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Veranstaltungen des Teo Otto Theaters im Oktober

Mittwoch, 23. Oktober, 19.30 Uhr
3. Philharmonisches Konzert
Bergische Symphoniker · Bar Avni · Silke Löhr · Marcel Sobol
Ludwig van Beethoven (1770-1827): Ouvertüre aus dem Ballett „Die Geschöpfe des Prometheus“ op. 43
Franz Schubert (1797-1828): Ouvertüre im „Italienischen Stil“ C-Dur D 591
Richard Strauss (1864-1949): Konzert für Horn und Orchester Nr. 1 Es-Dur op. 11
Georges Bizet (1838-1875): Symphonie Nr. 1 C-Dur
Marcel Sobol, Horn; Bergische Symphoniker, Leitung Bar Avni, Silke Löhr, Daniel Huppert; Horst Kläuser Moderation.
Karten ab 24 €; Jugendticket 6,50 €; Konzertabos; Wahlabo. Einführung 18.45 Uhr
 

Samstag, 26. Oktober, 19.30 Uhr (19.15 Uhr Einlass)
Crossover: Nacht der Kultur mit "Insieme"
20:00 Uhr (Saal): Italienische Klassik mit den Bergischen Symphoniker Leitung: Daniel Huppert / Sopran: Elizabeth Moran Keiner der großen Komponisten wird fehlen: Puccini, Rossini, Verdi, sie alle haben die italienische Klassik unsterblich gemacht. Und kennen Sie Nino Rota? Sie werden mindestens seine berühmteste Komposition kennen: „Ich mache ihm ein Angebot, das er nicht ablehnen kann!“ Genießen Sie die schönsten Werke und lassen Sie sich verzaubern von den leidenschaftlichen Melodien und den dramatischeren Stücken.
22:00 Uhr (Foyer): I Dolci Signori präsentieren auch italienische Klassiker, allerdings neuerer Zeit. Sie bringen die besten Italo-Pop-Klassiker auf die Foyer-Bühne und laden zum Tanzen und zum Schwelgen in Erinnerungen ein. Denn die sechs Jungs wissen, wie man den Sonnenuntergang in der Adria oder eine romantische Gondelfahrt abseits des Canale grande in Venedig auch hier erlebbar macht. Die beiden süditalienischen Sänger Rocky Verardo und Gianni Carrera zelebrieren zusammen mit vier Spitzenmusikern italienisches Lebensgefühl: Musica, Passione, Emozione Vor und zwischen den Konzerten sorgen Walk-Acts für Unterhaltung: Treffen Sie zwei PATENtierte Securityleute, Strandverkäufer und zauberhafte Gondoliere sowie eine Portraitmalerin. Weiterhin wird der Videokünstler Kai Fobbe an der Fassade des Theaters sein Kunstwerk „Der Anstrich“ präsentieren. Das Team von „W & A Catering“ rund um Andreas Alhelm umsorgt Sie außerdem kulinarisch.

Mittwoch, 30. Oktober, 19.30 Uhr
Konzert in der Katholischen Kirche St. Josef, Menninghauser Straße
Adréana Kraschewski · Lucie Ceralová · Marek Reichert · Bergische Symphoniker
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847): Psalm 42 „Wie der Hirsch schreit“ op. 42
Paul Ben Haim (1897-1984): Psalm 121
Erich Wolfgang Korngold (1897-1957): Passover Psalm op. 30
Paul Ben Haim (1897-1984): Serenade
Erich Zeisl (1905-1959): Psalm 92
Adréana Kraschewski, Sopran; Lucie Ceralová, Alt; Marek Reichert, Bariton; Chor der Bergischen Symphoniker, Leitung Stephanie Schlüter; Bergische Symphoniker
Karten: 18 €; Jugendticket 6,50 €.

