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Revitalisierung der Innenstadt wird noch konkreter

Stadt hofft für Revitalisierung der City auf Millionen“, überschrieb der Waterbölles am19. Mai  Foto, Bericht und Video über den Besuch von Regierungspräsidentin Anne Lütkes in Remscheid. Von der Landesregierung erhoffen sich Rat und Verwaltung aus Städtebauförderungsmitteln in den nächsten Jahren einen Zuschuss von zehn Millionen Euro für eine Revitalisierung der Remscheider Innenstadt (siehe auch "Innenstadtplanung").  versprechen und einen Landeszuschuss in Höhe von rund zehn Millionen Euro. Am 24. Juni vergangenen Jahres hatte die Stadtverwaltung der Bürgerschaft das Rohkonzept dafür vorgelegt. Im Laufe des Jahres wird die Bezirksregierung über den Förderantrag der Stadt entscheiden. Ihrer Anregung, das Gebiet "Innenstadt"  – zwischen Hauptbahnhof und Rathaus, nördlich Blumenstraße / Brüderstraße, südlich Wansbeckstraße / Elberfelder Straße – förmlich als Stadtumbaugebiet (gemäß § 171 b Abs. 1 BauGB) festzulegen, folgte die Verwaltung gestern und legte der Bezirksvertretung Alt-Remscheid einen entsprechenden Antrag vor, über den der Rat der Stadt am 18. Juni endgültig zu entscheiden haben wird. Hierdurch soll noch rechtzeitig vor Auflegung des Städtebauförderprogramms (STEP 2015) im Juni die Grundlage für die Entscheidung zur Aufnahme in eines der darin enthaltenen Förderprogramme geschaffen werden.

Mit der neuen Vorlage soll zugleich das bisherige Konzept in einigen Punkten modifiziert werden: Neugestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes, Anbindung Nordstegdes Nordstegs,  Haus- und Hofflächenprogramm, Stadtteilmanagement und Öffentlicheitsarbeit.

Foto: Stadt Remscheid.Foto: Stadt Remscheid.Neugestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes: Die künftige Gestaltung und die detaillierte Nutzungsstruktur des Friedrich-Ebert-Platzes soll im Rahmen eines vorgeschalteten Wettbewerbs mit entsprechender Öffentlichkeitbeteiligung herausgearbeitet werden. Projektlaufzeit 2016 bis 2019; vorgeschalteter Wettbewerb 2015 bis 2016. Kosten für die Durchführung des Wettbewerbes (inkl. Preisgelder u. Wettbewerbsmanagement): 100.000 €. Kosten für die Anlage des neuen Busbahnhofes: 2.434.000 €. Kosten für die Anlage der neuen Grünfläche: 1.319.000 €.

Foto: Stadt Remscheid.Anbindung Nordsteg: Projektziele sind eine bessere Orientierung für Besucher, eine bessere fußläufige Anbindung an den Hauptbahnhof, eine Aufwertung öffentlicher Plätze und Wegeverbindungen, der Abbau von Barrieren im öffentlichen Raum, eine Aufwertung und Akzentuierung der Zugänge zur Innenstadt. Projektbeschreibung Mit dem Bau des Nordsteges wurde ein wichtiges Element für die Verknüpfung zwischen Bahnhof und Innenstadt geschaffen. Allerdings besteht im Bereich zwischen Nordsteg und der Alten Bismarckstraße noch ein Bruch in der Fußwegeverknüpfung zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt. Ziel ist es, mit kleineren gestalterischen Eingriffen die Verbindung zu stärken.
Gestalterisch ist aktuell deutlich zu erkennen, dass der Nordsteg und der in der Verlängerung entstandene Fußweg die letzten realisierten baulichen Maßnahmen an dieser Stelle waren, die sich stark an den schon vorhandenen Rahmenbedingungen, insbesondere an der Ausfahrt aus der Tiefgarage der ADAC-Gebäudes, orientieren mussten. Deutlich wird dies an der Betonmauer und den rot-weißen Pollern zur Ausfahrt des ADAC-Gebäudes, und den fünf verschieden gepflasterten Flächen, die in der Summe den Weg zwischen Nordsteg und Bismarckstraße bilden. Um dem Fußgänger in diesem Bereich mehr Führung zu geben und die Wegeachse hervorzuheben (aktuell queren viele Fußgänger den kleinen Parkplatz), soll neben einer einheitlichen Pflasterung und einer Reihe von beleuchteten Pollern auch ein weiteres Baumtor neben der Verkehrsinsel realisiert werden. Ergänzend dazu soll die Feuerwehrzufahrt neben dem Nordsteg zum Gebäude Freiheitstraße 4 endsprechend einer überfahrbaren Grünfläche begrünt werden. Baukosten insgesamt: 161.000 €, davon für die Grüngestaltung 25.000 €, die Neugestaltung Pflasterflächen / Anbindung Nordsteg 36.000 €, die Begrünung der Feuerwehrzufahrt 8.000 €, der beleuchteten Poller 45.000 €, der Aufwertung der Straßenquerung 20.000 € sowie für die Planung 27.000 €.

