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Weniger Ausbildungsstellen als im vergangenen Jahr

Martin Klebe. Foto: Lothar KaiserPressemitteilung der Agentur für Arbeit

„In diesem Jahr entwickelt sich der Arbeitsmarkt bisher sehr positiv. Auch die Nachfrage nach Arbeitskräften bewegt sich auf hohem Niveau und ist im zweiten Monat in Folge gestiegen. Seit Januar sind von Monat zu Monat weniger Menschen im Bergischen Städtedreieck arbeitslos gemeldet, so dass im Mai die 30.000-Marke wieder unterschritten wird. Ich freue mich, dass die Jugendarbeitslosigkeit am stärksten gesunken ist. Viele junge Fachkräfte, die nach bestanderer Prüfung zunächst nicht übernommen werden konnten haben nun wieder Arbeit gefunden. Es gilt mehr denn je, dass eine Ausbildung der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit ist“, erklärt Martin Klebe (Foto), Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal die aktuelle Situation. „Auf der anderen Seite blicke ich immer noch sorgenvoll auf den Ausbildungsmarkt, denn das Angebot an Ausbildungsstellen ist viel geringer als im letzten Jahr. Der negative Abstand zum letzten Jahr hat sich hier sogar noch einmal vergrößert“, so Martin Klebe.

Im Bergischen Städtedreieck waren im Mai 29.978 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 201 weniger als im April und 2.823 oder 8,6 Prozent weniger als vor einem Jahr. In Remscheid waren es davon 4.987 Menschen, sieben mehr als im April, aber 191 (-3,7 Prozent) weniger als im Mai vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote bleibt in Remscheid wie im April bei aktuell 8,5 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 8,9 Prozent. Im Mai meldeten sich 811 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, das waren 76 weniger als im April. Gleichzeitig beendeten 805 Personen ihre Arbeitslosigkeit, 97 weniger als im April.

Seit Jahresbeginn gab es 4.461 Zugänge von Arbeitslosen, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 136 Meldungen. Dem gegenüber stehen 4.173 Abmeldungen von Arbeitslosen, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind das 251 Abmeldungen weniger. Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Mai um 32 Stellen auf 489 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 50 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber aus Remscheid meldeten dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal und des Jobcenters Remscheid im Mai 240 neue Arbeitsstellen, 38 mehr als im April, aber zwei weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn gingen 1.075 Arbeitsstellen ein und damit 507 weniger als von Januar bis Mai 2014.

Aktuell suchen Remscheider Chefs unter anderem folgende Kräfte: Fachkräfte und Helfer in der Altenpflege, Bauelektriker, Fachkräfte und Helfer in der Metallbearbeitung, Fachkräfte im Maschinenbau, Fachkräfte in der elektrischen Betriebstechnik, Buchhalter, Maler und Lackierer, Fachkräfte für Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik, Servicekräfte in der Gastronomie, Fachkräfte und Helfer in der Lagerwirtschaft, Berufskraftfahrer und Bürofachkräfte. 

Im aktuellen Ausbildungsjahr meldeten Wirtschaft und Verwaltung der Agentur für Arbeit bisher 506 Ausbildungsstellen für Remscheid. Dies sind 34 Stellen oder 6,3 Prozent  weniger als Jahr zuvor. Von allen gemeldeten Stellen sind aktuell noch 229 Ausbildungsstellen frei und damit zwei Stellen oder 0,9 Prozent mehr als 2014. Die meisten offenen Stellen gibt es aktuell beispielsweise als Stanz- und Umformtechniker, Kaufmann im Einzelhandel, Verkäufer, Fachlagerist, Gebäudereiniger, Koch, Maler und Lackierer, Zerspanungsmechaniker, Bankkaufmann und Anlagenmechaniker Sanitär-, Heizung- Klimatechnik.

In den vergangenen acht Monaten meldeten sich bisher 692 Bewerberinnen und Bewerber bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle bei der Berufsberatung in Remscheid. Das sind 116 Jugendliche oder 14,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. Damit sinkt die Bewerberzahl anteilig in Remscheid am stärkten unter den drei Städten. Von allen gemeldeten Bewerbern suchen aktuell noch 307 Jugendliche aus Remscheid eine Ausbildungsstelle, das sind 74 weniger (-19,4 Prozent) als im letzten Jahr. In Remscheid ist die Relation der Stellen zu Bewerbern im Bergischen Städtedreieck am günstigsten. Hier kommen auf 100 Bewerber rechnerisch rund 73 Ausbildungsstellen. (Claudia John)

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