Freitag, 1. November, 18 Uhr  
Kall nit - help!  
Talkshow mit Horst Kläuser

Alle paar Jahre wandelt sich die beliebte Remscheider Talkshow „Kall nit – talk!“  in eine große Benefiz-Veranstaltung. So konnten durch eigens hergestellte  Schirme Deutschkurse für Flüchtlinge in Remscheid finanziert werden und bei  einer großen Gala 167.000 € für das Christliche Bergische Hospiz gesammelt  werden.   
An diesen Erfolg im Jahre 2013 möchte Talkmaster Horst Kläuser anknüpfen:  aus „Kall nit – talk!“ wird „Kall nit – HELP!“.  Unter der Schirmherrschaft und Teilnahme von NRW-Ministerpräsident Armin  Laschet soll der letzte, große Schritt für den Bau des Hospizes für die Städte  Remscheid, Wermelskirchen, Radevormwald und Hückeswagen getan werden.  Zahlreiche andere Gäste (s. nebenan) und hochkarätige Musik bilden den  Rahmen der Benefiz-Gala. Außerdem werden an diesem Abend besondere  Dinge oder Erlebnisse versteigert, die man nicht käuflich erwerben kann, zum  Beispiel eine Fahrt in einem historischen Bus der Remscheider Stadtwerke oder  ein Kottenbutteressen im Turmzimmer des Remscheider Rathauses.  12 Fotografen stellen zudem einen gemeinsam gestalteten hochwertigen  Fotokalender für das Jahr 2020 mit Motiven aus dem Bergischen Land vor.  Alle Einnahmen aus Kartenverkauf, der Auktion und vom Kalender gehen zu  100 %, also OHNE jeden Abzug für Kosten oder Aufwand, an den Hospizverein  für das geplante Hospiz.  Die Serviceclubs im Bergischen Land, Rotary, Lions, Inner Wheel und die  Soroptimisten, unterstützen die Gala. Der Remscheider General Anzeiger ist  Medienpartner.   
Karten 40 €; Sonderveranstaltung: keine Ermäßigung

Sonntag, 3. November, 16 Uhr  
Peter Pan  
Kinder- und Jugendtheater ab 7 Jahren Musik nach James M. Barrie in einer Bearbeitung von Ulrich Zaum, Regie: Jürgen Zielinski  
Theater der jungen Welt Leipzig  
Schon seltsam, wenn da mitten in der Nacht ein Junge in deinem Kinderzimmer  landet, der wild umherfliegt und ein ziemliches Chaos veranstaltet, um seinen  eigenen (!) Schatten wieder einzufangen.  Zudem wird dieser Verrückte auch noch begleitet von einer plappernden,  leuchtenden, umherlichternden Knutschkugel namens Tinkerbell.  Absolut mysteriös!  Aber Wendy Darling ist nicht wie andere Mädchen: Neugierig steckt sie die  Nasenspitze unter der Bettdecke hervor und hilft diesem Typen, der sich Peter  Pan nennt, seinen Schatten wiederzubekommen. Zum Dank lädt er Wendy ein,  mit ihm ins Nimmerland, der Insel der ewigen Kindheit, zu kommen (na klar ...,  denkt sich Wendy), wo er Anführer der verlorenen Jungs ist (doppel-na-klar ...)  und das auch noch, indem Wendy selbst dorthin fliegt (Waaaas?!)!  Der Rest – der tollpatschige Tootels, die wilden Piraten, das tickende Krokodil  und der gefürchtete Käpt’n Hook – ist weltbekannt.  Jürgen Zielinski bringt Peter Pans berühmte Abenteuergeschichte von James M.  Barrie über die Macht der Phantasie und den oft nicht leichten Abschied vom  Kindsein für jüngere, ganz junge, ältere, ganz alte und, vor allem, ewige Kinder  auf die Bühne des Teo Otto Theaters.  Ein zeitloses Abenteuer für Kinder jeden Alters!  
Karten: Zehn €; Jugendticket fünf €; Familienticket, Bild © Tom Schulze

