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DOC-Baubüro in Lennep ist heute offiziell gestartet

Zur Eröffnung des DOC-Baubüros erschienen heute Abend zahlreiche Gegner des geplanten Outlet-Centers. Fotzo: Lothar Kaiser

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

In Anwesenheit vieler Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Institutionen, Vereine und Interessengruppen hat Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz heute um 17 Uhr gemeinsam mit Bezirksbürgermeister Markus Kötter und Verantwortlichen der Firma McArthurGlen das Baubüro zur Ansiedlung des Designer Outlet Remscheid in Lennep eröffnet. Auf großes Interesse stießen dabei die verschiedenen Plankonzeptstudien zur architektonischen Gestaltung des Centers, die in den vergangenen Monaten in intensiven Arbeitsgesprächen mit allen beteiligten Stellen entwickelt worden waren. Sie haben nun ihren Platz in den neuen Räumlichkeiten gefunden.

Am morgigen Samstag folgt ein Video mit Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Bezirksbürgermeister Markus Kötter. Und mit den von Befürwortern des DOC als Pöbeleien empfundenen, lautstarken Zwischenrufen während der Reden durch Mitglieder der Bürgerinitiative Lennep, die das DOC verhindern möchte.

Das Baubüro ist ein weiterer Baustein für den Dialog zwischen Stadt, Investor und den Menschen vor Ort. Es dient dem erklärten Ziel, den Menschen den weiteren Gestaltungsprozess auf dem Weg zur DOC-Realisierung in den kommenden Monaten mit Hilfe der jeweils aktuellen Planunterlagen transparent zu vermitteln. Die Installation des Baubüros dokumentiert die Dynamik des Projektes in den vergangenen und kommenden Monaten. Die Größe und Bedeutung des Designer Outlet Center begründet einen Diskussionsprozess mit der Bürgerschaft und allen betroffenen Gruppen - und das nicht nur im Rahmen der offiziellen Beteiligungsschritte im Planverfahren, sondern auch durch informelle Diskussionsprozesse am „Ort des Geschehens" - im Baubüro DOC.

Als Beleg der engen Zusammenarbeit zwischen der Stadt Remscheid und McArthurGlen zur Ansiedlung dieses wichtigen Strukturprojektes für Remscheid begrüßt Oberbürgermeister Mast-Weisz ausdrücklich die Investition der Firma McArthurGlen in das Baubüro, das der Investor nicht nur angemietet, sondern auch renoviert hat und dessen künftige Unterhaltskosten er gleichfalls trägt. Lediglich die personelle Besetzung des - mit Mobiliar aus städtischem Fundus ausgestatteten - Büros bringt die Stadt als eigenen Anteil ein. Geplant ist hier eine regelmäßige Öffnung für wöchentlich zwei Stunden. Henning Balzer, Development Director für Deutschland bei McArthurGlen, beglückwünschte Oberbürgermeister Mast-Weisz zur erfolgreichen Eröffnung des Büros. „Dies ist ein wichtiger Schritt, um den Dialog mit den Menschen hier vor Ort auszubauen. Wir freuen uns auf den Austausch und unterstützen diesen, wo immer es möglich ist."

Zusätzlich erhalten in der neuen Räumlichkeit auch Gruppierungen, deren Interessen in besonderer Weise von der Realisierung des Designer Outlet Remscheid berührt sind, regelmäßig Information und Gelegenheit zur Diskussion - so selbstverständlich auch die Mitglieder der Bürgerinitiative gegen das DOC, die hier nach terminlicher Abstimmung mit der Stadt Remscheid ihren Standpunkt zur Ansiedlung des Centers darlegen können.

„Baubüro" - Warum dieser Begriff? Mit der Bezeichnung „Baubüro" für die neue Anlaufstelle inmitten der Lenneper Altstadt wird deutlich, dass dieser Ort Kommunikationsfläche ist im aktuellen Prozess der Entwicklung und des gemeinsamen Bauens und gleichfalls des kontroversen Auseinandersetzens. Dieser Ort dient also nicht dazu, eine Faktenlage darzustellen, die tatsächlich nicht besteht

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Fraktion der Linken am :

Das „Baubüro“ hieße besser „Desinformationsbüro“ Diese Meinung vertritt Fritz Beinersdorf, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE. im Rat der Stadt Remscheid. Er führt im Weiteren aus: „Ein Baubüro befindet sich normalerweise auf einer Baustelle. Hier ist ein „Baubüro“ eröffnet worden, ohne dass eine Baustelle, geschweige denn ein Baurecht existiert. Die Eröffnung dieses „Baubüros“ gehört zur Desinformations- und Manipulationskampagne der DOC–Befürworter, mit der suggeriert werden soll, dass das DOC kommt - komme was da wolle. Die gleiche Zielrichtung verfolgt die Aussage: „Es geht nicht mehr um das Ob für ein DOC, sondern nur noch um das Wie.“ Auch dieser Sprachgebrauch ist manipulativ, denn solange es kein Baurecht gibt, ist die Frage des Ob noch nicht entschieden. Und weil es noch kein Baurecht gibt, handelt sich hier sogar um eine glatte Lüge. Die viel beschworenen Sprüche von Transparenz und Bürgernähe nehmen die Bürgerinnen und Bürger schon lange nicht mehr ernst. Die von Herrn Oberbürgermeister Mast-Weisz im Kommunalwahlkampf immer wieder strapazierte Aussage: „Gegen ein kategorisches Nein zum DOC kann man nicht argumentieren“ belegt eindeutig einen Mangel in der Dialogbereitschaft. Eine Bürgerbefragung wird verwehrt mit dem Hinweis auf die Bürgerbefragung zu den DOC - Plänen an der Blume. Dass die Faktenlage seinerzeit eine total andere war, wird ignoriert. Statt Bürgernähe erleben wir nur noch Desinformation.“ (Axel Behrend)

Stadt Remscheid am :

Ab Mittwoch, 2. Dezember, können sich Interessierte wieder im Baubüro DOC in der Lenneper Altstadt über den aktuellen Sachstand zum Thema DOC informieren. Immer mittwochs von 16 bis 18 Uhr öffnet es im Hause Kölner Straße 10 seine Pforten, um den bestehenden Dialog zwischen Bürgerschaft, Stadt und Investor zum jetzigen Stand des Planungsprozesses weiter voranzutreiben. Nachdem es mit Abschluss der jüngsten Öffentlichkeitsbeteiligung Ende Juni vorübergehend geschlossen war, können sich Interessierte nunmehr wieder über die nächsten Planungsschritte informieren. Während den Öffnungszeiten erklären Experten anhand aktueller Skizzen die geplante architektonische Gestaltung und zeigen auf, wie sich die Planungen in den vergangenen Monaten verändert haben. Hier die festgelegten Öffnungszeiten, jeweils 16 bis 18 Uhr: 2.,9. Und 16. Dezember, 6., 13., 20. und 27. Januar sowie 3., 10., 17. und 24. Februar.

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