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Gut 80 Stunden Kleinarbeit für drei Fotomontagen

Ein Klick auf jedes einzelne Foto, und Sie sehen es in einem neuen Fenster in voller Größe. (Tipp, falls nicht: Im neuen Fenster Ansicht+Zoom anklicken!)

Weil die Müngstener Brücke Mitte Dezember wieder für den Zugverkehr freigegeben wird - der Waterbölles glaubt ganz fest daran ;-) – hatten die beiden Werbegrafiker Lukas Sembera und Bartosz Kistela von „Berg von Ideen“ (auch auf Facebook) zum 26. Oktober zu einem „offenen Fotoshooting“ unter ihre „Lieblingsbrücke“ eingeladen, und rund 300 waren dem Ruf gefolgt, um Teil dieses Projektes zu werden. Lukas Sembera: „Die Müngstener Brücke ist ein bergisches Wahrzeichen. Sie ist ein Symbol für die Überwindung auch größter Hindernisse. Sie ist das Bindeglied zwischen Remscheid und Solingen. Sie vereint in sich aber auch die Begeisterung sowohl der Menschen, die hier leben, als auch die von Zugereisten und Touristen für das Bergische Land. Für uns – als Künstler – ist sie aber in erster Linie der Beweis für die inspirierende Wirkung des Bergischen Landes auf die Menschen, die hier leben. Deshalb wollten wir dieses Wahrzeichen mit Leben füllen, mit Menschen!“

Das Ergebnis sind drei Fotomontagen. Die Fotos, die diesen zugrunde lagen, zeigen die Brücke aus bisher ungesehenen Perspektiven; sie entstanden mit Hilfe einer Drohne, an der eine Kamera befestigt war. Dort hinein dann am PC die vielen Einzelfotos mit den Brückenfans zu projizieren, erforderte stundenlange Kleinarbeit. Lukas Sembera hat den Arbeitsprozess für den Waterbölles beschrieben:

„Als "Rohmaterial" für unser Projekt benötigten wir zunächst außergewöhnliche Aufnahmen der Müngstener Brücke, welche sich für ein später entstehendes Gruppenfoto eigneten. Also haben wir die Brücke mit einer Kameradrohne umflogen um einige Nahaufnahmen aus bisher ungesehenen Perspektiven zu bekommen. Nun fehlten noch die Menschen. Wir starteten Aufrufe per Facebook und Zeitungsartikel um möglichst viele Menschen zu erreichen und luden ein, für ein Fotoshooting am Tag des Müngstener Brückenfestes zum Haus Müngsten zu kommen um sich ablichten zu lassen. Jeder der sich die Mühe machte anzureisen und uns sein Portrait für das Projekt zur Verfügung zu stellen, bekam als kleines Dankeschön einen selbstgebackenen Kaffeemuffen von uns geschenkt.

Wenn man nun Menschen per Fotomontage von einem Bild ins andere übertragen möchte, muss man sie erstmal aus dem Ausgangsbild ausschneiden. Da das mit jedem Menschen einzeln gemacht werden muss, ergibt sich bei 300 Leuten ein hoher Zeitaufwand. Diesen haben wir ein wenig reduziert, indem wir die Leute vor einem grünen Hintergrund fotografiert haben. Der grüne Hintergrund lässt sich nachträglich wesentlich einfacher wegschneiden als ein komplexer, bildhafter Hintergrund wie beispielsweise ein Wald.

Nachdem alle Menschen freigestellt (vom Hintergrund befreit) worden waren, haben wir sie nach und nach aus den Ausgangsbildern herauskopiert und in die Brückenbilder eingesetzt. Hierbei muss bei jedem Einzelnen besonders auf die Perspektive geachtet werden. Leute die von oben (von einer Leiter aus) fotografiert wurden, müssen später eher auf der unteren Hälfte des Brückenbildes eingesetzt werden. Von unten fotografierte dementsprechend oben. Außerdem muss für jede Körperhaltung des Models auch ein passender Platz auf der Brücke gefunden werden. Sitzende Menschen werden auf einen Querträger gesetzt. Stehende beispielsweise auf eine etwas schräge Fläche oder eine Treppe. Hängende werden natürlich aufgehängt. Kletternde befestigen wir an Leitern oder senkrechten Trägern.

Als letzten Schritt mussten wir noch Schatten zeichnen, damit die Leute im Bild nicht wirken wie aus Papier ausgeschnitten und aufgeklebt. Je nach Lichteinfall werden zum Beispiel bei sitzenden Menschen Schatten der Beine auf den Träger gesetzt. Bei Hängenden wiederum wirft der Träger, an dem sie hängen, einen Schatten auf Ihre Hände und Arme. So entstanden in etwa 70 bis 80 Stunden Arbeit drei großformatige und realistisch wirkende Gruppenfotos von überwiegend bergischen Bürgern auf ihrem geliebten Wahrzeichen. Jeder, der möchte, kann die Bilder übrigens in beliebigen Formaten bei uns bestellen.“ (Der Waterbölles seht übrigens im mittleren Foto in Orange und mit Kamera vor der Brust auf dem unteren Brückenbügen.)

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Stadt Remscheid am :

Lukas Sembera und Batosz Kistela, die beiden Grafiker von “Berg von Ideen” mit einem inspirierenden Blick für die Besonderheiten des Bergischen Landes, stellen einige ihrer eindrucksvollen Fotomontagen mit Remscheider Motiven ab sofort bis auf Weiteres als Leinwanddrucke im Remscheider Rathaus aus. Elf ausgewählte Motive sind während der Öffnungszeiten des Rathauses Remscheid (montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 16 Uhr) in der 1. Etage (Räume 114 bis 117 des Stadtmarketings) zu besichtigen. Wer sich beim Brückenprojekt von “Berg von Ideen” am 26. Oktober an seiner Lieblingsbrücke im Müngstener Brückenpark hat ablichten lassen, kann sich dort auf den drei mit einer Drohne aufgenommenen Bildern suchen. (Pressemitteilung)

Stadt Remscheid am :

Die Motive “Bergischer Löwe”, “Waterboelles-Rakete”, “Achterbahnhof” und “Remnedig” sind ab dem 15. Dezember auch im Rathaus Remscheid in den Größen 60 x 40 cm für 40,00 € und 90 x 60 cm für 60 € erhältlich! Andere Formate und Motive können über das Kontaktformular auf www.bergvonideen.de oder direkt per Mail an kontakt@bergvonideen.de angefragt werden. Wer die Besichtigung der Ausstellung mit dem Kauf des auf insgesamt 200 Stück limitierten Kalenders mit den Werken von “Berg von Ideen” verbinden möchte, kann sein Exemplar für 19,90 € direkt in den Räumlichkeiten des Stadtmarketings erwerben (Montag bis Donnerstag 9 bis 16 Uhr, Freitag 9 bis 13 Uhr). Der Wandkalender ist neben weiteren Remscheid Souvenirs natürlich auch im Online Shop www.unser-remscheid.de erhältlich.

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