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In Hackenberg Schwachstellen im Mobilfunknetz?

In der Sitzung der Bezirksvertretung (BV) Lennep am 27. August wies Ursula Czylwik (SPD)darauf hin, dass die Mobilfunk-Versorgung im Gebiet Hackenberg nach Aussage von Anwohner/innen seit der Aufgabe des Sendestandortes auf dem Gelände des ehemaligen Sana-Klinikums äußerst mangelhaft sei. Neben der Anwohnerschaft sähen sich aber auch die Ausrichter der zahlreichen Großveranstaltungen am Hackenberg oftmals mit dem Problem konfrontiert, wie sie während Veranstaltungen die zwingend erforderliche Kommunikation zwischen Zentralstelle und Außenposten sicherstellen können. So habe man ihr beispielsweise berichtet, dass man beim letzten Röntgenlauf die erforderlichen Kommunikationswege über Mobilfunk mithilfe einer eigens zu diesem Zweck installierten mobilen Anlage habe schaffen müssen. In Anbetracht dieser Sachlage wollte Czylwik von der Verwaltung wissen, ob es Überlegungen oder Planungen gebe, die Mobilfunk-Versorgung in diesem Gebiet etwa durch eine neue Sendeanlage nachhaltig zu verbessern.

Zur Sitzung der BV am 29. Oktober liegt nun die Antwort der Verwaltung vor: „Gleichzeitig mit der Aufgabe des genannten Sendestandortes /Anm.: Krankenhaus) wurde in unmittelbarer Nachbarschaft ein neuer Sendestandort (Nr. 121405) ) entwickelt, der von verschiedenen Anbietern genutzt wird. Das öffentliche Informationsportal der Bundesnetzagentur () http://emf3.bundesnetzagentur.de/emf_db.html) weist für diesen Standort acht Bereiche mit 24 bewerteten Einzelantennen (Sektorenantennen) aus.“ Ob diese Einrichtungen angebotsseitig eine ausreichende Netzabdeckung, d.h. Versorgung in der Fläche garantieren können, kann die Verwaltung allerdings nicht sagen. Zitat: „Dazu wäre eine genaue Kenntnis der nachgefragten Dienste erforderlich, ferner fehlen hier die Grundlagen der Netzplanung der Anbieter. Grundsätzlich kann es auch durch Veränderung der Nachfrage (Dichte, Intensität, Qualität der nachgefragten Dienste) sowie durch Technologiewechsel der Nachfrager (GSM àUMTSàLTE) zu Engpässen bei einzelnen Anbietern kommen, die allerdings auch nur von diesen kommentiert werden können.“

In ihren Internetportalen bieten die jeweiligen Netzanbieter differenzierte Informationen über die Netzabdeckung an. T-Mobile unter http://www.t-mobile.de/netzabdeckung, Vodafone unter http://www.vodafone.de/hilfe-support/infodoks-jugendschutz-sicherheit-netzabdeckung-kontakt/108099.html, e-plus unter http://eplus-gruppe.de/netz/ und o2 Germany Telefónica unter http://www.o2online.de/microsite/o2-netz/netzabdeckung/netzabdeckung-iframe-collector. Weitere Infos beim Informationszentrum Mobilfunk unter http://www.izmf.de/html/de/index.html.

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