Foto: Stadt Remscheid.Foto: Stadt Remscheid.Haus- und Hofflächenprogramm: Projektziele sind die Verbesserung des Wohnumfelds, die Schaffung privater Freiräume (Hofentsiegelung), die gestalterische und energetische Sanierung von Wohnungsbeständen, die Sensibilisierung der Eigentümer für die Bedeutung des Stadtbildpflege und der Gestaltung privater Immobilien, die Unterstützung beim Abbau von Sanierungsstau, die Aktivierung der Investitionsbereitschaft der Einzeleigentümer. Projektbeschreibung Mit der Auflage des Haus- und Hofflächenprogramms „Innenstadt“ sollen Anreize für Investitionen und Selbsthilfevorhaben zur Entsiegelung, Begrünung, Herrichtung und Gestaltung von privaten Hof- und Gartenflächen sowie von Fassaden und Dächern gegeben werden. Durch die als Zuschuss gewährten Fördermittel können private Investitionen in mindestens gleicher Höhe angestoßen werden. Projektlaufzeit 2016 bis 2018. Projektträger Private Eigentümer/innen unter Berücksichtigung der Richtlinien der Stadt Remscheid über die Gewährung von Zuwendungen zu diesem Programm. Kosten: 600.000 €. Bei Übernahme des kommunalen Eigenanteils durch die Antragsteller.

Stadtteilmanagement: Projektziele sind Ausbau und Schaffung ergänzender Serviceleistungen (Nachbarschaftsagentur, Einkaufshilfen, Betreuungsangebote), Unterstützung von Netzwerken (auch zu den Themen Inklusion und Migration). Zur Umsetzung des Integrierten Handlungskonzepts sind als Schwerpunkte eines Stadtteil-/Quartiersmanagements:  Beratung und Information, ggf. mit regelmäßigen Sprechzeiten, Einbindung von Schlüsselpersonen (aktive Bürger/innen, private Initiativen, hauptamtliche Akteure, Institutionen), Durchführung zielgruppenspezifischer Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit im Plangebiet. Projektlaufzeit: 2015 bis 2019 (mit der Option auf anschließende Verlängerung). Projektträger: Stadt, private Träger, Eigentümer, Sozialverbände, ISG …

Öffentlichkeitsarbeit: Projektziele sind: Entwicklung von präventiven Maßnahmen zur Stärkung des Quartiers und Förderung von Eigeninitiative, Unterstützung von Netzwerken (auch zu den Themen Inklusion und Migration). Projektbeschreibung: Bei der Umsetzung der Innenstadtplanung ist es erforderlich, dass Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen und sonstige Institutionen in den einzelnen Planungs- und Umsetzungsschritten einbezogen werden. Dabei ist ein umfangreiches Beteiligungsverfahren erforderlich, damit alle Bevölkerungsschichten sich „mitgenommen“ fühlen.
Das Beteiligungskonzept (ca. 20.000 €) kann folgende Beteiligungsschritte beinhalten: Moderierter Online-Dialog (ca. 50.000 €) als Ergänzung zu ca. zwei Ideenworkshops (je ca. 7.500 €),ca. acht themenbezogene Veranstaltungen mit externen Referenten in leerstehenden Immobilien (je ca. 2.000 €), Stadtspaziergänge, Stammtische, Informationsmaterial und Druckkosten. Projektlaufzeit 2015 bis 2019. Projektträger: Stadt. Projektbeteiligte Stadt, Private Träger, Eigentümer, ISG … Kosten: 125.000 €.

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Kommentare

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Chronist am :

Zum Projekt „Revitalisierung der Innenstadt“ seien bis zur Ratssitzung im Juni aus Politik und Bürgerschaft noch weitere Einzelvorschläge möglich. Darauf wies in der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid Bezirksbürgermeister Otto Mähler hin.

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