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Im Mai stellenweise nur halb so viel Regen

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Wie schon der April so hatte auch der Mai überwiegend schöne Tage und wenig Regen zu bieten. Wie die Auswertung des Wupperverbandes zeigt, lagen die Regenmengen an den Messstellen im Wuppergebiet zwischen 31 und 60 Litern und somit unter dem jeweiligen Mai-Durchschnitt. Trocken blieb es an 13 bis 16 Tagen. Und auch an den Regentagen im Mai kamen keine großen Mengen zusammen. Während aus Sicht des Wupperverbandes mehr Regen als „Wareneingang“ für Gewässer und Talsperren willkommen wäre, dürfte der trockene „Wonnemonat“ Mai alle gefreut haben, die ihre Freizeit und die Feiertage im Freien genießen konnten.

An der Messstelle im Klärwerk Leverkusen lag die Regenmenge mit 31 Litern bei 50 Prozent des Mai-Durchschnitts. Auch in Lindscheid an der Großen Dhünn-Talsperre wurden mit 42 Litern pro Quadratmeter rund 50 Prozent des Mai-Durchschnitts erreicht. An der Messstelle im Klärwerk Burg in Solingen-Unterburg fielen 44 Liter Regen. Das entspricht ebenfalls 50 Prozent der durchschnittlichen Mai-Regenmenge. Mit 56 Litern pro Quadratmeter brachte es die Messstelle im Klärwerk Buchenhofen in Wuppertal auf 70 Prozent der durchschnittlichen Mai-Regenmenge. An der Bever-Talsperre kamen mit 60 Litern Regen etwa 73 Prozent des Mai-Durchschnitts zusammen.

Die Bilanz des Deutschen Wetterdienstes(DWD) für den Mai zeigt, dass die Regenmengen in Deutschland sehr unterschiedlich ausfielen: „Im Süden und besonders im Alpenvorland brachte der Monat mehrmals Dauerregen mit Gesamtmengen bis über 300 l/m². Zu Beginn der letzten Dekade führten zahlreiche Flüsse in Ober- und Niederbayern Hochwasser. Ein breiter Streifen in der Mitte Deutschlands erhielt dagegen deutlich zu wenig Regen und einige Orte kamen im ganzen Monat nur auf gut 5 l/m². (…)“, berichtete der DWD.

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