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Jobcenter-Mitarbeiter: Schweigeminute für Opfer von Gewalt

Gedenken und Protest gestern vor dem Jpbcenter Remscheid. Foto: komba gewerkschaft.

Pressemitteilung der komba gewerkschaft, Ortsverband Remscheid

Rund 80 Menschen gedachten im Eingangsbereich des Jobcenter Remscheid der Opfern von gewaltsamen Übergriffen Immer wieder kommt es zu Angriffen auf Beschäftigte von Jobcentern. Zuletzt wurde am 3. Dezember 2014 in Rothenburg ein 61 Jahre alter Mitarbeiter des dortigen Jobcenters Opfer einer Messer-Attacke. Der 61-jährige Kollege wurde von einem 28 Jahre alten Mann mit einem Messer angegriffen und dabei so schwer verwundet, dass er noch vor Ort seinen schweren Stichverletzungen erlag. Der Mord in Rothenburg hat bei den Kolleginnen und Kollegen die Erinnerung an den Todesfall in Neuss einmal mehr geweckt. Dort tötete ein 52-jähriger Mann eine Beschäftigte des dortigen Jobcenters.

Zum Gedenken an diese und weitere, im Dienst verletzte und getötete Kolleginnen und Kollegen riefen die komba gewerkschaft, die Gewerkschaft für Arbeit und Soziales (vbba) und die Gewerkschaft der Sozialversicherung (GdS) für gestern Mittag um 12:15 Uhr zu einer Schweigeminute auf. Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen aus dem Jobcenter und der Stadtverwaltung Remscheid folgten diesem Aufruf in ihrer Mittagpause und versammelten sich zum Gedenken an die Opfer und zum stillen Protest gegen Gewalt im Eingangsbereich des Jobcenters an der Bismarckstraße. „Die erneute Übergriff auf einen Kollegen ist zu verurteilen. Er ist ein Indiz der zunehmenden Gewalt in jeglicher Form gegen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes“, so Josef Köster, Vorsitzender des Ortsverbandes Remscheid der komba gewerkschaft. Und Carsten Flesche, Vorstandsmitglied der komba mit Zuständigkeit für das Jobcenter ergänzt: „Unsere Kolleginnen und Kollegen brauchen mehr Schutz. Dafür sind ausreichendes Personal, eine angemessene finanzielle Ausstattung und entsprechende Räumlichkeiten erforderlich. Die vielen guten Ideen aus den Jobcentern zur Stärkung reichen alleine nicht aus, um die Beschäftigten zu schützen“.

Die komba gewerkschaft fordert seit langem einen besseren Schutz für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Bereits im vergangenen Jahr entwickelte die Gewerkschaft dazu Broschüren mit Handlungsempfehlungen. Außerdem wurden Schulungen zur Gewaltprävention am Arbeitsplatz angeboten. „Ziel der Maßnahmen ist es, die Kolleginnen und Kollegen in praktischen Übungen auf mögliche Konflikt- und Gefahrensituationen im Berufsalltag hinzuweisen und ihnen Lösungsansätze für den Arbeitsalltag an die Hand zu geben“, so Josef Köster. Das Thema „Gewalt gegen Beschäftigte im öffentlichen Dienst“ wird auch auf der Jahrestagung des dbb beamtenbund und tarifunion, der Dachorganisation der komba gewerkschaft, mit allen Mitgliedsgewerkschaften diskutiert. Die Tagung findet aktuell in Köln statt.

 

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