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Bei Konfliktpotenzial kommt der Streetworker zur Schule

„Als Spielflächen ausgewiesene Schulhöfe harmonieren nicht mit dem Schulbetrieb von Ganztagsschulen“, hieß es Ende Mai im Sozialausschuss. Gleichwohl war schon damals klar: Schulhöfe sind als Spielflächen unverzichtbar. In dem Interessenkonflikt zwischen Spiel- und Schulbetrieb glauben Stadtdirektor Jürgen Müller und das ihm unterstehende Gevbäudemanagement jetzt eine Kompromisslösung gefunden zu haben. Sie findet sich in einer Mitteilungsvorlage, die den Mitgliedern des städtischen Schulausschusses zu ihrer heutigen Sitzung vorliegt. Darin heißt es:

Der Spielbetrieb auf den Schulhöfen von Grundschulen mit OGGS - Betreuung führt während der jeweiligen Betreuungszeiten zeitweise zu Konfliktsituationen zwischen den externen Nutzergruppen auf der einen Seite und den schulangehörigen Kindern auf der anderen Seite. Zur Vermeidung derartiger Konflikte und um sämtlichen Nutzergruppen und Interessenlagen gerecht zu werden, hat die Verwaltung das nachfolgende Handlungskonzept erarbeitet:

  • Mit Beschluss vom 20.02.2006 hat der Rat der Stadt Remscheid die Schulhöfe als sogenannte B-Spielfläche im Spielflächenbedarfsplan ausgewiesen. Für die Schulhöfe der Grundschulen gilt damit eine Altersbeschränkung für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren. Die Beschilderung der Schulhöfe wird, wo dies noch nicht geschehen ist, entsprechend ergänzt.
  • Während der OGGS-Betreuungszeiten übt der jeweilige Trägerverein das Hausrecht aus und ist danach auch berechtigt, im Hinblick auf die o.g. Altersbeschränkung unbefugten Personen die Nutzung des Schulhofes zu versagen. Der Fachbereich 40 wird die Trägervereine über diese Funktion informieren und in der praktischen Umsetzung schulen.
  • Der bereits mit Schulhofkontrollen beauftragte Verein BAF e.V. wird künftig, soweit dies möglich ist, auch ohne konkreten Anlass verstärkt präventive Kontrollfahrten durchführen.
  • Der Streetworker der Stadt Remscheid wird verstärkt als Ansprechpartner an Schulen vor Ort sein, wenn ein erhöhtes Konfliktpotenzial akut vorhanden ist."

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Waterbölles am : Bei Randale auf dem Schulhof hilft die 110 der Polizei

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Im Waterbölles kann man auch recherchieren (Suchfeld oben links). Und das habe ich heute mal getan. Suchwort war „Schulhöfe“. Ergebnis: BV Lennep für Videoüberwachung gegen Einbrecher, Siebzig leere Bierflaschen auf dem GBS-Schulhof, RTV und Gertrud-Bäume

Kommentare

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Chronist am :

Der Schulausschuss hat die Verwaltungsvorlage heute noch nicht "abgesegnet", sondern die Verwaltung gebeten, bei den Schulen nachzufragen, ob die vorgeschlagene Regelung dort für sinnvoll gehalten wird. Beispielsweise gehe der Einsatz des Streetworkers am Kernproblem vorbei, meinte die "grüne" Jutta Velte. In den Innenstadtbereichen, wo es insbesondere am Spielflächen mangele, seien es Mütter mit ihren kleinen Kindern, die nachmittags die Schulhöfe aufsuchten. Der Streetworker kümmert sich eher um ältere Kinder bzw. Jugendliche.

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