Donnerstag, 7. November, 19.30 Uhr  
Chaplin - Das Musical  
 Musik & Liedtexte: Christopher Curtis  in deutscher Sprache  „Ich gehe gern durch den Regen, damit mich niemand weinen sehen kann.“  Charlie Chaplin   
Als er nach Amerika kam, war er ein Niemand. Als er es verließ, tat er das inmitten von Skandalen und Kontroversen. Doch Charlie Chaplin wurde zu einem der beliebtesten und bekanntesten Entertainer der  Welt. Er war Komiker, Schauspieler, Regisseur und Komponist.  Chaplin wurde als Genie, revolutionärer Filmemacher und als ein Meilenstein der Filmgeschichte bezeichnet, ebenso aber auch als Geizhals, Frauenheld und als Kommunist. Doch was davon war er wirklich?  „Chaplin - Das Musical“ erzählt, 130 Jahre nach seiner Geburt, die Geschichte von Charlie Chaplins raschen Aufstieg und seinem Fall in Ungnade. Entlang dieses Weges zeigt das Musical die Geschichte hinter den Schlagzeilen und den Mann hinter der Legende.  „Chaplin - Das Musical“ feierte 2012 am Broadway Premiere. Ein Erlebnis für jedes Alter!  
„Ein überraschender Rausch an Staunen, Begeisterung und kindlichem Vergnügen!“ (Time Out New York)  
Karten: Kat. III ab 23€; Jugendticket fünf €; ewr-card; Abo M; Wahlabo; Bild © Galissas

Samstag, 9. November, 19:30 Uhr  
The Magic of Queen - Classic  
Markus Engelstaedter & Band  

Wie keine andere Band stand Queen mit ihrem charismatischen Frontmann  Freddie Mercury für großartiges Entertainment, unglaubliche Bühnenpräsenz  und kompromisslose Hingabe. Im November 1991 starb Freddie Mercury und  hinterließ ein grandioses musikalisches Erbe.  Diese Show um Sänger Markus Engelstaedter ist eine einzigartige, musikalische  Verneigung vor einer der größten Rockbands aller Zeiten.  Seit Jahren zählt Markus Engelstaedter mit seiner 4-Oktaven-Stimme bei Publikum  und Presse zu den besten Queen-Interpreten Europas.   
Rockband und Streichorchester bilden die perfekte Symbiose und machen diesen  Abend zu einem einzigartigen Musik- und Showerlebnis. In neuen, brillanten  Arrangements interpretiert Markus Engelstaedter die großartigen Songs von  Queen mit Emotion, Musikalität und eigenem Charisma.  Die Welt-Hits „Kind of Magic”, „Under pressure”, „Don`t stop me now”, „The show  must go on” oder „We are the champions“, fehlen ebenso wenig, wie ausgesuchte  Songperlen „Play the game“ oder „Spread your wings“.  Die hochkarätige Band mit Bernd Meyer (Piano/Arrangements), Hermann  „Sherry“ Trautner (Gitarre), Gerwin Eisenhauer (Schlagzeug), Thomas Wildenauer  (Bass), Thomas Kölbl (Keyboard) und ein 7-köpfiges Streichorchester, bringen  den unvergleichbaren Queen-Sound energiegeladen auf die Bühne und  begeistern das Publikum von der ersten Minute an.  Als „special guest” ist die amerikanische Sopranistin Aurora Sein Perry dabei, die  seit ihrer hochgelobten Interpretation der Königin der Nacht europaweit gefragt  ist.  Spätestens wenn Markus Engelstaedter zusammen mit Aurora Sein Perry die  Hymne „Barcelona“ singt, sind Gänsehaut-Momente garantiert. Ein unvergessliches  Erlebnis!  
Karten: Kat. III ab 23,- €; Jugendticket fünf €; Abo B; Wahlabo,; Bild © Christian Simmerl

Sonntag, 10. November, 11 Uhr  
Musik am Sonntagvormittag  
Bonjour - Französische Bläserquintette  

