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Neuer Wiju-Vorstand steht geschlossen zum DOC-Projekt

In den vergangenen Jahren haben die Remscheider Wirtschaftsjunioren (Wijus) vielfach auf sich aufmerksam gemacht. Ihr Bestreben war und ist es, unsere Stadt wirtschaftlich und gesellschaftlich weiter zu entwickeln. Das erforderte viel ehrenamtliche Arbeit. Und die soll auch in diesem Jahr weitergehen, wie der 1. Vorsitzende Dipl.-Kfm. Gero Hübenthal, sein Stellvertreter Dr. Roman Diederichs und der dritte Vorsitzende Dr. Oliver Kempkes gemeinsam mit Pressesprecher Thorsten Kapitza gestern Abend beim traditionellen „Kamingespräch“ mit der Lokalpresse im Restaurant „Grund“ vericherten. Noch seien viele gute Ideen der Wiju-Arbeitskreise nicht realisiert. Geschlossen befürwortet auch der neue Wiju-Vorstand das DOC-Projekt in Lennep: „Durch die Chance, mit einem Designer Outlet-Center nach vielen Jahren einen größeren Investor für Remscheid begeistern zu können, herrscht in Remscheid wieder Aufbruchstimmung. Die große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger, die dieses Projekt unterstützt und eine überwältigende Zustimmung in der Bürgerbefragung zeigte, ermuntert uns zu einer konstruktiven Begleitung zum Wohle der Stadt und der Region!“, betonte Gero Hübenthal. Das Beispiel DOC zeige, dass „jenseits der in der Vergangenheit oft parteipolitisch geprägten gegenseitigen Blockaden gemeinsame Aktionen der Parteien und Fraktionen zum Wohl der Stadt Remscheid von den Bürgerinnen und Bürgern positiv aufgenommen“ würden, unterstützt von der heimischen Wirtschaft und den Wijus („I love DOC“). Eine Minderheit der Bevölkerung, die sich wegen des DOC Sorgen mache, müsse ernstgenommen werden, meinte Kapitza. Hier komme es auf „viel Kommunikation“ an.

Für gut hält der Wiju-Vorstand seine Kontakte zur Remscheider Politik. Die seit 2012 regelmäßig geführten Fraktionsgespräche sollen auch 2015 fortgesetzt werden, wobei die Wirtschaftsförderung eines der Hauptthemen bleiben soll. In diesem Zusammenhang bedauerte das Vorstandstrio gestern den Weggang von Stadtplanerin Sigrid Burkhart. Mit dem neuen Leiter der Abteilung „Wirtschaftsförderung und Liegenschaften" der Stadt Remscheid, Ingo Lückgen, wurde für den 21. April eine Informationsveranstaltung im großen Sitzungssaal des Rathauses vereinbart, an der Vertreter der NRW-Bank teilnehmen werden, um verschiedene Fördermöglichkeiten für die Wirtschaft zu erläutern. Gero Hübenthal über den neuen Wirtschaftsförderer: „Wir hoffen auf Kontinuität in der Zukunft!“

Dass der Rat der Stadt in der neuen Amtsperiode auch einen „Wirtschaftsausschuss“ eingerichtet habe, genauer: Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr, sei ein langgehegter Wunsch der Wijus gewesen. Hier habe das geplante DOC „vielleicht den Druck auf die Politik erhöht“. Das gelte auch für das vorgesehene neue Innenstadtkonzept. „Es konnte uns nichts Besseres passieren, als dass die Diskussion – über die Alleestraße – auf eine höhere Ebene gehoben wurde!“ Begrüßt wird von den Wijus nicht nur die große Themenvielfalt im „Wirtschaftsausschuss“, sondern auch die Gründung der neuen Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft. „Wir werden deren Arbeit verfolgen und dazu auch den von den Wirtschaftsjunioren initiierten und auf Einladung der Oberbürgermeister stattfindenden 'Runden Tisch' der Wirtschaft nutzen.“

Im Arbeitskreis Schule/Wirtschaft bleibt das Bewerbungstraining für Schülerinnen und Schüler weiterhin ein Schwerpunkt. Mehrere weiterführende Schulen nutzen inzwischen das Angebot, Bewerbungsmappen durch den Arbeitskreis prüfen und bewerten zu lassen. Und manchmal hat ein Schüler / eine Schülerin sogar den Mut, von Klassenkameraden ein Bewerbungsgespräch durchzuspielen. (Das nächste Bewerbungstraining findet. mit ca. 50 Schülern am 30. Januar in der Sophie-Scholl-Gesamtschule statt.)

Bereits im achten Jahr wird das Projekt "Wortschatz" weitergeführt. Es dient der Förderung von Kindern (hauptsächlich mit Migrationshintergrund) der fünften und sechsten Klassen aller Schulformen, die sich mit der deutschen Sprache schwertun, für die aber im normalen Unterricht meist keine Zeit bleibt. Zweimal wöchentlich erhalten sie zusätzlichen Sprachunterricht von Lehramtsstudenten, die diese Förderstunden eng mit den Lehrern auf den regulären Unterrichtsstoff abstimmen.

Im 2014 gestarteten Projekt „Company lessons" der Wijus werden Vertreter der Wirtschaft zu Lehrern. In regulären Schulstunden vermitteln sie den Schülerinnen und Schülern praktisches Wirtschaftswissen sowie Einblicke in die Berufsbilder der jeweiligen Unternehmen. Das  im vergangenen Jahr gestartete Pilotprojekt war in der Albert-Schweitzer-Realschule so erfolgreich, dass es künftig regelmäßig an verschiedenen Schulen angeboten werden soll – auch um die Schüler/innen für Ausbildungsberufe in der heimischen Industrie zu begeistern.

Gegenwärtig zählen die Remscheider Wirtschaftsjunioren 36 Mitglieder (29 Männer und sieben Frauen), sechs Gäste, 28 Ehren- und 65 Fördermitglieder. Dem Beirat 2015 gehören an: Annika Beckmann, Philipp Becker (Schatzmeister), Dr. Peter Dültgen, Thorsten Kapitza, Alexa Schmitt-Ehlerding und Michael Seibach. Geschäftsführer ist Ralph Oermann (IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid). Die meisten Mitglieder kommen zwischen 25 und 35 Jahren zu den Wijus – und müssen sie laut Satzung aus Altersgründen schon mit 42 Jahren wieder verlassen. Doch viele bleiben der Organisation als Fördermitglieder treu.

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