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Fundmeldesystem für bergische Tier- und Pflanzenwelt

Pressemitteilung der  Biologischen Station Mittlere Wupper

Manch ein Naturfreund hat es vielleicht auch schon erlebt: Bei einer Wanderung durch die Wiesen und Wälder des Bergischen Städtedreiecks beobachtet er einen kreisenden Rotmilan oder findet am Wiesenrand einen Hirschkäfer - selten gewordene Arten. Da ist die Freude dann groß, sie entdeckt zu haben. Doch wie und wem kann man diesen Fund mitteilen, um das Vorkommen der Art in unserer Region zu dokumentieren oder den Fundort vor Zerstörung zu schützen?

Immer häufiger erreichten die Biologische Station Mittlere Wupper in den vergangenen Jahren Fundmeldungen interessierter Bürgerinnen und Bürger aus Remscheid, Solingen und Wuppertal. Durch diese Fundmeldungen und Kartierungen des ehrenamtlichen Naturschutzes konnten zahlreiche seltene und gefährdete Arten nachgewiesen werden, darunter manch ein Erst- und Wiederfund für unsere Region. Viele Ergebnisse sind bereits in den Projekt- und Jahresberichten des Biologischen Station Mittlere Wupper oder des Naturwissenschaftlichen Vereins Wuppertal vorgestellt worden. Zum Teil fließen sie in lokale und überregionale Kartierungsprojekte mit ein. Auch für die Fortschreibung der landesweiten und regionalisierten Roten Listen ist das Wissen über unsere lokalen Artvorkommen von großer Bedeutung.

Mit der Einrichtung eines Online-Fundmeldesystems wird die Datenübermittlung nun erheblich vereinfacht. Mit einem Klick in die Karte wird der Fundpunkt festgelegt, so dass eine verbale Lagebeschreibung am Telefon nicht mehr erforderlich ist. Die dort eingegebenen Daten erreichen dann die Biologische Station und werden dort zunächst durch einen Biologen auf Plausibilität geprüft. Anschließend wird die Fundanagabe freigeschaltet und kann dann über die Website der Biologischen Station eingesehen werden. Seltene Fundorte beispielsweise von Horst- und Höhlenbäumen, bei denen die Gefahr der Zerstörung gegeben ist, werden nach Prüfung in die interne Datenbank aufgenommen, jedoch nicht im Internet sichtbar sein. Die Eingabemaske ermöglicht auch die Meldung von Beobachtungen, die bereits einige Jahre zurück liegen. Das „Fundmeldesystem Flora und Fauna“ ist über www.bsmw.de abrufbar.

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