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Wasserrahmenrichtlinie bleibt eine große Herausforderung

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie (EU-WRRL) bleibt auch in 2015 und den Folgejahren eine große Herausforderung für den Wupperverband. Einzelheiten dazu stellten Georg Wulf, Vorstand, und Dr. Volker Erbe, stellvertretender Vorstand, jetzt in Wuppertal vor. Zunächst sei es darauf angekommen, Projekte zur naturnahen Entwicklung der Wupper und ihrer Nebenbäche umzusetzen; einige Projekte seien schon abgeschlossen; der begonnene Weg werde weiter fortsetzen. Für den nun anstehenden zweiten Bewirtschaftungszyklus (2015 bis 2021) stehen im Bereich Abwasser u.a. Maßnahmen der Niederschlagswasserbehandlung und eine weitergehende Abwasserreinigung (die so genannte 4. Reinigungsstufe auf Kläranlagen) in der Diskussion. Durch diese sollen Stoffe aus dem Abwasser entfernt werden, die in den Kläranlagen bisher nicht oder nur unvollständig entfernt werden können. Dazu gehören z. B. Rückstände von Arzneimitteln und Chemikalien, die unter dem Begriff Spurenstoffe zusammengefasst werden. Eine gesetzliche Regelung bezüglich der Spurenstoffe steht derzeit noch aus. Der Wupperverband und auch weitere Verbände haben in den vergangenen Jahren bereits mit Forschungsvorhaben zu verschiedenen Methoden der Spurenstoffentfernung begonnen.

Seinen Weg, die Wupper und ihre Nebengewässer im Sinne der EU- Wasserrahmenrichtlinie naturnah zu entwickeln, setzt der Wupperverband in 2015 gleich mit zwei Projekten fort. In Hückeswagen wird das Flussbett der Wupper oberhalb des Auenparks im Stadtzentrum auf einer Länge von 500 Metern entfesselt. Nach Abschluss dieses Teilprojekts wird die Wupper zwischen Wipperfürth und Hückeswagen auf einer Länge von fünf Kilometern ein überwiegend naturnahes Flussbett haben. Gemeinsam mit der Stadt Wuppertal setzt der Wupperverband die Entwicklung des Stadtflusses zu einem naturnäheren Flusslauf fort. Im Frühjahr wird ein rund 2,5 Kilometer langer Wupperabschnitt zwischen A1 / Blombachtalbrücke bis zur Brücke Waldeckstraße in Heckinghausen naturnah gestaltet.

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