Charles Lefèbvre (1843-1917): Suite op. 57  
Jaques Ibert (1890-1962):   Trio pièces brèves  
Darius Milhaud (1892-1974):  La Cheminée du Roi René op. 205  
Camille Saint-Saëns (1835-1921):  Caprice sur des Airs Danois et Russes op. 79  
Jean Françaix (1912-1997):  Bläserquintett Nr. 1  
Solisten: Doris Lange-Haunhorst, Flöte;  Christian Leschowski, Oboe;  Marlies Klumpenaar, Klarinette  Eduard Drobek, Fagott;  Ina Bijlsma, Horn.
Karten: 15 €; Jugendticket 6,50 €; Konzertabos . Foyer nicht barrierefrei

Mittwoch, 13. November, 19:30 Uhr  
"Faszination Vergänglichkeit"  
4. Philharmonisches Konzert  

Bergische Symphoniker,  · Alexey Sychev  
Franz Schubert (1797-1828):  Symphonie Nr. 7 h-Moll D 759 „Unvollendete“  
Franz Liszt (1811-1886):  Totentanz, Paraphrase über „Dies irae“  
Andrzej Panufnik (1914-1991):  Katyń Epitaph  
Richard Strauss (1864-1949):  Tondichtung für großes Orchester „Tod und Verklärung“ op. 24  
Alexey Sychev, Klavier; Bergische Symphoniker, Leitung Daniel Huppert
Karten: ab 24 €; Jugendticket 6,50 €; Konzertabos; Wahlabo, Bild © Julia Wesely, Einführung 18:45 Uhr.

Freitag, 15. November, 19:30 Uhr  
King Charles III.  
bremer shakespeare company
Schauspiel von Mike Bartlett; Regie: Stefan Otteni; Bühne: Peter Scior

Der frischgekürte Thronfolger King Charles III erhält, kaum ist die Queen beerdigt,  Besuch vom Premierminister, der von ihm verlangt, eine Gesetzesvorlage zur  Einschränkung der Pressefreiheit zu unterzeichnen. Charles weigert sich.  Auch innerhalb der Familie macht er sich damit Feinde: sein Sohn William sieht  sich – unter dem Einfluss von Ehefrau Kate – auf Grund öffentlicher Beliebtheit  und Medienpräsenz eher dazu legitimiert, den Thron zu besteigen, als sein  Vater mit seinem traditionellen Selbstverständnis. Katherine intrigiert zusammen  mit dem Premierminister, um William auf den Thron zu bringen, der Oppositionsführer  paktiert mit dem Premier und Harry will sich wegen einer skandalösen  Liebesaffäre völlig von Familie und Adelsstand verabschieden.  Und dann ist da noch der Geist Dianas, dessen Einflüsterungen über Macht  und Größe sowohl Charles als auch William erliegen. Als Charles versucht, mit  der Hilfe des Militärs, Buckingham Palace, sich selbst und – wie er meint – die  demokratische Verfassung zu schützen, beschwört er einen Bürgerkrieg herauf.  Kann Charles das Steuer noch im letzten Moment herumreißen und Familie,  Volk und Parlament für sich gewinnen?  
„A Future History Play“ nennt der britische Autor Mike Bartlett seine dramatische  Spekulation über die Thronfolge im britischen Königreich nach dem  Tode Elisabeth II. Sein Drama steht in der Tradition eines Shakespear’schen  Königsdramas, das die familiären und privaten Konflikte eines Monarchen mit  politischen Intrigen und Ereignissen verbindet. Auch sprachlich wechselt der  Dramentext zwischen Versmaß und Prosa wie in einem echten Shakespeare-  Stück.  
Karten: Kat. II ab 21 €; Jugendticket  fünf €; Abo S; Wahlabo, Bild © M. Menke

Mittwoch, 20. November, 19:30 Uhr  
Klezmer im Elfenpalast  
1. Meisterkonzert
Helmut Eisel, Birke Falkenroth  Karten: 20 €; Jugendticket 6,50 €; Konzertabos; Wahlabo;.

