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Auch wer im Waterbölles inseriert, unterstützt Parkour

Der Waterbölles ist kostenlos, und so soll es auch bleiben. Die einzigen, die zahlen, sind die Inserenten. Und die können dabei noch gewiss sein, dass ihr Geld über den Waterbölles der damit verbundenen Stiftung und hierüber schließlich gemeinnützigen Projekten in Remscheid in voller Höhe zugutekommt. Aktuelles Beispiel: Die Parkour-Anlage für sportliche Jugendliche. In der Nähe des Hauptbahnhofes Remscheid an der Zufahrt zum P&R Parkhaus soll sie entstehen. Gäbe es mehr Inserenten im Waterbölles, ließe sich die Anlage schneller realisieren. Denn weil die finanziellen Möglichkeiten der Stiftung begrenzt sind, fehlen bislang noch 13.000 Euro, um die Sportgeräte beim Hersteller bestellen zu können.

Drei Vereine in Remscheid haben bereits eigene Parkour-Gruppen, die nur darauf warten, ihren Sport im Freien ausüben zu können: RSV, LTG und GTV. In der Goldenberger Turnhalle soll die Sportart interessierten Sponsoren und Kommunalpolitikern am Montag, 9. März, um 19 Uhr vorgestellt werden. Und am Mittwoch, 11. März, wollen Mitglieder des Jugendrates zwischen 11 und 18 Uhr an einem Aktionsstand auf der Alleestraße aufbauen und dort für Spenden werben. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz unterstützt das Projekt ebenfalls. Vergangene Woche hat er in einem Brief an mehr als 40 potenzielle Sponsoren auf den „neuen und attraktiven Sport-Treffpunkt am Hauptbahnhof Remscheid“ aufmerksam gemacht. „Mit Ihrer Spende würden Sie einen wertvollen Beitrag zu einem attraktiven Freizeit- und Bewegungsangebot in Remscheid leisten und ein wichtiges Anliegen des Jugendrats unterstützen.“ Und auch die Jugendorganisationen der demokratischen Parteien in Remscheid - die Junge Union Remscheid, die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten der SPD, die Jungen Liberalen Remscheid und die Jungen Grünen Remscheid - haben sich für die Parkour-Anlage ausgesprochen: „Wir fänden es schön, wenn das Geld für die Parkour-Anlage möglichst schnell zusammenkommt.“

Die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses haben diese Botschaft gehört und verstanden. In ihrer Sitzung am vergangenen Mittwoch spendeten sie spontan 190 €, und Michael Ketterer (Kinder- und Jugendförderung) freute sich auch über zwei Zusagen von Ausschussmitgliedern, Spenden noch nachreichen zu wollen.

Mit Hilfe des Kaufland-Investors HBB, der Lothar und Ulrike-Kaiser-Stiftung, der Emil und Marianne Lux-Stiftung, der Stiftung der Stadtsparkasse Remscheid und der Volksbank (zusammen 97.000 Euro) ist die neue Parkour-Anlage in greifbare Nähe gerückt. An der letzten Hürde (13.000 Euro) sollte sie nicht scheitern? Wer spenden möchte, ist deshalb herzlich eingeladen. Hier die Kontodaten: Lothar-und-Ulrike-Kaiser-Stiftung, Volksbank Remscheid, IBAN: DE77340600940006028443. Und wie gesagt: Auch wer im Waterbölles inseriert, unterstützt Parkour.

 

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Carina Heinzel (dbb jugend remscheid) am :

„Kleinvieh macht auch Mist!“ - nach diesem Motto hat heute die dbb jugend remscheid (Jugend des Deutschen Beamtenbundes) angefangen, Spenden bei ihren Mitgliedern und den Mitarbeitern/innen der Stadtverwaltung Remscheid für die Parkour-Anlage zu sammeln. Bereits nach zwei Stunden sind über 200 Euro Spenden für das vielversprechende Projekt des Jugendrates zusammen gekommen. In viele Büros des Remscheider Rathauses sind zudem mit den Spenden symbolische Parkour-Bausteine eingezogen und in den nächsten Tagen werden diese sicherlich auch in den Büros des Ämterhauses sowie des Jobcenters immer mehr zu finden sein. Die dbb jugend remscheid ruft alle Remscheider/innen auf, den Bau der Parkour-Anlage mit einer kleinen oder großen Spende zu unterstützen, damit unsere Stadt für die Jugend interessanter wird! Interessenten/innen an einem bunten Parkour-Baustein können sich gerne unter info@dbbjremscheid.de melden.

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