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"Manchmal fühlt man sich wie die Ente im Gänsestall!"

von Nele, Schülerin

Als wir am 9. Oktober in Remscheid losfuhren, wusste ich noch nicht, was mich erwarten würde. Schon beim Packen war ich mir unsicher, welche Kleidung ich mitnehmen sollte oder was kulturell vielleicht unpassend wäre. Außerdem wusste ich auch nicht, wie mir die Leute begegnen würden, da ich mit meinen blonden Haaren und blauen Augen in Regelfall doch eher wenig türkisch aussehe. Ich hatte auch Bedenken wegen der Sprache, da ich kein Wort Türkisch spreche und nur wenig Türken gute Englisch- Kenntnisse besitzen.

Aber erstens kam es anders und zweitens als ich dachte. Entgegen aller Ängste begegnete mir in Kırşehir eine weltoffene, humorvolle Gastfamilie, die mich vom ersten Moment an problemlos bei sie aufnahm. Natürlich gibt es sprachliche Barrieren, aber nach fünf Tagen Türkei hat man die wichtigsten Wörter schon drauf. Manchmal kommt man sich zwar immer noch vor wie die Ente im Gänsestall, aber das führt auch zu witzigen Situationen, guten Gesprächen und einer allgemein besseren Integration.

Fast jeden Abend treffen wir uns mit den türkischen Jugendlichen in der Stadt und gehen in Cafés und unterhalten uns. Dabei lernt man die Kultur erst richtig kennen und stellt schnell fest, dass hier alle viel lockerer und spontaner sind als ich gedacht hätte. Allerdings weiß man so auch am Morgen nie, was am Tag noch passieren wird - Plan hin oder her. Ich freu mich in jedem Fall auch noch auf die nächste Woche und bin gespannt auf das, was wir noch erleben werden.

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