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Mehr Arbeitslose im Bergischen Städtedreieck im Januar

Martin Klebe. Foto: Lothar Kaiser

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

„Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar hat niemanden überrascht“, so Martin Klebe, Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal, „Denn der Januar ist erfahrungsgemäß der Monat, in dem die Arbeitslosigkeit im Jahresverlauf am stärksten steigt. Das liegt normalerweise überwiegend an saisonalen Faktoren, da viele gekündigte oder befristete Arbeitsverhältnisse zum 31. Dezember enden und die betroffenen Menschen sich bei uns arbeitslos melden. In diesem Jahr allerdings kommt noch ein zweiter Grund für den Anstieg hinzu: Das Jobcenter Wuppertal hat zum Jahreswechsel den Einsatz arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen deutlich reduziert, so dass die diesbezügliche Entlastungswirkung gegenüber Dezember nachgelassen hat. Trotz des Anstiegs liegt die Arbeitslosenzahl im Bergischen Städtedreieck noch um knapp 4.000 Arbeitslose niedriger als vor einem Jahr“, erläutert

Im Bergischen Städtedreieck sind im Januar 30.518 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 1.822 mehr als im Dezember aber 3.929 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote für die drei Städte steigt von 9,0 Prozent im Dezember auf aktuell 9,6 Prozent (Januar 2014: 10,7 Prozent).

In Remscheid sind im Januar 4.925 Personen arbeitslos, 227 mehr als im Dezember und 555 weniger als im Januar vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote steigt von 8,0 Prozent im Dezember auf aktuell 8,4 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 9,4 Prozent. Die Unterbeschäftigung stieg im Januar um 114 auf insgesamt 6.296 Personen; die Unterbeschäftigungsquote stieg von 10,4 Prozent im Dezember auf aktuell 10,6 Prozent, im Januar 2014 betrug diese noch 11,3 Prozent.

Im Januar meldeten sich 908 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, das waren 77 mehr als im Dezember. Gleichzeitig beendeten 682 Personen ihre Arbeitslosigkeit, 168 weniger als im Dezember 2014. 419 Männer und Frauen aus Remscheid kamen im Januar zur Arbeitsagentur oder dem Jobcenter, weil sie ihre Stelle verloren hatten. 168 haben nach Arbeitslosigkeit im Januar wieder eine neue Stelle antreten können. Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Januar um 33 Stellen auf 517 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 25 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber aus Remscheid meldeten dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal und des Jobcenters Remscheid im Januar 216 neue Arbeitsstellen, 23 mehr als im Dezember aber 112 weniger als vor einem Jahr.

Aktuell suchen Remscheider Chefs unter anderem folgende Kräfte: Bürofachkräfte, Fachkräfte und Helfer in der Altenpflege, Verkäufer, Fachkräfte und Helfer in der Metallbearbeitung, Erzieher, Fachkräfte und Helfer in der Lagerwirtschaft,  Krankenpfleger, Servicekräfte in der Gastronomie, Friseure, Fachkräfte Maschinenbau, Bauelektriker, Objekt- und Personenschützer sowie Gebäudereiniger. 

 

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