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Struck: Mehr als"verkehrsberuhigt" ist nicht drin

Die Eingabe von Anwohnern der Straße Struck, die im Februar im Rathaus einging, steht am 17. Juni auf der Tagesordnung der Bezirksvertretung (BV) Süd – zusammen mit der Antwort der Verwaltung. Die Anwohner hatten gefordert, den Verkehr auf ihrer Straße noch stärker als bisher zu beruhigen: „Uns ist es bewusst, dass laut Beschilderung die zulässige Geschwindigkeit auf das Mindeste herabgesetzt worden ist, nur halten sich leider zu wenige dran - und müssen nicht mit Konsequenzen rechnen. Viele Autofahrer die von außerhalb kommen, merken gar nicht, dass unsere Straße eine Spielstraße ist, und viele Anwohner, die hinter der Schule wohnen interessiert es nicht, das liegt leider auch an der schlecht angebrachten Beschilderung „Verkehrsberuhigter Bereich“, die von Autofahrern oft nicht gesehen wird. Schul- und Kindergartenkinder, gehen diesen Weg jeden Tag zweimal, und müssen wegen rücksichtsloser Muttis, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule oder zum Kindergarten bringen sehr aufpassen, dass sie nicht überfahren werden.“ Dass Senioren und auf der Straße spielende Kinder nicht überfahren worden seien, sei „pures Glück“. Seit 2011 auch die nördliche Straßenseite bebaut worden sei, sei die Straße wegen ihrer Einfahrten auf beiden Seiten noch unübersichtlicher geworden.

Die Anwohner fordern nun in ihrer Petition an verschiedenen Stellen zusätzliche Fahrbahnschwellen und eine bessere Ausschilderung des verkehrsberuhigten Bereichs sowie Geschwindigkeitskontrollen vor 8 Uhr morgens.

Am 24. Februar wurden die Forderungen in einer Verkehrsbesprechung von Verwaltung und Polizei besprochen. Vorab fand eine Ortsbesichtigung statt. Dabei wurde festgestellt, wie die Verwaltung der BV nun schriftlich mitteilt: „Die Beschilderung ist beidseitig angebracht und somit sehr gut zu sehen. Darüber hinaus ist bei der Einfahrt in die Straße Struck ein Gehweg mit einem abgesenkten Bord zu überfahren. Dies trägt zusätzlich zur Verkehrsberuhigung bei. Der weitere Verlauf der Straße Struck ist eng und unübersichtlich. Höhere Geschwindigkeiten sind in diesem Bereich nicht zu erwarten. Diesen Eindruck bestätigen auch die Unfallauswertungen der Polizei und die Protokolle des mobilen Geschwindigkeitsstandortes in der Straße Struck.“

Von der Einrichtung von Straßenwellen rät die Verwaltung ab, da die Erfahrung an anderen Stellen gezeigt habe, dass Straßenschwellen mehr Probleme nach sich ziehen als sie lösen. Insbesondere beschwerten sich Anwohner über den Lärm, der durch das Abbremsen und Anfahren entstünde. „Im Ergebnis sind in dem Bereich Struck weder straßenverkehrsrechtliche noch bauliche Änderungen geplant. Die Verkehrsüberwachung wurde gebeten, auch zukünftig regelmäßig Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen, insbesondere zu den Hol- und Bringzeiten von Schule und Kindergarten.“

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Chronist am :

„Zu schnelles Fahren am Struck war in der Bezirksvertretung Süd und in der Verkehrsbesprechung bei der DStadt schon oft ein Thema“, kommentierte in der gestrigen BV-Sitzung Bezirksbürgermeister Stefan Grote die Ankündigung verstärkter Geschwindigkeitskontrollen. Besonders eilig hätten es erfahrungsgemäß Eltern mit ihren „Schüler-Taxis“, so Rita Jungesblut-Wagner (SPD)

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