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Wirtschaftsförderung sieht drei große Herausforderungen

Die Wirtschaftsförderung gehört zu den Schlüsselprojekten der Stadt Remscheid mit Ziel, den Bildungsstandort Remscheid (Fachkräfte) zu fördern, sich um Neuansiedlungen zu bemühen und Bestandspflege zu betreiben. Damit beschäftigt sich in seiner heutigen Sitzung der Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr. Die Bestandpflege sei die Hauptaufgabe der Wirtschaftsförderung, heißt es in der Vorlage, die die Verwaltung zur Sitzung erarbeitet hat. Entsprechend nehme die Bestandspflege den Großteil der verfügbaren personellen Kapazitäten in Anspruch nimmt. Durch intensive Unternehmensbesuche und -kontakte solle die Wirtschaftsförderung und deren Dienstleistungen nachhaltig bekannt gemacht und den Unternehmen die Möglichkeit gegeben werden, die zuständigen Ansprechpartner kennenzulernen. Auf diese Weise will die Stadt die Unternehmen in die Lage versetzen, „Herausforderungen an die Wirtschaftsförderung heranzutragen, um im direkten Kontakt Lösungen zu suchen, zu erörtern und umzusetzen.

Stichwort „Bildungsstandort Remscheid / Fachkräfte“: Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels werde sich die Quantität verfügbarer Arbeitskräfte zwangsläufig verringern, stellt die Verwaltung in ihrer Vorlage fest. Das werde zunehmend zu einem Wettbewerb der Unternehmen um qualifizierte Arbeitskräfte führen. Um den heimischen Unternehmen Unterstützung zu bitten, strebe die Wirtschaftsförderung die Stärkung und den Ausbau der Bildungsinfrastruktur in Remscheid an.

Des Weiteren stehen Ergänzung und Auffrischung der Unternehmenslandschaft durch Neuansiedlungen im Fokus. Dies setze die Verfügbarkeit von Gewerbeflächen / -immobilien voraus. Das Problem: „Derzeit lassen die gewerblichen Flächenangebote seitens der Stadt Remscheid und von privaten Anbietern nur beschränkt Neuansiedlungen zu.“ Besonders für die Verlagerungs- und Expansionsbedarfe der ansässigen Unternehmen, aber auch für die Ansiedlung neuer Unternehmen seien marktgängige Gewerbeflächen in nennenswerter Größenordnung vonnöten. Folgende Entwicklungsflächen sind derzeit in der Betrachtung:

  • Borner Straße, Erdbeerfelder (Ausweisung GIB im Regionalplan; Anmeldung zur Förderung im RSP Regionalen Strukturprogramm)
  • Überfeld, Fläche nördlich des Geländes Rickmers / Edscha (Ausweisung GIB im Regionalplan)
  • Lenneper Straße / Neuenkamper Straße (Ausweisung GIB im Regionalplan; Anmeldung zur Förderung im RSP Regionalen Strukturprogramm)

Der II. Bauabschnitt zur Erschließung des Gewerbegebietes am Bahnhof Lennep  begann im Juli 2014. Im Jahr 2014 wurden insgesamt ca. 18.600 qm Gewerbefläche an vier Unternehmen aus Remscheid verkauft. Zudem hat die BahnflächenEntwicklungsGesellschaft NRW mbH (BEG NRW) das Bahnhofsgebäude an die Firma FPZ Rückenzentrum Remscheid (Ingo Brögelmann) verkauft. Im Gewerbegebiet Überfeld hat eine ansässige Firma eine leerstehende benachbarte private Immobilie gekauft und dadurch ihren Unternehmensstandort in Remscheid gesichert. Nachdem der Bökerbau 2013 an eine Remscheider Firma verkauft wurde, folgten in 2014 umfangreiche Abstimmungsgespräche zwischen dem Investor und der Stadt Remscheid hinsichtlich der Nachfolgenutzung. Die Firma Dirostahl erweiterte ihren BetriebssStandort in Lüttringhausen 2014 um eine neue Dreherei. Eine Firma aus Bochum (12 Mitarbeiter) erwarb zwecks Ansiedlung auf Vermittlung der Wirtschaftsförderung ein privates Gewerbegrundstück in Lennep und hat inzwischen eine Bauvoranfrage gestellt.

Für den Leerstand Alleestraße 87 (ehem. Reno) hat der Eigentümer ab Mitte 2015 einen neuen Mieter gefunden. Pläne von Interessenten, das ehemalige Metropol-Kino im Erdgeschoss als Spielhalle zu nutzen, stünde dere geltende Bebauungsplan entgegen, berichtet die Verwaltung weiter.

Im Ratskeller werde der neue Mieter nach Abschluss der Umbauarbeiten chinesische/mongolische sowie internationale Küche anbieten. Zwei Einzelhändler im Ortsteil Güldenwerth und Reinshagen, die ergänzend auch eine Filiale mit Postdiensten betrieben hatten, mussten den Verkauf aus Rentabilitätsgründen einstellen. Nachfolger konnte nicht gefunden werden.

Ein Investor hat den Plan, einen maßstabsgerechten Nachbau der Kursbuchstrecke 411 im Modell abzubilden. Eine Fabrikanlage in Bergisch Born ist zwischenzeitlich gefunden, ein Architekt ist mit der Planung zum Umbau des Gebäudes beauftragt.

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