Samstag, 23. November, 19:30 Uhr  
ON FIRE! #7  
Bergische Symphoniker, Miki Kekenj

„Doch gibt‘s einen der‘s fühlt, dann braucht‘s einen der‘s sagt  Und gibt‘s einen der‘s will, dann braucht‘s einen der‘s macht  Und gibt‘s einen der träumt, dann braucht‘s einen der läuft  Und nicht aufhört zu laufen bis Sollen und Haben sich kreuzt“  
Es gibt HipHop! Ja, genau, HipHop!  Nicht erschrecken, diese Musikrichtung gibt es auch mit erzählerischen und  poetischen Inhalten. Ganz ohne Kraftausdrücke und pubertäres Gehabe. Es gibt  ein Violinkonzert mit HipHop-Einflüssen von Konzertmeister Miki Kekenj zum  einen und Songs für Rap und Orchester von Deutschlands Philosophen unter  den Rappern Curse zum anderen. So viel Wortakrobatik zündet garantiert!  
Curse, Rap und Texte: Bergische Symphoniker; Miki Kekenj, Violine, Rap, Leitung und Arrangement .
Karten: ab 19 €; Jugendticket 50 % (begrenztes Kontingent) , Sonderveranstaltung: keine weitere Ermäßigung; Bild © Christian Amouzou

Mittwoch, 27. November, 10:30 Uhr  
Don Quijote
Ein Abenteuerstück für kleine und große Helden  

Kinder- und Jugendtheater nach Miguel de Cervantes ab 8 Jahren, Westdeutsches Tourneetheater; Regie: Claudia Sowa  
Die Geschichte um den sinnreichen Junker Don Quijote ist vielen bekannt.  Leidenschaftlich verschlingt er in seiner Freizeit alle beliebten Ritterromane,  die er kriegen kann.  Davon angeregt und auch leicht verrückt geworden, ernennt sich unsere  Hauptfigur selbst zum Ritter und überredet seinen Nachbarn Sancho Pansa,  ihn auf ein großes Abenteuer zu begleiten. Gemeinsam kämpft das lustige  Duo nicht nur gegen die berühmten Windmühlen, sondern findet auch heraus,  was echte Freundschaft ist.  Cervantes Meisterwerk wurde 2002 zum besten Buch der Welt gewählt.  Als Satire gedacht, gibt es ein umfassendes Bild von den gesellschaftlichen  Verhältnissen seiner Zeit wieder und ermöglicht durch seine Vielschichtigkeit  Bezüge zur Gegenwart: Ob wackere Ritter von einst oder heutige Superhelden  – auch wir möchten manchmal gern der Realität entfliehen, jemand anderes  sein, oder vielleicht sogar die Welt verändern.  In dieser Bühnenfassung ist Don Quijote ein zeitloser Held, der aufzeigt, wie  wir im Reich der eigenen Phantasie, unsere wahre Größe finden können.  
Karten nur an der Abendkasse: Zehn €; Jugendticket fünf €: Bild © Jürgen Moll

Donnerstag, 28. November, 19:30 Uhr  
Klangkosmos: Afrika Mamas  
Die Welt zu Gast in Remscheid: A-capella-Zulu-Sextett aus Südafrika  

