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Lehrer ade!? Fröhlicher Empfang für "frische" Pensionäre im Rathaus

Empfang für pensionierte Lehrerinnen und Lehrer gestern im Rathaus. Foto: Lothar Kaiser.

Die Initiative zu der offiziellen Danksagung an 20 Grundschullehrerinnen und –lehrer kam von Personalrat. „Ich habe sie gerne aufgegriffen“, sagte Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, als der die „frischen“ Pensionäre gestern Vormittag im Rathaus begrüßte. Dank sagten der OB, Sozialdezernent Thomas Neuhaus, Schulrätin Brigitte Neuhaus und Erden Ankay-Nachtwein (im Namen des Personalrates) den Pädagoginnen und Pädagogen für „viele Jahre im Dienste der Bildung“. Gute Bildung, so Mast-Weisz, setze zum einen wohnungsnahe, gut ausgestattete Schulen voraus („Die Grundschule gehört dahin, wo die Kinder leben. Das Motto „Kurze Beine, kurze Wege“ bleibe trotz demografischer Probleme nach Möglichkeit erhalten.). Hier habe die Stadt Remscheid in den vergangenen Jahren deutliche Akzente gesetzt. Viel Geld sei auch in den Offenen Ganztag geflossen – mit Erfolg: Die Betreuungsquote liegen gegenwärtig bei 60 Prozent über dem Landesdurchschnitt. Und zum anderen engagierte Lehrer/innen und Erzieher/innen in Schulen und Tageseinrichtungen, die den Jungen und Mädchen früh soziale Kompetenz und Sprachkenntnisse vermitteln. Als Vater wisse er, wie wichtige gute Lehrer von Anfang an für Kinder seien, fuhr der OB fort.

Die gestern im kleinen Sitzungssaal des Rathauses versammelte Lehrerschaft – nunmehr im Ruhestand – hat in den vergangenen Jahren so manche Schulreform mitgemacht (und überstanden). An Herausforderungen hat es sicherlich nie gemangelt. Aktuell seien das Inklusion und Integration, so der Oberbürgermeister. „Auch Flüchtlingskinder haben ein Stück Normalität verdient! Und das schließt schulische Bildung ein!“, betonte er und wies darauf hin, dass sich bei gleichbleibender oder gar verschlechternder Weltlage die Zahl der Flüchtlinge in Remscheid in diesem Jahr auf 1.000 ansteigen könne (derzeit 600).

„Ich habe großen Respekt vor Ihrer Lebensleistung“, bekannte Thomas Neuhaus und wünschte den Pensionären „viel Spaß im verdienten Ruhestand. Wenn Sie aber dann nach einer gewissen Erholungszeit Lust verspüren, Ihre Erfahrungen noch einmal einzubringen in Inklusion und die Betreuung von Flüchtlingskindern, dann sind Sie herzlich dazu eingeladen!“ Dazu lud auch der OB herzlich ein.

Schulrätin Brigitte Dörpinghaus wandte sich insbesondere an die anwesenden Lehrerinnen und Lehrer, die an den Schulen schwierige Leitungsaufgaben übernommen hätten. Namentlich nannte sie Monika Hückesfeld und  Martin Halbach (GGS Clarenbach bzw. Goldenberg), Dolores Johann (GGS Walther Hartmann) sowie Thomas Fortmann und Barbara Weihs (GGS Hasten).

 Der Empfang bei Kaffee und belegten Brötchen begann um 10 Uhr. Für das nächste Jahr schloss Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz eine Neuauflage der Dankesfeier nicht aus. „Dann beginnen wir vielleicht ein wenig später“, meinte Erden Ankay-Nachtwein, auf ein paar Zwischenrufe reagierend. „Damit dann alle Pensionäre auch ausgeschlafen haben!“

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