwaltung das Thema so relativ kurz abgehandelt hat“, kritisierte in der heutigen Sitzung der BV Alt-Remscheid Thorsten Schwandt von den Linken. „Vielleicht hätte sich doch noch ein Ehrenamtler finden lassen!“ Im Übrigen sei das Gebrauchtbuch-Angebot der TBR auf dem Gelände der einstigen Mülldeponie an der Solinger Straße „nicht gerade zentral gelegen“. Gleichwohl werde es inzwischen schon ganz gut angenommen, antwortete Jürgen Beckmann, der Leiter des Fachdienstes Bürger, Sicherheit und Ordnung.

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