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8. Dezember: Start des blitzschnellen Internets in Remscheid

Von 220 Multifunktionsgehäusen sind bisher 15 aufgestellt“, titelte der Waterbölles am 30. April. Da hatte die Aufrüstung des Telekommunikationsnetz der Deutschen Telekom in Remscheid auf das hochmoderne VDSL-Breitbandnetz gerade erst begonnen. Bis Jahresende werde das Unternehmen die technischen Voraussetzungen geschaffen haben, um rund 54.000 Haushalte sowie 5.400 Firmen gegen Aufpreis „Very High Speed Digital Subscriber Line“ (VDSL) anbieten zu können, kündigte das Unternehmen damals an. Gestern nun gab es einen weiteren Ortstermin. Diesmal vor einem fertig installierten Verteilerkasten an der Fastenrathstraße. Und diesmal hieß es von Seiten der Telekom: „Remscheid geht auf die Überholspur. Ehringhausen, Lüttringhausen, Honsberg, Haddenbach, Neuenhof, Wüstenhagen, Hohenhagen, Stursberg, Siepen und Birgden können ab 8. Dezember die neue Vectoring-Technik nutzen, weitere Ortsteile folgen im zweiten Quartal 2015!“ Insgesamt verlegt die Telekom in Remscheid 116 Kilometer Glasfaser und stellt 150 Multifunktionsgehäuse auf, 70 weniger als anfangs angekündigt.

Damit ist Remscheid ist eine der ersten Städte im Bergischen Land, in denen die neue, aber auch kostspieligere VDSL-Technik (Very Highspeed Digital Subscriber Line) für das Internet genutzt werden kann - mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s). Die höheren Geschwindigkeiten im VDSL-Netz werden durch den Einsatz der Vectoring-Technik möglich. Die neue Technik beseitigt die elektromagnetischen Störungen, die auf der Kupferleitung auftreten. Das Kupfer führt vom Multifunktionsgehäuse, dem großen grauen Kasten am Straßenrand, in die Wohnung des Kunden. Vectoring ist wie ein Datenbooster fürs Kupferkabel: Beim Herunterladen verdoppelt sich die Geschwindigkeit von 50 auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s). Beim Heraufladen vervierfacht sich die Geschwindigkeit sogar von 10 auf bis zu 40 MBit/s. Das hilft beim Austausch von Dokumenten, Fotos und Videos über das Netz. Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Telefonieren, Surfen im Internet und Fernsehen gleichzeitig funktionieren. „Wir freuen uns, dass es nun so weit ist: Remscheid hat eine Auffahrt zur Datenautobahn. Mehr noch: Remscheid gehört jetzt zu den schnellsten Internet-Städten in Deutschland", sagt Burkhard Mast-Weisz, Oberbürgermeister der Stadt Remscheid, als er im Blitzlichtgewitter der Fotografen demonstrierte, wie ein kleiner Apparat auf Knopfdruck Glasfaserdrähte miteinander verschweißt (Foto). „Unsere Stadt wird damit als Wohn-und Arbeitsort noch attraktiver. „Gerade für unsere mittelständische Wirtschaft ist das im Rahmen der Globalisierung unverzichtbar!"

„Das Warten hat sich gelohnt," sagt Reinhard Rohleder, kommunaler Ansprechpartner im Infrastrukturvertrieb der Telekom Deutschland. „Hohes Tempo im Internet ist ein Standortvorteil - für die gesamte Stadt, aber auch für jede einzelne Immobilie. Das Internet ist der Marktplatz des 21. Jahrhunderts. Hier erhalten wir Informationen und bestellen Waren und hier bieten wir selber Informationen und Waren zum Tausch an. Weltweite Präsenz, ständige Erreichbarkeit und ein schneller Zugang machen den Marktplatz „Internet" für uns attraktiv - egal ob wir ihn als Privat- oder Geschäftsmann besuchen."

Den 100-Megabit-Anschluss mit Telefon- und Internet-Fiat gibt es ab 39,95 €. Für 9,95 Euro mehr, kann Fernsehen und ein HD- Festplattenrecorders dazu gebucht werden. Interessenten für einen neuen Anschluss können sich unter folgenden Adressen informieren, welche Produkte an ihrem Wohnort möglich sind: Telekom Shop Remscheid, Alleestr.64; Allee Center, Theodor- Heuss- Platz; Telekom Shop Wermelskirchen, Telegrafenstr. 48; Funkvertrieb Linden, Wüstenhagener Str.35-39. Weitere Informationen kann man auch unter der kostenfreien Hotline 0800 330 1000 oder im Internet unter www.telekom.de erhalten.

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Kommentare

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Jochen Nagel am :

Das ist doch mal eine erfreuliche Nachricht - Damit existiert tatsächlich ein Standortvorteil - bei Privat und bei Betrieben. Was mich jetzt nur an der Meldung wundert: "... und stellt 150 Multifunktionsgehäuse auf, 70 weniger als anfangs angekündigt." Kommen diese (fast 32%) noch im Zuge der weiteren Aufrüstungsmaßnahmen oder wurden sie ersatzlos gestrichen?

Hans Werner Degiorgio am :

Einige Multifunktionsgehäuse konnten am Zentralpunkt und Umgebung eingespart werden, da dieses Gebiet laut Telekom nicht für VDSL 100 ausgebaut wird. Zwar gibt es seit einiger Zeit am Zentralpunkt VDSL 50, aber natürlich nicht dort, wo ich wohne. Ich wünsche allen viel Spaß beim schnellen Internet.

