Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Mit Flüchtlingen für den Frieden beten

Pressemitteilung der Ökumenische Initiative Lüttringhausen e.V.

Sie ist mit dem Boot über das Mittelmeer gekommen. Hochschwanger. Es gab für sie keinen anderen Weg, dem ausweglosen Krieg in Syrien zu entgehen. Die Gefahren des Weges hat sie zum Glück überstanden. Inzwischen ist ihr Kind geboren und die Frau lebt mit ihm in Remscheid. Das Baby aus Syrien, in Deutschland geboren, war eines der 7 kleinen Kinder, die den ersten Erkundungsgang mit der Frauengruppe El Ele durch Lüttringhausen mitgegangen sind und die sich dann im F(l)air-Weltladen eingefunden hatten. Kinder aus Ghana, Nigeria, Serbien und eben Syrien. Ihre Entdeckung auf dem Spaziergang: es gibt Kirchen - nicht nur Einkaufsmärkte, die sind längst bekannt. Kirchen sind für die Flüchtlinge wie Zeichen der Hoffnung. Gerade weil die Zerstörung der Lebensgrundlagen und der Ermordung von Menschen weltweit weitergehen, sind Orte nötig, um sich zu sammeln. Man braucht einen klaren Kopf, um das eigene Leben zu ordnen. Man braucht manchmal Abstand von den eigenen vier Wänden und andere, die mit beten.

Das nächste der monatlichen ökumenischen Friedensgebete findet am Donnerstag, dem 25. Juni 2015, um 18:30 Uhr in der katholischen Kirche Heilig Kreuz, Richard-Pick-Str. 7, in Lüttringhausen statt. Dazu laden der Evangelische Kirchenkreis Lennep, das katholische Stadtdekanat Remscheid, die Friedenskirche Remscheid (evangelisch-freikirchliche Gemeinde) und die Ökumenische Initiative Lüttringhausen herzlich ein. "Mit Flüchtlingen für den Frieden beten" ist das Motto. Aus Ländern, in denen das Christentum fast von Anfang an verbreitet ist, aus Armenien und Syrien, wollen Christen mit anderen Remscheider Glaubensgeschwistern in die Bitte um Frieden mit einstimmen. Übrigens: wenn die Frau aus Syrien mit dem Telefon ihren Mann und ihre älteren beiden Kinder in Hama erreicht, dann lebt der Schrecken ihres Zuhause fort. Wird es noch einmal ein gemeinsames Leben für die Familie geben - in Frieden?

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Gaby Vardar, Frauengruppe El Ele am :

Sehr geehrte Damen und Herren, es ist unangemessen, das Schicksal einer jungen Frau, die ihre Geschichte im Vertrauen darauf berichtete, dass ihr Hilfe gewährleistet wird, in den Medien zu verbreiten. Ich war Zeuge, als die junge Frau über Ihr Leben Bericht erstattete, und ich weiß, dass sie damit nicht in die Öffentlichkeit wollte. Dafür hat sie nicht ihr Einverständnis gegeben, bzw. es wurde überhaupt nicht danach gefragt. Es ist mir unerklärlich, warum mit den Erlebnissen und Gefühlen so umgegangen wird, nur um sich selbst zu privilegieren.

Gaby Vardar am :

Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte sie bitten, zum Schutze der Menschen, die wegen Krieg, politischer Verfolgung, Umständen die Ihr Leben bedrohen, aus Ihrer Heimat flüchten mussten und nun unsere Hilfe benötigen, diesen Artikel umzuschreiben, bzw. zu entfernen. Es muß die absolute Anonymität der Hilfesuchenden gewährleistet sein. Ich rechne mit Ihrem Verständnis. Vielen Dank. Gaby Vardar, Frauengruppe El Ele

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!