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Höhere Grundsteuer ohne Auswirkung auf den Wohnungsbau

23.725.800 Euro sind in den vergangenen fünf Jahren in Remscheid an Fördermittel für den sozialen Wohnungsbau abgerufen worden, das meiste davon, 9,8 Millionen Euro, im Jahre 2010. In den übrigen vier Jahren lagen die Förderbeträge zwischen 2,3 und 4,4 Millionen Euro. Zwischen 74 und 86 Prozent der Fördermittel entfielen in diesen fünf Jahren auf neue Mietwohnungen bzw. Sanierungen, zwischen 2,5 und 23 Prozent auf die Eigenheimförderung, zumeist identisch mit Bestandsinvestitionen. Diese Fördermittel waren 2014 mit 447.800 Euro im Vergleich zu den früheren Jahren ungewöhnlich hoch. Damit beantwortete die Verwaltung in der Sitzung des „Bauausschusses“ am vergangenen Dienstag eine Anfrage der CDU-Fraktion. Weiter heißt es in der Vorlage: „Ab dem Förderjahr 2013 wurde für Remscheid die Neubauförderung eingestellt. Dieser Förderbaustein gilt grundsätzlich nur noch in Kommunen mit hohem oder überdurchschnittlichem Bedarfsniveau. Remscheid befindet sich zurzeit im unterdurchschnittlichen Bedarfsniveau.“ Der Mietwohnungsbau werde nach wie vor stark nachgefragt, wobei im Besonderen für einige Stadtteile die Nachfrage im Bereich Seniorenwohnen deutlich höher über dem derzeitigen Angebot liege (Lennep, Westbezirk- und Innenstadtbereich). „Für diesen Personenkreis  ist zudem ein erhöhter Bedarf an Wohnungen zu verzeichnen, der sich außerhalb der Einkommensgrenzen des sozialen Wohnungsbaus befindet und mit den derzeitigen Angeboten nicht gedeckt werden kann.“ Im Bereich der Bestandsinvestitionen sei die Nachfrage geringer, da für diese Maßnahmen die annährend  deckungsgleichen Produkte der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) deutlich attraktiver zu sein schienen. Dort würden neben den Darlehen auch Zuschüsse gewährt. Im Übrigen habe die zweimalige Erhöhung der Grunderwerbsteuer auf den sozialen Wohnungsbau in unserer Stadt zu keinen auffälligen Einbrüchen in der Nachfrage geführt.

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