Armin Gerhardts am :

Ich möchte kein Wasser in den Wein kippen, aber VDSL, das sei am Rande erwähnt, ist nicht "hochmodern" (Marketing-Blub), auch wenn es "jetzt schon" im "Hochtechnologieland Deutschland" ankommen soll. Andere Länder haben VDSL bereits länger flächendeckend als mancher hier überhaupt einen Internetanschluss. Vor uns liegen mehr als zwei Dutzend Länder die bereits einen deutlich besseren Internetausbau haben - seit Jahren. Ein deutlich passenderer Titel wäre "8. Dezember - Endlich halbwegs konurrenzfähig schnelles Internet (für manche)".

Jochen Nagel am :

H.W. Degiorgio - vielen Dank für die Antwort. Bei 70 Gehäusen weniger - scheint sich die Telekom wohl den Ausbau der Gebiete um die Vermittlungsstellen herum zu sparen (wo ja tatsächlich in der Regel schon VDSL 50 möglich ist. Armin Gerhardts: Ich hatte 2006 mal Kontakt mit einem Techniker der Telekom aufgenommen (wegen VDSL) - der sagte mir, dass man bis 2008 den Ausbau fertig haben will. Naja - hat ja dann doch noch gut geklappt - andere schaffen in der Zeit keinen Flughafen ;-) Persönlich nutze ich Kabelinternet und bin damit zufrieden - naja - der Upstream könnte etwas höher sein - aber das ist Schräubchenkunde.

Heinz Wäscher am :

Theoretisch kann man schnelle(re)s Internetz auch auf eigene Kosten verlegen lassen bzw. sich die mitunter siebenstelligen Kosten ggf. mit den Nachbarn teilen, wenn diese auch Interesse haben sollten. Hier der Link zu einem Erfahrungsbericht: https://kurzelinks.de/telekomhilft

Reinhard Rohleder, Telekom am :

150 Multifunktionsgehäuse sind im ersten Bauabschnitt aufgebaut worden. Im zweiten Bauabschnitt werden nochmals 100 Gehäuse aufgebaut. Somit werden bis Mitte nächsten Jahres insgesamt 250 Multifunktionsgehäuse in Remscheid aufgebaut.

Jochen Nagel am :

Vielen Dank für die Aufklärung, Herr Rohleder.

Lothar Kaiser am :

Über die ausführliche Antwort der Telekom auf eine Anfrage der Stadt Remscheid mokierten sich gestern Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses. Der Brief sei ja wohl “ausgesprochen ausführlich ausgefallen“. Tatsächlich besteht er lediglich aus vier Sätzen: „Vielen Dank für Ihre Anfrage zum weiteren FTTC-Ausbau in Remscheid. Nach dem der erste Bauabschnitt zum 8.12.2014 abgeschlossen wurde, arbeiten wir derzeit mit Hochdruck an der Fertigstellung der restlichen Anschlussbereiche im Ortsnetz 02191. Die Realisierung bzw. Freischaltung ist innerhalb von Q2 2015 geplant. Den genauen Einschalttermin werden wir zeitnah kommunizieren.“ Kleine Legende: Q2 ist unschwer als 2. Quartal auszumachen. Bei FTTC hilft Google: engl. Fibre to the Curb ‚Faser an den Randstein‘. Das bezeichnet das Verlegen von Glasfaserkabeln bis zum nächsten Verteiler, dem Kabelverzweiger in Kundennähe.

Stadt Remscheid am :

In der „Gigabit-Gesellschaft“, in der schnelles Internet völlig selbstverständlich ist, hat sich unsere Kommunikation grundlegend verändert. Die Bedeutung einer flächendeckenden Breitbandversorgung steht außer Zweifel, denn die Verfügbarkeit entsprechender Anschlussmöglichkeiten ist ein wichtiger Standortfaktor. Breitband-Internet erschließt neue Märkte, sorgt für wirtschaftliches Wachstum, schafft und sichert neue Arbeitsplätze. Gemeinsam mit der Telekom Deutschland GmbH informiert Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz am Dienstag, 16. Juni, um 18 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses Remscheider Gewerbetreibende über die Digitalisierung 4.0 - den Weg in die digitale Zukunft-, über die aktuelle Situation in Remscheid und über zukünftige Möglichkeiten.

Hans Werner Degiorgio am :

Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Es gibt für den unteren Teil der Engelbertstrasse ab Mitte Januar Januar VDSL. Das ich das noch erleben durfte ... Aber ich habe es auch verdient nach sechs Jahren warten.

Bernd Burchardt am :

Meinen herzlichen Glückwunsch, Herr Degiorgio. Für Sie ein Lichtblick, der sicherlich eine erhebliche Steigerung der Lebensqualität mit sich bringt. Ob mir das gleiche Glück noch zu Lebzeiten beschieden sein wird, wage ich immer mehr zu bezweifeln. Ein großer Telekommunikationsanbieter hat mir bereits ins Gesicht gesagt, dass man "auf Einzelschicksale keine Rücksicht nehmen könne". Für das bisschen Internet, das schließlich ankommt, bezahle ich auch noch das gleiche, wie für eine schnelle Leitung. Unterm Strich gehöre ich zu den Verlierern in Remscheid. Die schlechte Breitbandversorgung führt natürlich auch zu einer Wertminderung meines Grundstücks. Da ich aber lediglich Steuerzahler bin, der seine Abgaben auch noch regelmäßig bei der Stadt Remscheid abliefert, interessiert alles Weitere keinen Menschen. Die schönen Bildchen des OB (auch bereits seiner Vorgängerin) mit Vertretern der Telekom sind für mich ein weiterer Schlag ins Gesicht, bei denen man sich verhöhnt fühlt.

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