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Hätten Sie`s gewusst? Die Geschichte vom Burger Busbahnhof

Es war einmal ein Busfahrer und eine Busfahrerin des Regionalverkehrs Köln (RVK) die fuhren täglich den Burger Bahnhof in Unterburg an, und da sie einen fürsorglichen Arbeitgeber hatten, baute der ihnen für bestimmte Bedürfnisse ein modernes WC. Dieses konnten sie mit ihrem "Systemschlüssel" öffnen - und alles war gut.
Aber eines Tages fuhren auch die Busfahrer und -fahrerinnen der Remscheider Verkehrsbetriebe (RS) diese Haltestelle an - aber ihr Schlüssel passte nicht in das kölsche Schloss. "Kein Problem" kam von ihrem ebenso fürsorglichem Arbeitgeber aus Remscheid - und er baute extra für sein Personal ein eigenes Schloss ein - und alles war gut.

Da verspürten plötzlich auch die Fahrer und Fahrerinnen der Stadtwerke Solingen (SWS) ein Bedürfnis, aber ihre Schlüssel passten weder in das erste Schloss noch in das zweite - aber auch ihr Arbeitgeber war gütig und weise und ermöglichte den Zugang zu diesen Räumlichkeiten mit einem eigenem Schloss - und alles war gut. Nun konnten alle Fahrer und Fahrerinnen erleichtert wieder in ihren Bus einsteigen. 

Und wer glaubt, Märchen sind Märchen und haben nur symbolischen Wahrheitsgehalt, der kann sich am Burger Bahnhof vom Gegenteil überzeugen!

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Kommentare

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Wilhelm Wunderlich am :

Schilda gibt es immer wieder auf´s Neue! Danke Herr Groger für Ihr waches Auge und Ihre satirische und humorvolle Darstellung so mancher Begebenheiten. Sei es die Haltestelle am Museum Hasten oder jetzt die Busbahnhof Burger Bahnhof. Kostet doch alles nur irgendwie unser Geld. Weiter so!

Dirk Schaefer am :

Vielleicht wird das Öffnen und Schließen der jeweiligen Schlösser registriert, um die Reinigungskosten des WC gerecht auf die jeweiligen Verkehrsbetriebe verteilen zu können!? ;-)

Torben Clever am :

Ich sehe ja ein, dass das eine lustige Sache ist, die dazu einlädt Witze darüber zu machen...den Vorwurf eines Schildbürgerstreichs oder gar Steuerverschwendung kann ich aber nicht erkennen. Ohne Experte für Schließanlagen zu sein, gehe ich davon aus, dass es billiger ist, das Kölner Toilettenhäuschen mit zwei zusätzlichen Schlössern auszustatten, für die die Remscheider und Solinger Busfahrer ohnehin einen Schlüssel haben, als allen Fahrern einen Kölner Schlüssel nachzumachen, den sie dann zusätzlich zu ihrem bereits vorhandenem Generalschlüssel mitführen müssten... Von daher: Lässt uns das Märchen des Burger Dreischlösserhauses als nette Anekdote des rheinisch-bergischen Nahverkehrs erzählen und verbreiten und nicht wiedermal als Tragödie um Steuerverschwendung und Verwaltungswahnsinn... das gibt der Inhalt dieses Märchens nämlich nicht her. In diesem Sinne: Und wenn sie nicht gestorben sind, dann schließen sie noch heute!

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