Die „Afrika Mamas“ wurden 1998 von Ntombifuthi Lushaba gegründet. Alle  Sängerinnen des sechsköpfigen A-cappella-Ensembles gehören zu den Zulu,  der größten Volksgruppe Südafrikas. Sie leben in Durban, in der drittgrößten  Stadt Südafrikas, die an der Ostküste am Indischen Ozean liegt und den größten  Hafen Afrikas hat.  Die Sängerinnen der Afrika Mamas sind alleinerziehende Mütter mit insgesamt  elf Kindern. Sie thematisieren in ihren Liedern ihre sozialen Erfahrungen als  Frauen, die täglichen Freuden und Sorgen und ihre Beobachtungen in einer  stark von Männern dominierten Welt: besonders setzen sie sich für die Gleichberechtigung  von Frauen ein und die Möglichkeit als Frauen mit Kindern zu  arbeiten. Und obwohl das reiche Zulu-Erbe heute eher in den ländlichen Regionen  der Provinz verankert ist, hat gerade der urbane Maskandi-Musikstil mit aktuellen  Texten durch Künstler wie der legendären Busi Mhlongo oder den Ladysmith  Black Mambazo weitweit große Popularität erlangt. Afrika Mamas schreiben als  weibliche Troubadoure diese Maskandi Tradition des politischen Liedes fort: sie  singen über die Kämpfe der Bewohner von KwaZulu, die oft ohne Elektrizität  oder moderne sanitäre Einrichtungen leben; über einen südafrikanischen Bergmann;  über Frauen, die Kuchen backen und dann aus Eimern auf der Straße  verkaufen, um Geld für die Familie zu verdienen. In Ihren Gesängen spiegelt sich  die eindrucksvolle Vokaltradition der Zulu: kraftvoller, mehrstimmiger Gesang  und starke Solo-Stimmen mit unbändiger Lebensfreude. Es wird geklatscht,  kunstvoll gepfiffen, mit der Zunge geschnalzt und rhythmisch-pulsierend mit  den Füßen auf den Boden gestampft.  
Ntombifuthi Maureen Lushaba – Künstlerische Leitung, Gesang (Sopran);  Nonhlanhla Dube – Gesang (Sopran); Zukiswa Johanna Majozi – Gesang (Bass);  Patricia Ntombifuthi Shandu – Solo Gesang;  Sindisiwe Jacqueline Khumalo – Gesang (Alt);  Sibongile Avelinah Nkosi – Solo Gesang (Bass).
Karten: Zehn €; Jugendticket fünf €;Foyer nicht barrierefrei; Bild © Sona Hellmann

Samstag, 30. November, 19:30 Uhr  
Peer Gynt  
Klassisches Ballett
der Tatarischen Staatsoper Kasan; Choreographie: Valeri Petrowitsch Kowtun ; Libretto: Georgy Kowtun; Bergische Symphoniker  
Henrik Ibsens Drama Peer Gynt ist eine Heldengeschichte, die erst nach vielen  Wirrungen ihren glücklichen Ausgang findet. Als junger Mann verlässt Peer  das Haus seiner Mutter und Solveig, das Mädchen, das ihn liebt. Er flüchtet in  Traumwelten und größenwahnsinnige Abenteuer, verstrickt sich in Lügen und  Leidenschaften und flieht dabei vor dem wirklichen Leben und sich selbst. Seine  vielen Abenteuer, die ihn ins Reich der Trolle, aufs Meer und in die Wüste führen,  werden zu einer Reise zu sich selbst.  
Der Stoff ist eine prächtige Vorlage für das Ballett der Tatarischen Staatsoper  Kasan: Märchenhafte Elemente, Realismus und Psychologie, Abenteuer und  Liebe bilden ein Kaleidoskop von abwechslungsreichen, in Kostüm und  Bühnenbild verschwenderisch ausgestatteten Szenen. Die aus 60 Mitwirkenden  bestehende Kompanie gehört mit ihren exzellenten Solisten und dem hervorragenden  Corps de ballet zu den führenden Kompanien in Russland, welche  die klassische russische Balletttradition pflegen.  
Getragen wird dieser Ballettabend von der unsterblichen Musik, die Edvard  Grieg als Zwischenmusik zu Ibsens Drama komponierte. „Solveigs Lied“ gilt fast  schon als norwegische Nationalmusik. Aber auch mit Melodien wie „In der Halle  des Bergkönigs“, „Anitras Tanz“ oder der weltberühmten „Morgenstimmung“  schuf Grieg zauberische Klänge für die Abenteuer des ruhelosen Helden Peer  Gynt.  
Karten: Kat. IV S ab 31 €; Jugendticket 6,50 €; Abo Tanz; Wahlabo; Bild © Ballett Kasan.

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