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FWI fordert deutsche Übersetzung von EU-Dokumenten

Pressemitteilung des Fachverbandes Werkzeugindustrie e. V.

120 Seiten hat die Studie, die im Auftrag der EU die Auswirkungen einer verpflichtenden Kennzeichnung aller Produkte mit dem Ursprungsland untersucht - und es gibt sie, wie viele andere solcher Dokumente, nur auf Englisch. Dabei haben in der EU die meisten Bürger Deutsch als Muttersprache. Auch die meisten kleinen und mittelständischen Unternehmen, die von immer mehr Regelungen aus Brüssel betroffen sind, sitzen in Deutschland. "Selbstverständlich können wir englische Texte lesen. Bei der Vielzahl der Themen, zu denen wir die Interessen unserer Mitgliedsfirmen vertreten, bedeutet das aber schon einen hohen Aufwand und die Gefahr, ein entscheidendes Detail möglicherweise zu übersehen oder nicht richtig zu interpretieren, steigt", kritisiert FWI-Geschäftsführer Rainer Langelüddecke. Der FWI fordert daher, dass alle Dokumente im Vorfeld von EU-Gesetzen auch auf Deutsch zur Verfügung gestellt werden müssen. "Hier darf nicht an der falschen Stelle gespart werden", so Langelüddecke, der darauf verweist, dass im EU-Parlament nach wie vor jeder Debattenbeitrag in sämtliche Sprachen der EU übersetzt wird."

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Kommentare

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Chronist am :

Auf ein breites öffentliches Echo ist die Initiative des Fachverbands Werkzeugindustrie (FWI) gestoßen, die Verwendung der deutschen Sprache durch die EU und ihre Institutionen zu stärken. Zahlreiche Abgeordnete des Europäischen Parlaments, aber auch des Bundestags und des Landtags NRW unterstützen die FWI-Initiative, darunter der Präsident des EU-Parlaments Martin Schulz (SPD).Die EU-Abgeordneten Dr. Dietmar Köster (SPD), Petra Kammerevert (SPD), Herbert Reul (CDU) und Sabine Verheyen (CDU) haben dazu Anfragen an die EU-Kommission gestellt.

Wolfgang Rau am :

Die Problematik ist leider durchgängig, auch der Arbeits- und Gesundheitsschutz leidet darunter. Die Europäische Agentur (OSHA-EU) für diesen Bereich in Bilbao publiziert munter interessante Informationen und Arbeitshilfen, aber das Wenigste kommt in Deutsch. Auch erschließen sich Fördermittel nicht, wenn zur Beantragung ein Blätterwust in allen möglichen Sprachen, nur nicht in Deutsch durchgearbeitet werden muss. Und dass alles vor dem Hintergrund der vielen Muttersprachler in Deutsch und dem EU-Hauptzahler Deutschland.

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